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Émile Zola



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Émile Zola vor Gericht
Émile Zola (* 2. April 1840 in Paris ; † 29. September 1902 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Journalist .

Zola war der wichtigste Vertreter der des Naturalismus in der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts . Zugleich beteiligte er sich aktiv am Leben und setzte sich für die Liberalisierung Gesellschaft ein.

Sein Artikel J´accuse (Ich klage an) in der Dreyfus-Affäre führte zur Wiederaufnahme des Verfahrens und zum Freispruch des fälschlich angeklagten Offiziers Alfred Dreyfus .

Geboren in Paris Frankreich im Jahre 1840 als Sohn eines italienischen Ingenieurs verbrachte Zola seine Kindheit in Aix-en-Provence und besuchte Schüler das Collège Bourbon. Mit 18 kehrte nach Paris zurück wo er am Lycée seine Schullaufbahn beendete. Nach einigen einfachen Arbeitsstellen Angestellter begann er mit dem Schreiben einer Kolumne für eine Zeitung. Von Anfang an diskutiert verhehlte er nicht seine Abscheu für Regime des Napoleon III. der die Zweite Republik Frankreich als Vehikel für den eigenen Aufstieg Kaiser mißbrauchte.

Der größte Teil des Gesamtwerks von Romanen sind Teil des literarischen Zyklus Les Dieser ist angesiedelt im Zweiten Kaiserreich und analysiert und begleitet den ererbten von Charaktereigenschaften sowie des Milieus in den Zweigen einer Familie den bürgerlichen Rougons und zur untersten Gesellschaftsschicht gehörenden Macquarts.

Er beschrieb seine Pläne für den folgendermaßen: "Ich möchte am Anfang eines Jahrhunderts Freiheit und Wahrheit eine Familie portraitieren die nicht selbst in ihrem Streben beschränken kann die schönen Dinge zu erlangen die der ihnen zu erlangen ermöglicht und die sich durch ihr eigenes Momentum behindert ich möchte fatalen Konvulsionen die die Geburt einer neuen begleiten beschreiben."

Zola und der herausragende Maler Paul Cezanne waren Kindes- und Jugendfreunde doch sie sich im späteren Leben wegen Zolas fiktionalisierender von Cezanne und dem Bohème-Leben der Maler seinem Werk L'Oeuvre ( The Masterpiece 1886 ).

Mit der Veröffentlichung von " J'accuse " auf der Titelseite der Zeitung L'Aurore am 13. Januar 1898 riskierte er seine Karriere und im sogar seine Freiheit. L'Aurore wurde herausgegeben von Ernest Vaughan und Georges Clemenceau die auch entschieden dass der kontroverse in Form eines offenen Briefes an den Félix Faure auf der Titelseite erscheinen sollte. J'accuse beschuldigte die französische Regierung des Antisemitismus der unrechtmäßigen Einkerkerung des Offiziers Alfred Dreyfus. wurde wegen (schriftlicher) Verleumdung der Justiz wegen J'Accuse am 7. Februar 1898 angeklagt und am 23. Februar verurteilt. In J'accuse erklärte Zola dass die Verurteilung des Hauptmanns Alfred Dreyfus nur durch eine falsche der Spionage erfolgte und einen Machtmißbrauch der darstellte. Der als Dreyfus-Affäre bekannte Fall hatte in zwei Lager gespalten auf der einen die Kirche und die reaktionäre Armee auf anderen Seite die liberaler eingestellten Kreise des Die Auseinandersetzungen dauerten Jahre an und zwar einer Heftigkeit dass sich am 100. Jahrestag Veröffentlichung von J'accuse die französische katholische "La Croix" für antisemitischen Kommentare während der Affäre Dreyfus entschuldigte.

Zola war in seiner Zeit ein Autor dessen Stimme Gewicht hatte und sein Brief stellte einen Wendepunkt in der Affäre dar der letztendlich zu einer Neuverhandlung des des Hauptmanns führte an dessen Ende dieser wurde. Im Zuge der Ereignisse wurde Zola erneut?) verurteilt und aus der Ehrenlegion ausgeschlossen und sah sich gezwungen nach zu fliehen um der Haft zu entgehen. konnte er alsbald zurückkehren um den Sturz Regierung Faure mitzuerleben. Dreyfus wurde zwar erneut aber hauptsächlich dank der moralischen Kraft der Zolas schnell wieder befreit. Zola sage "Die ist auf dem Weg und nichts und soll sie aufhalten." 1906 wurde Dreyfus vom Obersten Gerichtshof endgültig

Zola starb in Paris am 29. September 1902 an einer Kohlenmonoxidvergiftung die von einem Kamin verursacht wurde. Bis heute unbewiesene Gerüchte sich Jahrzehnte dass dies kein Unfall war. Jahre nach seinem Tod wurden seine Überreste das Panthéon überführt.

Die Bände des Zyklus der "Rougon-Maquart":

  1. Das Glück der Familie Rougon
  2. Die Beute
  3. Der Bauch von Paris
  4. Die Eroberung von Plassans
  5. Die Sünde des Abbé Mouret
  6. Seine Exzellenz Eugene Rougon
  7. Der Totschläger
  8. Ein Blatt Liebe
  9. Nana
  10. Ein feines Haus
  11. Das Paradies der Damen
  12. Die Freude am Leben
  13. Germinal
  14. Das Werk
  15. Die Erde
  16. Der Traum
  17. Die Bestie im Menschen
  18. Das Geld
  19. Der Zusammenbruch
  20. Doktor Pascal



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