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Österreichische Nationalbibliothek


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Die österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) ist die zentrale wissenschaftliche Bibliothek von Österreich .

Als Nationalbibliothek sammelt die österreichische Nationalbibliothek unter anderem Pflichtexemplare aller in Österreich verlegten Druckwerke. Darunter auch alle von Universitäten approbierten wissenschaftlichen Werke Diplomarbeiten Magisterarbeiten Dissertationen und Habilitationsschriften . Seit Juli 2000 wurde die Sammlung von Pflichtexemplaren auch elektronische Medien ausgeweitet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der österreichischen Nationalbibliothek

Mittelalter und frühe Neuzeit

Die österreichische Nationalbibliothek hat ihren Ursprung der kaiserlichen Bibliothek des Mittelalters. Der österreichische Albrecht III. ließ die Bücher der Wiener Schatzkammern eine Bibliothek verlegen. Albrecht ließ auch wichtige aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzen. Das Buch in der ÖNB ist ein 1368 verfasstes Evangeliar.

Friedrich III. hatte das Ziel die Kunstschätze der Besitzungen zusammenzufassen. Unter anderem schaffte er etliche Bücher in seine Residenz nach Wiener Neustadt darunter die Prager Wenzelsbibel und das Dokument der goldenen Bulle .

Kaiser Maximilian I. kam durch seine Heirat mit Maria von Burgund in den Besitz bedeutender Bücher aus Burgund und Nordfrankreich und verbrachte diese nach Neustadt. Mit einem damaligen Wert von geschätzt Gulden stellten diese Bücher etwa ein Achtel Mitgift Marias dar. Auch Maximilians zweite Frau Maria Sforza brachte als Mitgift unter anderem Bücher aus italienischen Werkstätten in die Ehe ein. Die Bücher der damalige Hofbibliothek wurden Teil in Wiener Neustadt zum Teil in und zum Teil in Innsbruck aufbewahrt nach dem Tod Maximilians kamen Bücher in die Innsbrucker Burg.

Neben den wertvollen Büchern aus dem entstand in Wien während des 16. Jahrhunderts Bibliotheca Regia die wissenschaftliche Werke sammelte und kategorisierte. Büchern enthielt diese Bibliothek auch Globen und Atlanten . Diese Bibliothek wurde im Lauf der unter anderem auch durch Schenkungen der persönlichen einzelner Gelehrter vergrössert.

Als erster Bibliothekar der kaiserlichen Bibliothek Hugo Blotius 1575 von Maximilian II. ernannt. Seine wichtigste Aufgabe war die der auf etwa 9.000 Bücher gewachsenen Bibliothek. der Folge wurden systematisch neue Werke hinzugefügt andere Bibliotheken einverleibt. Zum ersten Mal wurde 26. August 1624 die Ablieferung von Pflichtexemplaren an die von Ferdinand II. geregelt. Die Hofbibliothek wuchs auch durch Besonders die Bibliothek von Philipp Eduard Fugger zu einem starken Anwachsen der Bestände der Aus den Beständen Fuggers besitzt die österreichische etwa 17.000 Blätter einer der ersten periodischen der Fugger-Zeitungen.

Barock

Kaiser Karl VI. ließ 1722 nach dem Plänen von Leopold I. am Josephsplatz ein Gebäude für die bauen. Die von Johann Bernhard Fischer von Erlach gebaute Bibliothek beherbergte in ihrem Prunksaal ins 19. Jahrhundert die Exponate der Hofbibliothek. damalige Ergänzung war die Büchersammlung von Prinz von Savoyen deren 15.000 Bände wertvolle Bücher dem französischen und italienischen Raum umfassen. Der der Hofbibliothek ist heute der Prunksaal der Nationalbibliothek in dem etwa 200.000 Bücher ausgestellt

Während der Aufklärung regte sich auch erstmals lautstark Kritik dass die Hofbibliothek hauptsächlich der Repräsentation und so sehr der Wissensvermittlung diente. Gerhard van Leibarzt Maria Theresias und dessen Sohn Gottfried van Swieten die Sammlung um zahlreiche naturwissenschaftliche Werke. Damit die Hofbibliothek auch für die wissenschaftliche Arbeit Ein besonderer Erfolg war eine Einführung Gottfried Swietens der Zettelkatalog. Damit konnte der Bestandsindex Bibliothek aktuell gehalten werden.

Die Bibliothek während des österreichischen Kaiserreichs

Nach dem Ende des Heiligen Römischen Reichs wurde die Hofbibliothek neu organisiert. Unter Custos Paul Strattmann erhielt die Hofbibliothek zum Mal ein Programm das ihren Auftrag beschrieb:

Die kaiserliche Hofbibliothek stellt sich unter einem Gesichtspuncte dar. Sie ist die Bibliothek für gebildete Classe der Hauptstadt. Dies erfordert von die merkwürdigsten Werke des Unterrichts. Sie ist Nationalbibliothek des österreichischen Kaiserthums. Der Einheimische wie Fremde erwarten bei ihr die gesuchtesten literarischen anzutreffen. Sie ist endlich die Bibliothek des von dem sie ihre Benennung hat. Damit typographische Pracht verbunden.

Die Sammlungspolitik der Hofbibliothek löste sich Beginn des 19. Jahrhunderts zusehends von den der Repräsentation und legte ihr Augenmerk auf Werke. Die multinationale Verfassung des österreichischen Kaiserreichs es mit sich dass in der Hofbibliothek nur deutschsprachige Bücher gesammelt wurden sondern auch des slawischen und ungarischen Sprachraums. Wesentliche Teile ungarischen Sammlung wanderten jedoch nach dem Ausgleich Ungarn nach Budapest. Während der Märzrevolution von 1848 waren die Bestände der Hofbibliothek in Gefahr als nach dem Beschuss von Wien Hofburg in der die Hofbibliothek untergebracht ist Eine bedeutende Ergänzung der Bestände der Hofbibliothek die Papyrussammlung dar die auf die Erwerbungen des Antiquitätenhändlers Theodor Graf zurückgeht.

Die Bibliothek während der österreichischen Republik

Nach der Ausrufung der Republik Österreich die Hofbibliothek 1920 in "Nationalbibliothek" umbenannt nach 1945 in "österreichische Nationalbibliothek". Die Sammlungspolitik der konzentrierte sich auf die "nationale Literatur jener Stämme die jetzt unter fremdnationale Herrschaft gekommen so der damalige Direktor der Bibliothek Josef

Nach 1945 wurde ein Augenmerk der wieder in kleinen Schritten auf Mittel- und gerichtet. In den 1960er Jahren wurde die um einen umfangreichen Tiefenspeicher ergänzt um dem Platzbedarf Folge zu tragen. Die österreichische Nationalbibliothek dem bei ihr erstmals verwendeten Zettelkatalog lange Treue seit 1995 ist der Bestand der Bibliothek auch durchsuchbar.

Die Papyrussammlung

Während des 19. Jahrhunderts wurde mit Papyrussamlung eine bedeutende Teilsammlung der österreichischen Nationalbibliothek Die Sammlung geht zurück auf eine private des österreichischen Erzherzog Rainer zurück. Dieser schenkte am 18. August 1899 dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. der sie der Hofbibliothek zuwies. Die enthält etwa 180.000 Papyri aus einer Zeit dem 15. Jahrhundert v.Chr und dem 16. n.Chr. Damit ist die Papyrussammlung der Nationalbibliothek größte derartige Sammlung weltweit.

Siehe auch: Tabula Peutingeriana

Weblinks



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