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(Fünfter) Kreuzzug


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Der gescheiterte Kreuzzug 1217 - 1221 wird bei den meisten Zählungen der Orientkreuzzüge nicht mitgezählt. Bei anderen erscheint er der Fünfte Kreuzzug. Dadurch verschiebt sich die der nachfolgenden Kreuzzüge um eine Stelle.

Bereits unter Innozenz III. wurde auf dem Laterankonzil (1215) ein allgemeiner Kreuzzug beschlossen. Der deutsche Friedrich II. gelobte anlässlich seiner Krönung 1215 die schob sie dann aber mehrfach auf was Spannungen mit dem Papst führte. Papst Honorius III. legte den Beginn des Kreuzzugs auf 1. Juni 1217 fest. Zu diesem Zeitpunkt brachen Andreas II. von Ungarn und Herzog Leopold von Österreich in Richtung Ägypten auf. Zuvor die Kreuzfahrer ein Bündnis mit den muslimischen geschlossen die gleichzeitig das Ayyubidenreich in Syrien sollten. Im April 1218 erreichte die Kreuzfahrerflotte die ägyptische Hafenstadt und begannen mit der Belagerung. Im November 1219 wurde die Stadt eingenommen und im Jahr stärker befestigt. Beim Vorrücken ins Nildelta die Kreuzfahrer jedoch im August 1221 bei von frischen Truppen die aus Syrien heranrückten Damiette wurde im September wieder geräumt und Kreuzfahrer mußten unverrichteter Dinge abziehen.

Die Schuld am Scheitern wurde der Kaiser Friedrichs II. gegeben der zwar die Teilnahme versprochen durch Angelegenheiten in Sizilien jedoch daran gehindert war. Friedrich versprach Vertrag von St. Germano 1225 verbindlich spätestens 1227 einen Kreuzzug zu unternehmen den später genannten Fünften Kreuzzug .



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