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Ablass


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Ablass (lat. indulgentia ) ist ein Begriff aus der katholischen Theologie . Er ist dem dritten Teil des zugeordnet: 1. Reue des Herzens (contritio cordis) Bekenntnis (confessio oris) 3. Genugtuung (satisfactio operis). einem Ablass wird die Strafe für Sünden aufgrund von guten Werken ( Gebete Almosen Pilgerfahrt ) teilweise oder ganz erlassen. Möglich ist aufgrund des Versöhnungsopfers Christi und im Vertrauen auf ihn. Ohne wäre jede Sünde unwiderruflich und unheilbar.

Mit dem Ablass eng verknüpft sind wie Bußsakrament Buße und Fegefeuer .

Geschichtliche Entwicklung

Das frühe Christentum ging davon aus dass Gottes Vergebung Sünden auf Seiten des Menschen einen bewussten der grundlegenden Umkehr und Veränderung des Lebens der durch die Taufe symbolisiert wurde. Durch die Taufe wurden Sünden vergeben aber später war ein gleicher der Umkehr nicht mehr möglich - schwere die nach der Taufe begangen wurden konnten vergeben werden. Deshalb ließen sich viele Leute Kaiser Konstantin I. von Rom) sicherheitshalber erst auf dem taufen.

Mit der Zeit wurde das seelsorgerliche von schweren Sünden nach der Taufe dadurch dass dem Sünder als Zeichen der ernstgemeinten Umkehr vom Bischof eine strenge Buße auferlegt wurde gewöhnlich Form von längerem Fasten und zeitweiligem Ausschluss von der Eucharistie oder sogar der christlichen Gemeinschaft. War Buße absolviert wurde der Sünder wieder in Gemeinschaft aufgenommen.

Besonders verdiente fromme Christen konnten durch genannte Friedensbriefe eine solche Bußzeit verkürzen - konnten Märtyrer für Leute eintreten die angesichts einer schwach geworden waren. Dahinter lag die Ansicht die Märtyrer stellvertretend für die anderen Sühne hatten.

Beginnend mit dem 11. Jahrhundert entwickelte die katholische Kirche aus diesen ein juristisches Konzept: die Verdienste von Jesus und den christlichen Heiligen bilden einen unermesslichen Gnadenschatz den die Kirche der in der der Apostel die Schlüsselgewalt gegeben ist verwaltet austeilen kann. Im Ablass gibt nun die dem Sünder aus diesem Gnadenschatz das was fehlt um vor Gott wieder gerecht dazustehen und dadurch wird dem Sünder die Strafe sowohl die Bußzeit in diesem Leben als eine etwaige Strafe im Fegefeuer.

Der Ablass wird oft in Tagen - damit sind streng kirchenrechtlich Tage der gemeint das wurde aber dann auf Tage Jahre oder Jahrhunderte) im Fegefeuer übertragen als ursprüngliche Entwicklung den Leuten nicht mehr bewusst

Die Kirche stellt gewisse Bedingungen unter sie einen solchen Ablass gewährt z.B. Gebete Almosen oder Kirchenbesuch - als Zeichen der noch erforderlichen inneren Umkehr.

Eine Weiterentwicklung war dass man nicht für sich selbst sondern auch für andere und Verstorbene) Ablass erwerben konnte - eine der Nächstenliebe .

Im Spätmittelalter entstanden aus diesem Konzept Missbräuche: einmal kamen vermögende Gläubige zu dem dass sie unbekümmert wegen etwaiger Folgen drauflossündigen da ihnen die Kirche ja gegen eine Geldspende den Ablass gewähren würde. Andererseits entdeckten Päpste dass sich der Gnadenschatz der Kirche Ablass gegen Geldspenden in einen Schatz von Münze umwandeln ließ wenn man den Gläubigen die Schrecken des Fegefeuers für sich und verstorbenen Angehörigen genügend dramatisch ausmalte.

Solche Missbräuche des Ablasses wurden in Zeit der Reformation kritisch hinterfragt - übrigens nicht nur Reformatoren. Die Reformatoren studierten die Bibel und dort keine klare Darstellung des römisch-katholischen Ablasskonzepts sie den ganzen Ablass zum Menschenwerk erklärten.

Die katholische Kirche hat die Missbräuche Ablasses in der Gegenreformation abgestellt hält jedoch am Ablasskonzept fest. gehört z.B.

  • Ablass kann vollkommen (Erlass sämtlicher Sündenstrafen) oder (teilweiser Erlass von Sündenstrafen) sein.
  • Nur getaufte Katholiken im Stand der Gnade einen Ablass erhalten. Um einen vollkommenen Ablass gewinnen müssen sie außerdem frei von jeder auch an lässliche Sünden sein. Ist diese nicht gegeben kann man einen unvollkommenen Ablass
  • Der Papst kann einen Ablass für die Kirche erlassen - geschehen z.B. im Jubiläumsjahr

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