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Adolf Loos


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Adolf Loos (* 10. Dezember 1870 in Brünn ; † 23. August 1933 in Wien ) war ein österreichischer Architekt und Architekturtheoretiker. Er gilt als der Pioniere der Moderne in der mitteleuropäischen

Nach einem Studium in Dresden hielt er sich in den 90-er in den USA . Um die Wende zum 20. Jahrhundert ließ er sich in Wien nieder.

Trotz eines gewissen Einflusses von Otto Wagner gilt er als konsequenter Gegner des Jugendstils und seiner Verspieltheit wie er es seiner programmatischen Streitschrift Ornament und Verbrechen ( 1908 ) niederlegte. Darin wird argumentiert dass Funktionalität Abwesenheit von Ornamenten ein Zeichen hoher Kulturentwicklung Dies gilt als frühe Formulierung der Maxime Form Follows Function ". Auch gerade seine Streitlust und seine satirisch-überzogenen Formulierungen machten ihn bekannt obwohl er dieser Zeit noch nicht allzu viel gebaut

Sein erstes großes Gebäude in Wien gleich zum Skandal: ein Haus am Michaelerplatz gegenüber der Hofburg das Haus ohne Augenbrauen genannt wurde weil völlig auf Fenstergesimse wurde. Angeblich weigerte sich Kaiser Franz Joseph den Rest seines Lebens die Ausfahrt Michaelerplatrz zu benützen.

Gleichzeitig war er im Bau privater tätig die im Inneren einem um 1910 entwickelten "Raumplan"" folgten der Größe und von der Funktion der Räume abhängig machte die sich äußerlich immer mehr der Kubusform Vielfach war er auch als Innenarchitekt tätig im Café Museum am Karlsplatz das dann wegen der "Kargheit" der der Einrichtung Café Nihilismus genannt wurde. Überregional bekannt wurde auch Einrichtung der American Bar bei der Kärntner Straße die eben auch Loos-Bar genannt wird.

Sein bekanntestes Projekt aus 1922 weicht von diesem Funktionalismus allerdings wieder es ist ein Bürohaus für die Chicago Tribune in Form einer dorischen Säule.

In den 20-er Jahren hielt er vor allem in Paris auf wo er seine Kontakte zur pflegte.



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