Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 19. Juli 2019 

Agustín de Iturbide



Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Agustín Cosme Damián de Itúrbide y Arámburu von Mexiko 1822/23

Agustín Cosme Damián de Itúrbide y Arámburu (* 27. September 1783 in Valladolid; † 19. Juli 1824 in Padilla) war mexikanischer Feldherr und Politiker von 1822 bis 1823 Kaiser von Mexiko.

Iturbide kam im heutigen Morelia ( Michoacán ) in Mexiko als Sohn spanischer Eltern die Welt die kurz vor seiner Geburt die Kolonie Neuspanien aufgebrochen waren. Damals kannte man die noch unter dem Namen Valladolid .

Im Jahre 1798 verpflichtete er sich bei der spanischen und stieg bis 1810 zum Leutnant auf. In diesem Jahr der Mexikanische Unabhängigkeitskrieg aus in welchem Itúrbide auf Seiten der spanischen Verbände gegen die kämpfte.

Er zeigte sich als fähiger Befehlshaber wurde ihm 1816 das Kommando über die spanischen Truppen Norden Mexikos übertragen.

Mit der Zeit jedoch wurde ihm Streben der Mexikaner nach Unabhängigkeit immer verständlicher er nahm geheime Verhandlungen mit dem Rebellenführer Vicente Guerrero auf. 1820 obwohl bereits im Rang eines Obersten wechselte Iturbide mit dem größten Teil Truppen zu den Rebellen über. Im Ferbruar Jahres 1821 erarbeiteten er und Guerrero den Plan von Iguala auch bekannt als Plan de las tres garantías (Plan der Drei Garantien) der die eines vereinigten unabhängigen und religiös freien Mexikos

Es gelang den beiden Anführern beinahe Rebellen zu einer Kraft zu vereinigen und spanischen Royalisten aus dem Lande zu vertreiben. wurde Itúrbide zum Chef des neuen Regierungsrates.

Im August 1821 unterzeichnete er mit dem spanischen Vizekönig de O'Donojú den Vertrag von Córdoba der den Plan de Iguala umsetzte und somit die Unabhängigkeit Mexikos Allerdings um einen sehr hohen Preis; in Vertragswerk wurde den abziehenden Spaniern eine beträchtliche für ihr Land in barer Münze zugesichert. die Spanier jedoch im Besitz der besten des Landes waren blutete Mexiko ob dieser rasch finanziell aus. Sogar Kirchenglocken aus Silber und Altargegenstände aus Gold wurden eingeschmolzen weil man so versuchte riesigen Schulden zu bezahlen. So war Mexiko eine neue freie und unabhängige Nation aber am Anfang bankrott

Itúrbide wurde von den mexikanischen Konservativen und beeinflusst die sich ein unabhängiges Mexiko einem Monarchen von adeliger europäischer Abstammung an Spitze des Staates wünschten. Als kein europäisches Mexikos Angebot annahm weil Spanien noch auf Rückkehr als Kolonialmacht hoffte ließ sich Iturbide seinen Ratgebern dazu überreden sich selbst nach des Napoleon zu krönen und damit zum Kaiser Mexiko aufzusteigen. Iturbide war anfänglich zurückhaltend da fest an das Gottesgnadentum glaubte und sich für unwürdig hielt. Am 21. Juli 1822 wurde er als Agustín I gekrönt und somit offizieller Kaiser von

Iturbide versuchte sich an der Staatsführung militärische Weise. Er gab Befehle und kommandierte in der Armee jene die nicht seiner waren ließ er einsperren. Daraufhin wuchs die mit seiner Regentschaft schnell was 1823 in der Formulierung des Plan de casa Mata mündete der von Governeuren und bedeutenden unter ihnen Guadalupe Victoria und Antonio López Santa Anna ausgearbeitet wurde. Dieser Plan beabsichtigte Sturz Itúrbides und die Proklamation Mexikos zur Republik Am 19. März 1823 dankte Itúrbide ab und erkläte sich damit einverstanden das Land zu verlassen. Im wurde ihm eine Pension gewährt. Er ging nach Italien ins Exil später zog er nach London wo er seine Autobiographie veröffentlichte. Unzufrieden mit seinem Leben entschied sich dazu nach Mexiko zurückzzukehren wo er 15. Juli 1824 im Hafen von Tampico eintraf. Sofort seiner Ankunft jedoch wurde er von den Behörden inhaftiert und kurz darauf erschossen.

1938 wurde der Leichnam Iturbides von der RegierungAnastasio Bustamante in die Kathedrale von Mexiko-Stadt verbracht und per Staatsbegräbnis nochmals bestattet. erhielt den Titel Befreier der Heimat .

Von 1823 bis 1863 war Mexiko Republik bis auf Betreiben des französischen Kaisers Napoleon III. die Monarchie mit Erzherzog Maximilian Ferdinand Joseph von Österreich als neuem Kaiser wieder eingeführt wurde. dem Sturz und der Hinrichtung Maximilians ( 19. Juni 1867 ) ist Mexiko wieder eine Republik.

Im Jahre 1865 schliesslich wurde der Enkel Iturbides Agustín Itúrbide y Green zum Erben von Maximilian von Mexiko erklärt - dies war aber mittlerweile



Bücher zum Thema Agustín de Iturbide

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Agust%EDn_de_Iturbide.html">Agustín de Iturbide </a>