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Ahmadiya


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Ahmadiyya ist der Name einer von dem Hazrat Mirza Ghulam Ahmad (* 1885 1908 aus Qadian Indien ) gegründeten islamischen Glaubensgemeinschaft.

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat (Ahmadiyya-Gemeinde) vertritt eine Wiederbelebung des Islam und Rückbesinnung auf den Kern der Glaubenlehre. Die Ahmadiyya grenzt sich dabei scharf fundamentalistischen Strömungen ab und betont die friedlichen toleranten Elemente des Islam. Dabei stützt sie auf den Koran die Ausprüche des Propheten ( Hadith ) und die Sammlung seiner Taten ( Sunna ).

Hazrat Mirza Ghulam Ahmad entstammt einer Familie persischer Abstammung. Der Name der Jamaat sich nicht vom Namen des Gründers ab von der Wortbedeutung Ahmad (= der Preisende) zu Muhammad (der Gepriesene).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Ahmadiyyat wurde 1889 gegründet. 1891 verkündetet Ahmad der vom Propheten Muhammad (Mohammed) Verheißene Mahdi und Messias zu sein außerdem beanspruchte er auf Geheiß dass die Wiederkunft von Jesus Krishna und Buddha in seiner Person erfüllt worden sei. solle er alle Religionen die von Gott unter dem Banner des Islams vereinen. Er damit seinen religiösen Führungsanspruch. Ahmad sah sich als eine Wiederkunft Jesus (Hazrat Isa) und als den rechtgeleiteten Imam Mahdi (vgleiche Mahdi ). Nach der Lehre der Ahmadiyya starb nicht am Kreuz; er wurde gerettet und darauf nach Indien wo er nach einer Lehrtätigkeit eines natürlichen Todes starb. In Shrinagar Hauptstadt Kashmirs soll sich sein Grab befinden.

Die Nachfolger von Hazrat Mirza Ghulam werden von der Gemeinde als Kalifen bezeichnet. Parallel dazu wurden die letzten des osmanischen Kalifats 1923 vom türkischen Staatsgründer Kemal Atatürk

Nach dem Tod des ersten Kalifen spaltete sich die Gemeinschaft 1914 an der Frage ob Mirza Ghulam ein Prophet (nabi) sei in zwei Fraktionen. Hielt die eine lediglich für einen Erneuerer (mujaddid) Islam (sogenannte Lahori-Sektion) so verehrt ihn die als einen von Gott gesandten Propheten (Qadiani-Sektion) allerdings nicht gekommen war um ein über Koran (Qur'an) hinausgehendes neues Religionsgesetz zu begründen. Mehrzahl folgte der Auffassung von der Prophetschaft und sieht in ihm ein Ebenbild und des Propheten Muhammad. Die Lahori-Ahmadis anerkannten den Kalifen nicht sodass der fünfte Kalif Hazrat Masroor Ahmad das geistliche Oberhaupt nur der ist.

Wegen dieses messianischen Charakters der Ahmadiyya-Lehre sie von vielen Muslimen nicht als islamisch und ihre Anhänger in einigen Ländern (unter in Pakistan) religiös verfolgt.

Lehre

Lehrmäßig unterscheidet sich die Ahmadiya - die Frage der Nachfolge der Prophetschaft Muhammads kaum vom traditionellen Islam. Dennoch provozierte gerade Frage die Feindseligkeit der übrigen Muslime zur In Pakistan ihrem eigentlichen Kerngebiet wurde sie 1974 vom pakistanischen Parlament zu einer nichtislamischen erklärt und aus der islamischen Gemeinschaft verstoßen. Ahmadiya wurde offiziell verboten und zeitweise auch verfolgt.

Gegenwart

Nach eigenen Angaben hat die Ahmadiyya-Bewegung geschätzte 10 Millionen Mitglieder. Die derzeitige Hauptverwaltung Gemeinde befindet sich in Rabwah Pakistan. Größere der Ahmadiyya Muslim Jamaat bestehen in Pakistan Bangladesch Indonesien Ghana Nigeria Gambia Sierra Leone Tansania Mauritius Großbritannien Deutschland Kanada und den

Die Ahmadiya steht für eine friedliche des Islam ein. Sie unterhaltet Zentren in Ländern (auch in Deutschland und in der Ihre größten Erfolge erzielte sie in West- Ostafrika wo sie sich auch im Bildungs- Sozialwesen engagiert. Größere Gemeinden bestehen auch in Indonesien in der Karibik und Südamerika. Die der Ahmadiya beläuft sich weltweit auf etwa Millionen Anhänger.

Die Lahori-Sektion baute 1922/23 die älteste Deutschlands in Berlin und die Qadiani-Sektion nach Krieg die Moscheen in Hamburg (1957) und (1959). Am 3.10.2003 wurde eine 10000 Gläubige Moschee in London eingeweiht.

Nach der Teilung Indiens verlegte die ihren Hauptsitz 1954 nach Rabwah (Pakistan). Wegen der sich Verfolgung verlegte der vierte Kalif seinen Sitz 1984 nach London . Rabwah und Qadian gelten aber nach vor als die geistlichen Zentren der Jamaat.

Weblinks

Quadiani-Sektion

Lahori-Sektion Ahmadiyya-Kritiker



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