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Akkord


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Für die Arbeit im Akkord siehe bitte Akkordarbeit .
Einen Akkord (v. französ.: accord zu accorder "Instrumente" stimmen) nennt man in der Musik eine gleichzeitig erklingende Gruppe von drei mehr Tönen .

Im engeren Sinne meint man mit Akkord vornehmlich tonale Drei- und Mehrklänge. Diese Akkorde lassen sich Schichtungen von Terzen darstellen; sie haben eine besondere Bedeutung die Funktionsharmonik – bei korrekter Terzenschichtung ist der Ton des Akkordes auch sein Grundton . Solche Akkorde sind:

Durch Umschichtungen der Terzen eine Oktave höher entstehen Sext- und Quartsextakkorde : Wird zum Beispiel der Basston des (c-e-g) um eine Oktave nach oben transponiert so entsteht der Sextakkord e-g-c' (vom zum höchsten Ton beträgt das Intervall eine Sexte ). Transponiert man den Basston ein weiteres um eine Oktave nach oben entsteht der g-c'-e' (der Akkord besteht aus einer Quarte eine Sexte zum Basston).

Im Jazz ist die traditionelle Funktionsharmonik erheblich erweitert. Terzenschichtung ist nicht mehr notwendig um die jedes Einzeltons zu erklären; stattdessen gelten "überzählige" als zusätzlich Einfärbungen des Akkords so genannte Mehrdeutigkeiten sind dabei oft ausdrücklich erwünscht.

Akkorde lassen sich durch Buchstaben oder Symbole darstellen. In der westlich-europäischen Musik wird Akkord üblicherweise durch den Buchstaben seines Grundtons und durch zusätzliche Zeichen differenziert (vgl. Akkordsymbole ).

Im weiteren Sinne können Akkorde auch anders als aus Terzschichtungen aufgebaut Beispiele für relativ komplexe keinen eindeutigen Grundton lassendee Akkorde sind der aus Quarten geschichtete "Mystische Akkord" von Alexander Skrjabin (c-fis-b-e'-a'-d') sowie der "Tristanakkord" von Richard Wagner mit dem die Oper "Tristan" beginnt.

Liegen die Töne eines Akkords unmittelbar spricht man von einem Cluster .

Siehe auch: Abgeleiteter Akkord Powerchord



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