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Aktion Reinhardt


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Die sog. Aktion Reinhardt (oft auch als Aktion Reinhard geschrieben bzw. Einsatz Reinhard(t) bezeichnet) in der Zeit des Nationalsozialismus ist ein Tarnname für die systematischen aller Juden in den fünf Distrikten des Generalgouvernements : Warschau Lublin Radom Krakau und Lvov und damit ein Teil des Holocaust . Im Rahmen der "Aktion Reinhardt" wurden Juli 1942 und Oktober 1943 über zwei Juden sowie rund 50 000 Sinti und Roma ermordet.

Streitig ist ob sich deren Name dem Staatssekretär im Reichsfinanzministerium Fritz Reinhardt (1895 1969) oder von Reinhardt Heydrich dem im Juni 1942 in Prag Attentat zum Opfer gefallenen Chef des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) ableitet.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Wann der Befehl die Juden Europas ermorden gegeben wurde lässt sich nicht genau da kein schriftliches Zeugnis erhalten geblieben ist. ist auch gar nicht sicher ob jemals schriftlicher Befehl die Juden zu ermorden von Hitler gegeben wurde. Einige Hinweise sprechen dafür der Entschluss zur Ermordung der Juden vor Beginn des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion 22. Juni 1941 gefallen ist. Die SS-Einsatzgruppen des RSHA begannen jedenfalls schon kurz nach dem Überfall auf die Sowjetunion alle Juden - Frauen und Kinder - zu ermorden.

Wannseekonferenz

Zur Lösung der organisatorischen Probleme der wurde von Reinhard Heydrich die " Wannseekonferenz " am 20. Januar 1942 einberufen. An der Konferenz nahmen Vertreter an der "Endlösung" beteiligten Institutionen teil. Josef der Stellvertreter von Hans Frank sprach offen aus dass das Generalgouvernement es begrüßen würde wenn mit der dieser Frage im Generalgouvernement begonnen würde weil hier das Transportproblem keine übergeordnete Rolle spiele arbeitsmäßige Gründe den Lauf dieser Aktion nicht würden. Juden müssten so schnell wie möglich dem Gebiet des Generalgouvernements entfernt werden weil hier der Jude als Seuchenträger eine eminente bedeute. Von den in Frage kommenden etwa 1/2 Millionen Juden sei überdies die Mehrzahl Fälle arbeitsunfähig.

Das Ergebnis dieser Konferenz bedeutete nicht als dass man sich über die Form Abschiebung der Juden Europas nach dem Osten deren Ermordung geeinigt hatte.

Der Auftrag Himmlers

Mit der Durchführung der Aktion beauftragte Heinrich Himmler den Lubliner SS - und Polizeiführer Odilo Globocnik (1904 - 1945). Globocnik war 1939 SS - und Polizeiführer des Distrikts Lublin in Polen ernannt. Hier tat er durch eine besonders grausame Besatzungspolitik hervor. In Wirkungsbereich fand auch die "Aktion Reinhardt" statt.

Problematische Datierung

Wann Odilo Globocnik der Leiter der Reinhardt" von Heinrich Himmler dem Reichsführer SS den Befehl zur der Juden bekam lässt sich nur indirekt Adolf Eichmann sagte in Jerusalem aus dass ihm Heydrich zwei bis drei Monate nach dem auf die Sowjetunion mitgeteilt habe der Führer die physische Vernichtung der Juden befohlen. Heydrich ihm Eichmann befohlen:

"Fahren Sie zu Globocnik. Der Reichsführer ihm bereits entsprechende Weisungen gegeben. Sehen Sie an wie weit er mit seinem Vorhaben ist".

In Lublin sei Eichmann zu einem geführt worden wo ihm Christian Wirth (Wirth war erster Kommandant des Todeslagers und später Inspekteur aller Lager der "AR". war er am Euthanasieprogramm beteiligt.) die Einrichtungen zur Vergasung der erklärt habe. Somit könnte Globocnik bereits im 1941 von Himmler mit der Ermordung der betraut worden sein.

Dafür spricht auch dass Wirth schon Spätsommer 1941 an eine Euthanasie-Anstalt im Raum versetzt" worden ist. Ihm folgten einige Wochen weitere im Moment "unbeschäftigte Mordexperten" des im von Hitler unterbrochenen Euthanasie-programms. Als die "Experten" waren begann bald der Bau des ersten in Belzec. Dazwischen lagen zwei Monate. Zu wusste man nicht genau wie man die der Juden technisch und organisatorisch durchführen sollte. Erfahrungen aus dem Euthanasieprogramm ließen sich nur verwenden da der Umfang der "Aktion Reinhardt" ein Vielfaches größer war.

In der Literatur wird das Datum Auftrags an Globocnik mit Juli 1942 angegeben.

Ziele

Die "Aktion Reinhardt" umfasste nach den ihres Leiters Odilo Globocnik vier Bereiche:

  • die Aussiedlung selbst
  • die Verwertung der Arbeitskraft
  • die Sachverwertung
  • die Einbringung verborgener Werte und Immobilien.

Tatsächlich ging es um die vollständige sofortige Ermordung der Juden aus dem Generalgouvernement.

Durchführung

Vernichtungslager

Die Ermordung der Juden erfolgte in Lagern. KZ Belzec (ab März 1942 in Betrieb) und KZ Sobibor (ab Mai 1942 in Betrieb) lagen Distrikt Lublin KZ Treblinka (ab Juli 1942 in Betrieb) lag Distrikt Warschau . Die Lager lagen in abgelegenen Gebieten in der Nähe von Eisenbahnlinien. Sie waren ihren Ausmaßen eher klein zwischen 300 und Meter breit 400 bis 500 Meter lang.

Die Lager machten einen eher provisorischen Jedes Lager war anfangs mit drei Gaskammern ausgestattet. Die Tötungen wurden mit Kohlenmonoxid durchgeführt. Dieses Gas wurde wohl deshalb weil das Personal bereits während der Euthanasie-Aktion gemordet hatte. Das Gas wurde von Dieselmotoren Die Ausstattung der Todeslager genügte den Ansprüchen Anfang an nicht sodass sehr bald Vergrößerungen werden mussten.

In jedem Lager waren 20 bis Mann deutsches Personal als Kader tätig. Zur waren 100 bis 120 Mann sogenannter "Trawniki-Männer" Lager zugeteilt. Heute sind die Lager Gedenkstätten.

Personal

Für die Ermordung von zwei Millionen im Generalgouvernement brauchten die Nazis erstaunlich wenig Es bestand aus dem "Einsatzstab Reinhardt" in unter der Leitung von Hermann Höfle und deutschen "Experten" aus dem Euthanasieprogramms. Die bekanntesten Christian Wirth Franz Stangl Irmfried Eberl und Kurt Franz. Nicht wenige stammten Österreich. Dazu kamen ca. 1.000 freiwillige Ukrainer Litauer sogenannte "Trawnikis". In Trawniki befand sich Ausbildungslager. Dazu kamen noch Polizisten Wehrmachts- und Bahnpersonal und Mitglieder der Verwaltung die bei Deportationen mitwirkten.

Das deutsche Personal der Lager bildeten Mann (neuere Forschungen sprechen von ca. 100) von der Kanzlei des Führers zur Durchführung Aktion Reinhardt abgestellt wurden. Die Männer stammten von der Aktion T4 die das Euthanasieprogramm durchgeführt hatte. Die Verbindung der "Aktion Reinhardt" mit T4 beschränkte nicht auf das Personal: Am Aufbau der waren Baufachleute der Aktion T4 maßgeblich beteiligt. fanden häufig Inspektionen der Vernichtungslager durch führende von T4 statt. Mit Gesuchen um Beurlaubungen Abberufungen wandten sich die Angehörigen der Lagermannschaften die Dienststelle T4 in Berlin.

Wöchentlich einmal lieferte ein Kurier von aus Berlin Zusatzlöhnung und Post zur Dienststelle und in die Lager. T4 lieferte aus Zusatzverpflegung und Genussmittel(z.B. große Mengen Schnaps damit Henker ihr blutiges "Handwerk" besser "ertrugen"). Ein dieser waren Alkoholiker denn in den Lagern vom Wachpersonal unmäßig getrunken.

Die Männer unterstanden personell Berlin operationsmäßig Sie wurden zu Mitgliedern der SS ernannt mit SS-Diensträngen ausgestattet. Sie mussten im Büro von Höfle eine Geheimhaltungserklärung unterschreiben. Sie mussten auch dem Ausscheiden aus der "Aktion Reinhardt" schweigen in den Lagern nicht fotografieren und sich bestechen lassen. Erhaltene Zeugnisse zeigen dass diese nicht sehr ernst genommen wurden. In der findet sich kein Hinweis was im Falle Zuwiderhandlungen an Strafen zu erwarten gewesen wäre.

Die Teilnahme an der Aktion war freiwillig . Franz Stangl Kommandant von Sobibor und erklärte er habe sich entscheiden können ob nach Lublin gehen wolle. Da er nach Angaben keine Ahnung hatte was ihn erwarten habe er zugestimmt.

Beginn der Mordaktion

Zur Organisation der Deportationen hatte Globocnik eigenen Stab unter der Leitung von Hermann eingerichtet. Dieser informierte einen Mitarbeiter des Amtes Distrikts Lublin vor Beginn der Deportationen darüber es zweckmäßig wäre die in den Distrikt Lublin kommenden Judentransporte auf der Abgangsstation in und nichtarbeitsfähige Juden zu teilen. Nichtarbeitsfähige Juden sämtlich nach Belzec. Täglich könnten 4 - Transporte mit je 1.000 Juden von Belzec werden.

Am 17. März 1942 begannen die in das fertiggestellte Todeslager Belzec. Diese Tatsache nicht nur den an der Aktion beteiligten bekannt. Joseph Goebbels notierte in seinem Tagebuch:

"Aus dem Generalgouvernement werden jetzt bei Lublin die Juden nach dem Osten abgeschoben. Es dabei ein ziemlich barbarisches und nicht näher beschreibendes Verfahren angewandt und von den Juden bleibt nicht mehr viel übrig. Im großen man wohl feststellen dass 60 % davon werden müssen während nur noch 40 % die Arbeit eingesetzt werden können. Der ehemalige von Wien der diese Aktion durchführt tut mit ziemlicher Umsicht und auch mit einem das nicht zu auffällig wirkt. Die Prophezeiung der Führer ihnen für die Herbeiführung eines Weltkrieges mit auf den Weg gegeben hat sich in der furchtbarsten Weise zu verwirklichen".

Allerdings wurden nie 40 Prozent der die Lager der "Aktion Reinhardt" deportierten Juden Leben gelassen. Nur einige wenige Juden jung besonders kräftig oder Fachleute in einem von SS benötigten Bereich wurden als Arbeitsjuden für Zeit am Leben gelassen. Diese "Arbeitsjuden" - zu 1.000 Menschen pro Lager - sammelten und verpackten die Kleidung und Wertsachen der leerten die Gaskammern und begruben die Leichen sie selbst ermordet wurden.

Bald stellten sich Schwierigkeiten ein. Die der Lager war der Zahl der Deportierten gewachsen und die Wehrmacht beanspruchte alle Züge sich. Im Mai 1942 verließen auch Wirth das übrige deutsche Personal Belzec ohne sich Anfang Mai kam Viktor Brack von der des Führers in Lublin. Er verhandelte mit über die weitere Durchführung der Judenvernichtung. Brack dass die "Euthanasie" auslaufe und daher Leute Aktion T4 nach Lublin kommen würden. Über dieses unterrichtete Brack Himmler in einem Brief:

"Ich habe dem Brigadeführer Globocnik auf von Reichsleiter Bouhler für die Durchführung seiner schon vor längerer Zeit einen Teil meiner zur Verfügung gestellt. Aufgrund einer erneuten Bitte ihm habe ich nunmehr weiteres Personal abgestellt. dieser Gelegenheit vertrat Brigadeführer Globocnik die Auffassung ganze Judenaktion so schnell wie nur irgend durchzuführen damit man nicht eines Tages mittendrin wenn irgendwelche Schwierigkeiten ein Abstoppen der Aktion machen".

Diese zusätzlichen Männer wurden benötigt da im Mai seinen Betrieb aufnahm Treblinka im Auch das "Transportproblem" konnte gelöst werden. Karl vom Persönlichen Stab RFSS erreichte von Staatsekretär Albert Ganzenmüller der für die Reichsbahn zuständig war Nachricht dass ab dem 22. Juli 1942 ein Zug mit je 5.000 Juden von nach Treblinka außerdem zweimal wöchentlich ein Zug 5.000 Juden von Przemysl nach Belzec fuhren. Diese Nachricht nahm mit besonderer Freude zur Kenntnis. Dadurch könne Aktion in einem beschleunigten Tempo" durchgeführt werden. Beschleunigung hatte Himmler am 19. Juli 1942 als er anordnete dass die Umsiedlung (Tarnwort Ermordung) der gesamten jüdischen Bevölkerung des Generalgouvernements 31. Dezember 1942 durchgeführt und beendet sein Mit dem 31. Dezember 1942 dürften sich Personen jüdischer Herkunft mehr im Generalgouvernement aufhalten.

Niemand war über diese Beschleunigung froher Globocnik. Er bedankte sich bei Himmler für Besuch und für alle Arbeit die er habe. Mit der neuen Arbeit würden alle geheimen Wünsche in Erfüllung gehen. Wie diese Wünsche in der Wirklichkeit aussahen ist durch Augenzeugenbericht Kurt Gersteins (Gerstein besuchte im August die Todeslager. Er versuchte in der Folge Zustände in den Lagern bekannt zu machen aber nur geringen Erfolg damit.) überliefert: Globocnik Kurt Gerstein am 17. August 1942 voller die Todeslager. Bereitwillig erklärte er seinem Besucher Funktion der Lager und nannte die "Höchstleistungen". 15.000 Personen pro Tag Sobibor: 20.000 Treblinka:

Die Leichen wurden am Anfang in Gruben verscharrt später wieder ausgegraben und verbrannt.

Um die Ermordung der Juden zu wurde Christian Wirth im August 1942 zum aller drei Lager ernannt. Tatsächlich waren die Lager im Spätsommer 1942 voll einsatzbereit. Die der Gaskammern war erhöht worden der Massenmord arbeitsteilig organisiert. Es handelte sich um einen reibungslos funktionierenden Apparat mit hoher Kapazität und Ein Todeszug kam morgens an der Rampe am Nachmittag waren die Leichen verbrannt die ins Magazin gebracht. Nur der Mangel an konnte zu Verzögerungen führen.

Im Sommer 1943 neigte sich die Reinhardt" ihrem Ende zu. Das Lager Belzec aufgelöst. Die letzten noch lebenden Juden wurde die anderen Lager gebracht und dort ermordet.

In Treblinka und Sobibor kam es Aufständen der Häftlinge die wenigstens wenigen Juden Leben rettete. Insgesamt dürften weniger als 200 in allen drei Lagern den Krieg überlebt Die Lager wurden geschleift und neu begrünt. zusätzliche Tarnung wurden auf den Gebieten der Todeslager Bauernhöfe angelegt.

Bilanz

Zur "Aktion Reinhardt" gehört eigentlich auch "Aktion Erntefest". Diese Aktion wurde aber nicht vom ursprünglichen Personal der "Aktion Reinhardt" durchgeführt Anfang November 1943 wurden im Gebiet von Lublin im von drei Tagen fast alle noch lebenden in den Lagern erschossen. Die Zahl der Juden beträgt mindestens 1 7 Millionen. Odilo sagte im Mai 1945 als er auf der Flucht am Wörthersee bei einem früheren Bekannten auftauchte dass Millionen erledigt worden wären.

Aus Triest meldete Globocnik am 4. November 1943 an Himmler er habe mit dem 19. Oktober 1943 die Aktion Reinhardt die er Generalgouvernement geführt habe abgeschlossen und alle Lager Er schickte auch eine Abschlussdarstellung.

In seinem Antwortbrief bedankte sich Himmler Globocnik und sprach ihm für seine großen einmaligen Verdienste die er sich bei der der Aktion Reinhardt für das ganze deutsche erworben hatte Dank und Anerkennung aus.

Tatsächlich brachte die "Aktion Reinhardt" den enorme Vermögenswerte ein. Bereits im Sommer 1942 rund 50.000.000.-- RM in Papier Devisen Münzen Schmuck sowie rund 1.000 Waggons Textilien davon neue Kleider vorhanden.

Diese Zahlen sind mit Sicherheit zu angesetzt. Es sind auch keine Zahlen über Werte z.B. Immobilien - enthalten die den vor ihrer Deportation geraubt wurden.

Globocnik hatte zur Erfassung des jüdischen befohlen eine Zentralkartei zu erstellen in der gesamten anfallenden Werte aus der Judenumsiedlung aufgenommen geführt werden sollten. Aber die Aufseher nahmen alles was sie gebrauchen konnten. Zusätzlich vergriffen auch die Wachmannschaften am Vermögen der Ermordeten.

Die endgültige Abrechnung vom 5. Januar ergab folgende Werte:

 Gesamtzusammenstellung:  

 Abgelieferte Geldmittel RM 73 852.080.74 Edelmetalle 8 973.651.60 Devisen um Noten " 4 Devisen in gemünztem Gold " 1 736.554.12 und sonstige Werte " 43 662.450.-- Spinnstoffe 46 000.000.-- Gesamt RM 178 745.960.59  

Odilo Globocnik war derjenige der die Reinhardt" vorwärtstrieb. Er setzte gegen die wirtschaftlichen anderer Reichsstellen und der Wehrmacht auch die von Juden die für kriegswichtige Betriebe arbeiteten

Die "Aktion Reinhardt" stellt den Höhepunkt nationalsozialistischen Vernichtungspolitik gegenüber den Juden dar. In Lagern der "Aktion Reinhardt" wurden mehr Menschen als in Auschwitz. Es gab keine Selektionen. Lager waren als regelrechte Todesfabriken so organisiert nur wenige "Täter" benötigt wurden.

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