Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 23. August 2019 

Albert Speer (senior)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Albert Speer (* 19. März 1905 in Mannheim † 1. September 1981 in London ) war ein deutscher Architekt und hoher Funktionär während der Zeit des Nationalsozialismus .

Inhaltsverzeichnis
1 Werke
2 Literatur
3 Weblinks

Werdegang vor 1933

Albert Speer entstammte einem großbürgerlichen Elternhaus Vater und Großvater waren Architekten. Speer studierte in Karlsruhe und ab 1925 in Berlin Heinrich Tessenow. Nach dem Diplom 1927 bleibt zunächst als Tessenows Assistent an der Hochschule. verlässt Albert Speer Berlin und geht zurück Mannheim. Er lässt sich dort als Architekt führt in Mannheim jedoch mangels Aufträgen keine aus.

Architekt Hitlers ab 1933

Nach eigenem Bekunden erwachte sein Interesse Nationalsozialismus im Dezember 1930 nach dem Besuch politischen Kundgebung in der Berliner Hasenheide mit Hitler als Redner. Bereits am 1. März 1931 trat er in die NSDAP ein. Seine ersten Bauaufgaben überhaupt waren Umbauten von Parteigebäuden ab 1932. Nach der Machtergreifung 1933 lernt er Hitler kennen und architekturbegeisterte "Führer" nimmt den jungen Speer in engsten Kreis seiner Günstlinge auf. 1934 nach Tod des Münchners Paul Ludwig Troost Hitlers "Hofarchitekten" nimmt Speer dessen Rolle ein.

In den Jahren nach 1933 entwarf monumentale Bauten für die Reichsparteitage der NSDAP in Nürnberg die jedoch kriegsbedingt nur zum Teil wurden. Später wurde Speer zum Generalbauinspekteur für die Reichshauptstadt Berlin ernannt. In errichtete er auch die neue Reichskanzlei (1938/39).

Minister ab 1942

1942 nach dem Tode von Fritz Todt Speer von Hitler zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition und Generalinspekteur für Straßenwesen Festungsbau Wasser Energie ernannt. Speer gehörte seitdem endgültig zum Kreis der Machthaber um den "Führer". Er in seiner neuen Position auch verantwortlich für Bau von Konzentrationslagern. Zusätzlich berief ihn Hitler 1943 zum Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion. Speer schaffte es insbesondere durch den Einsatz Millionen von Fritz Sauckel beschafften Zwangsarbeitern die Produktion massiv zu erhöhen. 1945 sich Speer Hitlers "Politik der verbrannten Erde" Nerobefehl ). Er sabotierte Anweisungen die auf die der Infrastruktur in Deutschland und den teilweise besetzten westeuropäischen Ländern zielten.

Nach 1945

In den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen 1946 bekannte sich Speer schuldig und wurde Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu Jahren Haft verurteilt die er im Kriegsverbrechergefängnis verbrachte. 1966 wurde er aus der Haft entlassen. der Haftentlassung trat Speer der SPD bei.

Albert Speer war der Vater von Kindern. Sein gleichnamiger Sohn Albert Speer (junior) ist ein bekannter Architekt.

Werke

  • Erinnerungen Ullstein 1969 ISBN 3548330037
    1967 erscheint Speers Autobiografie deren Schwerpunkt die Jahre 1933 bis speziell sein Verhältnis zu Hitler bilden. Speer sich mit seiner Rolle in der NS-Zeit auseinander und bestreitet nicht seine Mitverantwortung.
  • Spandauer Tagebücher Propyläen 2002 ISBN 3549071582
  • Der Sklavenstaat. Meine Auseinandersetzung mit der SS Ullstein 1981 ISBN 3421060592

Literatur

  • Joachim Fest : Speer. Eine Biographie Fischer Verlag Frankfurt am Main 2001 ISBN 3596150930
  • Joachim Petsch: Baukunst und Städteplanung im Dritten Reich München-Wien 1976 ISBN 3446122796

Weblinks



Bücher zum Thema Albert Speer (senior)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Albert_Speer_(senior).html">Albert Speer (senior) </a>