Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 23. September 2019 

Altshausen


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Geschichte

In den Jahren 1246 und 1264 der Deutsche Orden ( Deutscher Orden ) Besitz in Altshausen und Umgebung und damit die Besitznachfolge der Grafen von Altshausen-Veringen Herrschaftsmittelpunkt bildete die Burg Altshausen. In den beiden Jahrhunderten gelang es dem Deutschen Orden kleine arrondierte Herrschaft um den Herrschaftsmittelpunkt Altshausen Seit 1440 residierte der Landkomtur der Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund in Altshausen. Im 18. Jahrhundert ließ Deutsche Orden ein weitläufiges Barockschloss errichten das unvollendet blieb (siehe Schloss Altshausen ).

Die Kommende Altshausen umfasste zunächst den Ort Altshausen mit acht dazugehörigen Weilern und die Weiler Ragenreute und Reute je zwei in Hirschegg Hangen und Baltshaus sowie je Hof in Häusern Hundsrücken und Zwirtenberg. In und Umgebung lagen vier große Pachthöfe: Maierei Lichtenfeld Tiergarten und Arnetsreute. Darüber hinaus zählten Kommende die Pfarrdörfer Ebersbach mit dem Weiler Ried; Hochberg mit Weiler Luditsweiler; Fleischwangen; Pfrungen; und die Dörfer Kreenried mit dem Weiler Käfersulgen; Mendelbeuren .

Ansichtskarte von Altshausen ca. 1920

Insgesamt lebten 1806 bei der Auflösung Ordens 1683 Untertanen in der Herrschaft. In Gebiet nahm der Deutsche Orden sämtliche Herrschaftsrechte nur beim Zehnten gab es noch andere Außerdem befanden sich zwölf Lehenhöfe im Besitz Grundherrschaften und das Dorf Mendelbeuren hatte der Orden vom Bistum Konstanz als Reichenauisches Lehen Dagegen besaß der Orden in anderen Herrschaften eigene Lehengüter. Zur Kommende Altshausen gehörten die Hohenfels Ellhofen Arnegg Achberg und das Gut an der Iller. Daneben verfügte sie über Haus in Ravensburg über Besitz in Sipplingen Immenstaad sowie über Weinberge am Bodensee in und Wallhausen. Auf zwei ordenseigenen Alpen im Bregenzer Wald der Rindbergalp und der Hirschgundalp bei wurde Vieh gehalten und eine Sennerei betrieben.

Im Jahr 1806 fiel die Kommende im Zuge der Säkularisation und Mediatisierung zunächst an Bayern; nur das Dorf wurde von zwei badischen Soldaten besetzt. Es jedoch im darauffolgenden Jahr König Friedrich von Württemberg die Kommende vertraglich in seinen Besitz bringen. Er übernahm das Schloss in seinen Besitz. 1810 erwarb er die Herrschaft Altshausen Tausch gegen die württembergische Herrschaft Weiltingen bei Dinkelsbühl (die an Bayern fiel) als Privatvermögen.

Weblinks

http://www.altshausen.de - offizielle Seite der Gemeinde


Städte und Gemeinden im Landkreis Ravensburg
Achberg | Aichstetten | Aitrach | Altshausen | Amtzell | Argenbühl | Aulendorf Bad Waldsee | Bad Wurzach | Baienfurt | | Berg bei Ravensburg | Bergatreute | | Boms | Ebenweiler | Ebersbach-Musbach | | Fleischwangen | Fronreute | Grünkraut | | Horgenzell | Hoßkirch | Isny | Kißlegg | Königseggwald | Leutkirch | Ravensburg | Riedhausen | Schlier | Unterwaldhausen | Vogt | Waldburg Wangen im Allgäu | Weingarten | Wilhelmsdorf | Wolfegg | Wolpertswende




Bücher zum Thema Altshausen

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Altshausen.html">Altshausen </a>