Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 21. November 2019 

Ameisen


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Dieser Artikel behandelt das Tier Ameise. Für Bedeutungen des Begriffs Ameise siehe Ameise (Begriffsklärung) .
Ameisen

Ernteameise im Rasterelektronenmikroskop

Systematik
Unterstamm : Tracheentiere (Tracheata)
Überklasse : Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse : Insekten (Insecta)
Unterklasse : Fluginsekten (Pterygota)
Überordnung : Neuflügler (Neoptera)
Ordnung : Hautflügler (Hymenoptera)
Unterordnung : Taillenwespen (Apocrita)
Familie : Ameisen (Formicidae)

Ameisenhügel in den Alpen

ein kleiner aktiver Ameisenhügel

Ameise auf einem Ast trägt ein Blatt

Bau der Roten Waldameise

Ameisen (von althochdeutsch : ameiza das Abgeschnittene) ( Formicidea ) sind Insekten (Insecta) und gehören zusammen mit Bienen Wespen und Hummeln in die Gruppe der so genannten Hautflügler (Hymenoptera). Alle Ameisen sind eusozial das heißt staatenbildend.

Es gibt allerdings einige wenige parasitische wo es sekundär keine Arbeiterinnen sondern nur Geschlechtstiere gibt. Da diese aber immer in Ameisennestern parasitisch oder gar parasitoid auftreten werden diese nicht als wirkliche der eusozialen Lebensweise betrachtet.

Kennzeichnend für den Körperbau der Ameisen die deutliche Teilung des Körpers in Kopf und Hinterleib wobei letzterer bei den meisten durch ein so genanntes Stielchen ( Petiolus bestehend aus ein bis zwei Segmenten ) vom Brustabschnitt abgesetzt ist. Die Fühler ("Antennen") sind abgewinkelt. Die Hauptmasse eines werden durch unfruchtbare Arbeiterinnen gebildet. Diese erledigen Aufgaben im Nest von der Aufzucht der über Jagd und Verteidigung bis zum Nestbau. vielen Arten sind die Arbeiterinnen vom Schlupf auf bestimmte Aufgaben spezialisierte Kasten und auch im Körperbau angepasst. So es Soldatinnen die die Verteidigung des Nestes Außendienst-Ameisen die das Futter heranschaffen Ammenameisen die um die Aufzucht der Larven und Puppen Bei den Honigtopfameisen gibt es spezielle Arbeiterinnen Hinterleib als Vorratsbehälter aufgebläht ist.

  
Zur Verteidigung und zum Angriff besitzen Ameisenarten Drüsen mit denen sie toxische Stoffe der Unterfamilie Formicinae die bekannte Ameisensäure ) produzieren können. Zahlreiche Arten besitzen Stacheln. den Soldatinnen ist der Kopf vergrößert und Mandibeln sind besonders ausgeprägt. Damit sind sie der Lage äußere Zugänge zum Nest zu

Ameisen legen von ihrem Bau zu Futterquellen so genannte Ameisenstraßen an die durch Pheromone markiert sind.

Die Nahrung wird meist in der gesammelt. Einige Arten haben besondere Symbiosen entwickelt. Mehrere Arten halten Blattläuse ähnlich wie Vieh . Sie beschützen die Blattläuse und tragen sogar zu passenden Futterpflanzen. Diese Ameisen ernähren von dem zuckerhaltigen Kot der Blattläuse. Blattschneiderameisen schneiden mit ihren Mandibeln Blattstücke ab und bringen diese in Bau. Dort werden die Blattstücke zerkleinert und Pilzsporen beimpft. Die wachsenden Pilzfäden werden von Ameisen blumenkohlartig zurechtgebissen und regelrecht geerntet.

Die Ameisen gehören zu den seit Kreidezeit bekannten Insekten .

Ameisen gehören zu den erfolgreichsten (im evolutionären Sinn) Lebewesen der Erde. Dieser Erfolg sich durch das perfekte Zusammenarbeiten (siehe Verhalten der Ameisen ) der Gruppe erklären.

Siehe auch

Rote Feuerameise und Formicarium

Literatur

  • Bert Hölldobler und Edward O. Wilson: Ameisen. Die Entdeckung einer faszinierenden Welt Piper ISBN 3492234143

Weblinks



Bücher zum Thema Ameisen

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Ameisen.html">Ameisen </a>