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Andernach


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Wappen Karte
fehlt noch
Basisdaten
Bundesland : Rheinland-Pfalz
Kreis : Mayen-Koblenz
Fläche : 53 23 km²
Einwohner : 30.329 (30.06.2003)
Bevölkerungsdichte : 570 Einwohner/km²
Höhe : 60 m ü. NN
Postleitzahl : 56626
Vorwahl : 02632
Geografische Lage : 50° 26' n. Br.
07° 24' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : MYK
Amtliche Gemeindekennzahl : 07 1 37 003
Adresse der Stadtverwaltung: Läufstraße 11
56626 Andernach
Website: www.andernach.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@andernach.de
Politik
Oberbürgermeister : Achim Hütten ( SPD )

Andernach am Rhein ist eine Große kreisangehörige Stadt im Landkreis Mayen-Koblenz im nördlichen Rheinland-Pfalz . Sie hat 30.000 Einwohner und ist geprägt (Weißblech Malz Medizin Nahrungsmittelproduktion). Von touristischem sind heute vor allem die mittelalterlichen Befestigungsanlagen die Nähe zum Laacher See mit dem Kloster Maria Laach .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Landschaftskarte

Andernach liegt im Neuwieder Becken am linken Rheinufer zwischen Fornich im und der Nettemündung im Südosten. Im Norden von Andernach sich das Rheintal wieder und bildet den Teil des romantischen Mittelrheins . Im Nordwesten beginnt die Eifel im Südwesten die Pellenz .

Andernach liegt auf einer schon in Antike versandeten Rheininsel was im Profil der erkennbar ist. Im Anschluss an die Stadt die Hänge der Berge steil in die

Durch die Stadt fliessen die Antel der Deubach jedoch größtenteils kanalisiert und unterirdisch.

Geschichte

Andernach um 1900

Vor- und Frühgeschichte

Die Siedlungsgeschichte des Andernacher Raumes umfasst 300.000 Jahre. Im Stadtteil Miesenheim fanden sich und Steinwerkzeuge aus der Zeit des Altpaläolithikum die ein Alter von etwa 300.000 habe.

Am Ende der letzten Eiszeit also etwa 12.000 Jahren siedelten sich erneut Menschen Die wichtigsten Fundstücke aus dieser Zeit sind Vogelkopf der aus einer abgeworfenen Stange eines geschnitzt wurde und ein in eine Schieferplatte Vogelkopf.

Aus der Jungsteinzeit also der Zeit etwa 5.000 v. Chr. finden sich Spuren Bandkeramiker der Michelsberger Kultur und der Becherkultur. Zur Zeit der ? ab etwa 1.300 v. Chr. ? sich für das gesamte Neuwieder Becken eine dichte Besiedlung nachweisen.

Abgelöst wurde die Urnenfeldkultur durch die Hunsrück-Eifel-Kultur die von 600 bis 250 v. dauerte. Diese wird der La Tène-Kultur zugerechnet deren Träger die Kelten waren. die letzte Phase der La Tène-Kultur kann Andernach nachgewiesen werden dass spätestens im 1. vor Christus - wahrscheinlich aber schon zwei früher im westlichen Teil der Altstadt eine existiert haben muss.

Römerzeit

Andernach gilt als eine der ältesten Deutschlands und wurde ca. 12 v.Chr. von Römern als Antunnacum in der Nähe einer keltischen Siedlung Drusus der Stiefsohn des Augustus legte hier Kastell zum Schutz vor Übergriffen der Sugambrer Bereits 56 v.Chr. liess Caesar in der Nähe von Andernach zwischen heutigen Weißenthurm und Neuwied in nur elf Tagem eine Brücke den Rhein bauen. 53 v. Chr. wiederholte diese Leistung oberhalb von Urmitz. Nach dem begann dann Domitian mit dem Bau des Limes der für 2 Jahrhunderte Frieden schuf. entstand eine offene Siedlung mit einem Hafen dem Mühlsteine aus Basalt und Tuffsteine aus Steingruben bei Mayen und dem Brohltal verladen Etwa um 260 brachen die Franken durch Limes was die Römer zur Preisgabe des Rheinufers zwang. Es wurde nun notwendig die dahin offenen Städte am Rhein zu befestigen. kam jedoch immer wieder zu Germaneneinfällen bei auch Andernach zerstört wurde. 359 wurde die durch Julian II. ein letztes Mal neu befestigt. In notitia dignitatum wird Andernach als Kastell bezeichnet in eine Abteilung der legio acincensis stationiert war. konnte Stilicho noch einmal die Rheingrenze in voller sichern musste dann aber die Legionen zum Italiens abziehen. Die rheinischen Gebiete wurden den überlassen die dann spätestens mit dem Sieg Frankenkönigs Chlodwig über den letzten römischen Heermeister Syagrius im Jahr 486 unbestritten die neuen waren.

Mittelalter

Im Mittelalter war Andernach zuerst freie Reichsstadt und wurde von Barbarossa an den Erzbischof zu Köln für Verdienste verschenkt. So kam es dass Andernach Kurkölnischen Grenzstadt wurde aber kirchlich weiterhin dem von Trier unterstellt war.

Neuzeit

Im 19.Jahrhundert entwickelte sich Andernach zu Industriestadt die hauptsächlich Holz- Bims und Malzindustrie Später kam noch die Stahlindustrie dazu.

Im 20.Jahrhundert verlor Andernach zusehends den an die Entwicklung der umliegenden Gemeinden und an das Mittelzentrum Neuwied und das Oberzentrum Koblenz .

Im Zuge der Neugründung der Bundeswehr wurde in Andernach die erste bundesdeutsche Kaserne in Betrieb genommen. Der insbesondere bei sehr geschätzte deutsche Radiosender für Bundeswehrangehörige heißt heute Radio Andernach.

Politik

Stadtrat: 18 CDU 13 SPD 4 FWG 1 Grüne

Wirtschaft

Verkehr

  • B9 Anschluss an die A48 (Koblenz) und (Kruft)
  • Intercitybahnhof auf der linken Rheinseite zw. Köln Koblenz
  • Eifel-Pellenzbahn
  • Rheinschifahrt KD

Ansässige Unternehmen

Rasselstein Weißheimer Lohmann Finzelberg Fino Erntesegen

Städtepartnerschaften

Saint Ammand Stockerau Ekeren Farnham Dimona

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Mariendom (Pfarrkirche St. Maria) Runder Turm (bes. Rheintor) Burgruine Bollwerk (Zollburg) Historisches Rathaus jüdischem Bad Maria Laach (10km westl.)

Söhne und Töchter der Stadt

Charles Bukowski

Kulinarische Spezialitäten

Döppekooche Kribbelsche Rheinischer Sauerbraten Nussecken und

Sagen

Bäckerjungensage

Weblinks

www.andernach.de



Bücher zum Thema Andernach

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