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Anisogamie


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Als Anisogamie bezeichnet die Ethnologie /Anthropologie eine Heiratsregelung nach der Braut und Bräutigam aus sozialen Schichten stammen (müssen).

Anisogamie kann auch als spezielle Form Exogamie bezeichnet werden bei der die Heirat vorgeschriebenen Statusimplikationen verbunden ist.

Anisogamie impliziert außerdem die Festlegung bestimmter von heiratbaren und nicht heiratbaren Personen (je ihrer Verwandtschaftskategorie sozialen Schicht/Kaste usw.) die Möglichkeit Zweitheiraten mit den damit einhergehenden Modalitäten sowie mit der Eheschließung verbundenen Transaktionen von Gütern Diensten und kulturell standardisierte Muster postnuptialer Residenz.

Es wird unterschieden zwischen präferentieller und Anisogamie. Präferenzielle Anisogamie liegt dort vor wo die Statusunterschiede werden und statusgleiche Ehepartner auch nach der keine Veränderung ihres jeweiligen Status hinnehmen müssen. Präskriptive Anisogamie hingegen liegt dort vor wo ein Statusunterschied eine Grundbedingung für die Akzeptanz einer Verbindung ist.

Das Gegenteil der Anisogamie d.h. eine nach der die Ehepartner derselben sozialen Schicht Klasse) entstammen sollten wird Isogamie genannt.

Siehe auch: Hypergamie



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