Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 20. August 2019 

Anselm Kiefer


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Anselm Kiefer (* 8. März 1945 in Donaueschingen ) ist ein deutscher Maler und Bildhauer . Stationen seines Kunststudiums waren: Freiburg im Breisgau Karlsruhe und Düsseldorf zuletzt bei Joseph Beuys .

Kiefer zählt zu den erfolgreichsten deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg . Bekannt wurde er vor allem durch Materialbilder. In seinem gesamten Schaffen setzt sich mit der Vergangenheit auseinander berührt Tabu- und der jüngeren Geschichte. So findet sich auch das Thema der NS-Herrschaft in seinem Schaffen behandelt; für sein Margarethe etwa ließ er sich von Paul Celans wohl bekanntestem Gedicht Todesfuge inspirieren.

Seine Werke zeichnen sich durch einen fast schon depressiv wirkenden zerstörerischen Duktus aus. In den meisten seiner Arbeiten Kiefer eine (Farb-)Photographie als Ausgangsfläche um sie mit Erde und anderen Rohmaterialien der Natur 'bearbeiten'. Gleichfalls charakteristisch für ihn ist es man in (fast) allen seinen Gemälden Schriftzüge Namen von Menschen Sagengestalten oder geschichtsträchtigen Orten

All dies sind verschlüsselte Siglen wodurch die Vergangenheit für sich und andere aufzuarbeiten Aufgrund dessen wird er oftmals auch mit als Neuer Symbolismus bezeichneten Stilrichtung in Verbindung

Werke (Auswahl):

  • 1974 Malerei der verbrannten Erde
  • 1976 Hermannsschlacht
  • 1981 Margarethe
  • 1982 Märkischer Sand (Stedelijk Museum Amsterdam)
  • 1992 Öko-Nischen (Museum Ludwig Köln)

Weblinks



Bücher zum Thema Anselm Kiefer

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Anselm_Kiefer.html">Anselm Kiefer </a>