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Apotheke


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Als Apotheke wird heute ein Ort bezeichnet an Medikamente verkauft geprüft und hergestellt werden. Das stammt aus dem Lateinischen und wurde in für den Raum ("apotheca") der zur Aufbewahrung Heilkräutern verwendet wurde benutzt. Gesetzlicher Auftrag der ist es die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicher stellen. Deshalb darf die Apotheke nur von staatlich geprüften Apotheker geführt werden.

Die Vorläufer der Apotheken waren im 8. und 9. Jahrhundert ansässige Gewürzhändler im Vorderen Orient.

Die ersten "Apotheken" in Deutschland wurden Kaufleuten die mit Heilkräutern und Gewürzen Handel als eine Art Kolonialwarenladen betrieben. Nach der der Medizinalordnung von 1241 entstanden städtische Apothekenordnungen in denen festgelegt dass Apotheken nur zum Verkauf von Arzneien werden dürfen.

Im Laufe des 14. Jahrhundert wandeln sich die Apotheker vom fliegenden zum wohlhabenden Patrizier der nicht nur Heilpflanzen Gewürze und Drogen verkauft sondern auch Arzneimittel in der Offizin (lat. officina ) herstellt.

Später verlagert sich die Arzneimittelherstellung von Offizin ins Labor und noch heute wird Verkaufsraum einer Apotheke als Offizin bezeichnet.

Im 17. und 18. Jahrhundert entwickelten sich die deutschen Apotheken vom der Arzneimittelherstellung bedingt durch das Wissen über Chemie auch zu einem Ort der Arzneimittelerforschung. allem in Berlin konzentrierte sich die pharmazeutisch-chemische und Lehre in Deutschland.

Durch die Errungenschaften der Pharmaindustrie beginnt des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts eine Umstellung der deutschen Apotheke. Anstatt selbst herzustellen beschäftigt sich die Apotheke zunehmend der Prüfung der Qualität und Identität von Arzneimitteln und der Beratung rund Arzneimittel.

Nach Ende des 2. Weltkriegs wurde Deutschland die Niederlassungsfreiheit für Apotheken eingeführt das dass jeder Apotheker eine Apotheke am Standort Wahl unabhängig vom Bedarf eröffnen darf. Durch Arzneimittelpreisverordnung die bisher einheitliche Arzneimittelpreise für ganz festlegte fand der Wettbewerb nur durch die der Kunden aber teilweise auch durch die von sog. Zugaben statt.

Heute ist die Apotheke mehr denn zahlreichen gesetzlichen Regelungen wie dem Arzneimittelgesetz der und dem Sozialgesetzbuch unterworfen. Dies zwängt sie in ein Korsett das wenig Spielraum für Preisverhandlungen und Leistungen (z.B. Versand von Arzneimitteln) lässt. Hauptaugenmerk Apotheken sollte nach dem Selbstverständnis der Apotheker die unabhängige Beratung der Patienten respektive sein. Oftmals geraten aber der Zwang nach und der Wunsch das Beste für den zu tun miteinander in Konflikt. Die Aufforderung freiem Wettbewerb der Apotheken untereinander mit einer Verbilligung von Arzneimittel sehen viele Apotheker mit der Gefahr der schlechteren Beratung eines schädlichen Mehrverbrauchs an Arzneimitteln für die verbunden.

Um diesem Problem zu begenen wurde Preisbildung für verschreibungspflichtige Arzneimittel zum 1. Januar 2004 auf einen Festaufschlag umgestellt. Zugleich lockerte Gesetzgeber die Regelungen für Apotheken und ließ so genannte Mehrbesitzverbot sowie das Versandverbot fallen. ist es dem Apotheker erlaubt bis zu Filialapotheken zu besitzen. Auch der Arzneimittelversand wurde Die Preisbindung für freiverkäufliche Medikamente wurde aufgehoben. ist es die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.




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