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Aquädukt


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Der römische Aquädukt "Pont du Gard" in (2002)

Aquädukt bedeutet lateinisch Wasserleitung (wörtlich übersetzt etwa

Inhaltsverzeichnis

Wasserleitungen in den alten Hochkulturen und den Griechen

Die ältesten Aquädukte in der historischen werden Ramses dem Großen Semiramis und dem König Salomo zugeschrieben. Aquädukte gab es zu dieser nicht nur im Mittleren Osten sondern auch Fernen Osten in China .

Die Überreste der Aquädukte von Palmyra und Samos ( 687 v. Chr. von Eupalinos von Megara erbaut) sind von unterirdischen Kanälen welche das Wasser aus mehr oder entfernt liegenden Quellen in die Städte führten.

Auch die Griechen beherrschten den Bau von Aquädukten. In wurde das Wasser vom Hymettos und Pentelikon Weitere Aquädukte wurden in Griechenland bei Theben Megara Samos Pharsalos und anderen Orten aufgefunden.

Wasserleitungen im römischen Reich

Am meisten bekannt sind jedoch die der Römer da sie seltener unterirdisch ausgeführt wurden meist auf gewölbten Bogenstellungen geführt wurden und den bedeutendsten Bauwerken der Antike gehören. Die der Römer bestanden aus Holz Blei Leder meistens waren es jedoch Steinkanäle. Die die einzelnen Häuser führenden Leitungen waren wie in Pompeji ergeben haben gewöhnlich aus Blei. Manche hatten mehrere Stockwerke und in jedem floss einer anderen Quelle.

Der Beginn des Aquädukt ist das das Ende des Laufs bezeichnet das Reservoir von wo aus das Wasser in Bäder Gärten etc. geleitet wird. Besondere Beamte für die Regelung der Wasserzuteilung zuständig die strenge Gesetze den Schutz der Anlagen gewährleistete. Gegensatz zu den größeren Überlandleitungen mit Freispiegelgefälle man in der Stadt häufig Druckleitungen und im Bedarfsfalle "Wassertürme" dazwischen. Die Druckleitungen bestanden Blei- oder Tonrohren. Die Bleirohre wurden industriell in der Breite genormten gegossenen Bleiplatten gefertigt. das Zusammenbiegen und Verlöten erhielten die Rohre etwa birnenförmigen Querschnitt. Für die Rohrherstellung wurden auch noch andere Baustoffe wie Holz Stein sogar "Fertigbeton" eingesetzt.

Die imposantesten Aquädukte wurden in Rom sie führten das Quellwasser aus dem Gebirge Stunden lang über Täler Schluchten und Abgründe durch Höhen herbei. Die erste Wasserleitung die aqua Appia " erbaut 312 v. Chr. durch Appius Claudius Caecus begann an der Via Praenestina wurde 4 Wegstunden lang unterirdisch geführt trat bei Porta Capena in die Stadt und goss Campus Martius ihr Wasser aus.

Später entstanden unter M. Curius Dentatus 290 v. Chr. aus Peperinblöcken erbaut) Marcus Vipsanius Agrippa Augustus Claudius Nero Caligula und Caracalla weitere Aquädukte. Unter den späteren Kaisern noch etwa 20 andere hinzu. Ihre Gesamtlänge mehr als 400 km davon 64 km und 2 5 km Tunnel. Welche Wassermenge gesamten Aquädukte einst Rom gespendet haben mögen sich daraus ermessen dass die drei noch Bestehenden hinreichend jedes Haus sowie die unzähligen Brunnen der heutigen Stadt versorgen.

Diese sind:

  • die Fontana di Trevi (Virgo Aqua) von Agrippa 22 v. Chr. angelegt von Papst Pius IV. wiederhergestellt;
  • die Aqua Felice oder di Termini (Claudia von Caligula angefangen von Claudius 50 n. Chr. beendigt von Papst Sixtus V. wiederhergestellt und
  • die Algentina welche die herrlichen Wasserfälle in Villa Aldobrandini bildet.
1882 ist die Wasserleitung des Bitilenus bei aufgedeckt worden.

Die Kanäle der römischen Wasserleitungen waren Frontinus der die genaueste Schilderung dieser hinterlassen durchweg gemauert sowohl unter als über der und hier auf Unterbauten oder Bogengängen in oder Ziegeln ausgeführt und nach oben überall mit Gewölben oder Steinbalken überdeckt. Der Querschnitt Kanäle richtete sich nach der Quantität des leitenden Wassers und die Höhe übertraf stets höchsten Wasserstand. Die inneren Wände und Sohlen Kanäle erhielten statt eines Sandputzes einen wasserdichten Kalk und zerschlagenen Ziegelstückchen gemischten Bewurf der in den durch festes Felsengebirge getriebenen Stollen fehlte.

Von Aquädukten in den römischen Provinzen noch Trümmer vorhanden so zu Zahlbach bei Mainz dem sogenannten Römerkanal aus der Eifel nach Köln zu Metz zu Nîmes in Frankreich ( Pont du Gard ) zu Segovia Tarragona und Mérida in Spanien .

Pont du Gard Nîmes Frankreich

Hervorzuheben ist noch der vom Ostgotenkönig Theoderich um 500 zwischen zwei steilen Abhängen erbaute Aquädukt Spoleto in der italienischen Provinz Umbrien . Der Aquädukt mit 89 m Höhe aus zwei Etagen mit 10 unteren Öffnungen je 21 4 m Spannweite und 30 Bogen errichtet welche eine Rinne tragen worin Wasser über den Wildbach Mareggia nach Spoleto wird.

Aquädukte in nachrömischer Zeit

Weitere Aquädukte die nach den Römern wurden stehen in Bomsica bei Lissabon und Caserta bei Neapel sowie einigen in England und Schottland der Aquädukt von Arcueil ( 1613 -24 für die Fontäne im Luxemburgpalast in Paris erbaut und 3500 m lang) und Aquädukt Maintenon in Versailles . Der letztere unter Ludwig XIV. nach den Entwürfen und unter der Vaubans begonnen sollte auf einer dreifachen oben m langen 70 m hohen Arkadenreihe von Bogen die Wasser der Eure den Bassins und Wasserkünsten der Garten Versailles zuführen jedoch wurde nur die unterste mit einem Kostenaufwand von 22 Mill. Livres vollendet.

Außerdem sind die noch in Verwendung Aquädukte der Wiener Hochquellwasserleitung bei Baden und Mödling zu erwähnen.

Heutzutage werden Aquädukte durch Druckrohrleitungen ersetzt.

Siehe auch: Viadukt

Literatur

Weblinks

http://www.iath.virginia.edu/waters/ -- Aquae urbis Romae - The of ancient Rome



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