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Arie


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Unter einer Arie versteht man ein von einer Einzelperson solistisch) gesungenes Musikstück das von Instrumenten im Regelfall einem kleineren oder größeren Orchester begleitet wird. I.d.R. ist eine Arie eines größeren Werkes wie einer Oper einer Kantate oder eines Oratoriums .

Im 17. Jahrhundert wurde zunächst nicht zwischen Arie und Lied differenziert - auch kleine strophische Gesangsstücke mit sparsamster Instrumentalbegleitung waren "Aria" betitelt. im weiteren Verlauf des Barock bildete sich typische Form der da-capo-Arie heraus die durch instrumentale Ritornelle gegliedert war und deren erster Teil einem Mittelteil wiederholt wurde und damit den Gelegenheit für Verzierungen und andere Variationen bot.

Im späten 18. Jahrhundert besonders nach der sog. "Opernreform" durch Christoph Willibald Gluck näherte sich die Arie wieder mehr Liedform an um dann im 19. Jahrhundert immer mehr erweitert und individualisiert zu Nachfolgerin der Arie in der spätromantischen Oper wurde die Szene .

Besonders in der italienischen Oper ist Arie oftmals in zwei voneinander abhängige Teile einer davon langsam-meditativ der andere schnell-expressiv - sog. Cabaletta die es einem Sänger gestattet volle Virtuosität zu zeigen. Ein typisches Beispiel ist die Arie "O zittr'e nicht" der der Nacht in Mozarts Zauberflöte .

Eine Arie für zwei Gesangsstimmen heißt Duett für deren drei Terzett für vier Quartett .

Siehe auch: Formenlehre (Musik)



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