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Astrologie


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Astrologie ist die systematisch betriebene anthropologisch- mythologische Deutung der Stellung bestimmter Himmelskörper (insbesondere Planeten des Sonnensystems) und wird auch der Esoterik zugerechnet. Sie versucht unter anderem aus Zusammenhang von Geburtsort Geburtszeitpunkt und Stellung der je nach astrologischer Schule das charakterliche Wesen das Schicksal eines Menschen abzuleiten. Die Auffassungen Astrologie sind auch unter Astrologen stark geteilt. reichen von dem Anspruch Prognosen zukünftiger Ereignisse nachprüfbar erstellen zu können bis hin zur rein charakterlichen erklärenden Astrologie die die Prognostik ablehnt.

In allen Weltkulturen lässt sich feststellen astronomische Erscheinungen schon immer eine fesselnde Wirkung den Menschen ausübten. In diesem Artikel wird allem die babylonische oder "westliche" Astrologie beschrieben; Systeme unterscheiden sich davon mehr oder weniger.

Die Betrachtungsweise der Astrologie ist topozentrisch orientiert da die Elemente des Horoskops sich den irdischen Ort und Zeitpunkt beziehen. Aus Tatsache daß sich die am Himmel sichtbaren jedem Beobachter gleich darstellen orientiert sich die an einer scheinbaren Objektivität. Dies fordert die immer wieder zur Kritik heraus. Da in Astrologie der Neuzeit die Ableitung astrologischer Aussagen auf symbolischer Ebene erfolgt die mit den physikalischen Prinzipien unvereinbar ist erkennt die Astrologie physikalische-naturwissenschaftliche Methodik nicht als für sie relevant

Inhaltsverzeichnis

Die astrologische Sicht

Astrologie orientiert sich nur an der Himmelsansicht. (Mit Ausnahme der Hamburger Schule die Konstrukte wie wirkliche Gestirne behandelt Stichwort Transneptuner ). Die Frage ist also nicht wie das Weltall letztendlich objektiv gesehen tatsächlich aus Gesetze bestimmen den Lauf der Gestirne was sich im Inneren eines Sterns diese Fragen die Astronomie. Daher geht jede Infragestellung der aufgrund von objektiven astronomischen Gesichtspunkten am Wesen Astrologie vorbei. Die Frage ist vielmehr wie der Himmel von einem bestimmten Punkt zu bestimmten Zeit aus und welche Schlüsse zieht daraus für Wesen und Werdegang des Menschen des Ereignisses das an diesem Zeitpunkt "das der Welt erblickt" hat. Die nicht geozentrische oft fälschlich behauptet) sondern topozentrische Sicht ist für die Deutung. Da sich diese Sicht nachvollziehen läßt oder auch im Vorhinein darstellen kann eine Deutung zumindest teilweise von anderen werden. Die Lehre selbst steht jedoch auf Füßen. Es fehlt eine die Realität vollständig und in ihren Elemente sicher voneinander abgrenzbare Prämissen werden oft je nach Gutdünken der Astrologen getroffen (z.B. Orbis). Und eine Deutung aus den Daten des Horoskops und einheitlich Bezugsdaten des zu deutenden Objekts ist derzeit Utopie. Auch wenn die Zuordnung der Begriffe in der Reihe Vitalität Herz Wirtschaft Sonne den eigentlich dahinterstehenden Symbolgrund ahnen läßt so fast vollständig ein grundlegendes Konzept das die vereinheitlichen und den Astrologen ein echtes Werkzeug von Intuition und "sechstem Sinn" geben würde. wie "Das senkrechte Weltbild" von Rüdiger Dahlke Nicolaus Klein helfen beim Verständnis. Auch die über die Archetypen und das kollektive Unbewusste die Synchronizität haben neue Einsichten für die modernen erbracht. Und schließlich in jüngster Zeit die von Rupert Sheldrake über morphogenetische Felder lieferte wieder neues Material für neue Aber es gibt bis heute keine einheitliche noch eine klaren theoretischen Unterbau damit brauchbare für jeden Interessierten möglich und machbar wird. bleibt die Astrolgie bis heute ein Stückwerk jeder Interessierte für sich selbst neu entdecken Eine der modernsten Versuche ist die "Münchner von Wolfgang Döbereiner der in Ansätzen eine Systematik erarbeitet hat ebenso wie Dr. Heinz der die Tierkreiszeichen symbolisch abgrenzbar und als vom ersten bis zum zwölften erkennbar macht.

Das Horoskop seine Elemente und seine

Das Horoskop ist eine Darstellung der Gestirne am Himmel zu einem Zeitpunkt nach bestimmten Schema bezogen auf einen Ort. Die eines Horoskops erfolgt im Wesentlichen durch mathemathische Methoden wie der Himmelsmechanik meistens bereits am Computer.

Verschiedene Formen des Horoskops

  1. Das Geburtshoroskop: Es ist nach Aufassung Astrologen ein Anzeichen für die spätere charakterliche Prägung des Neugeborenen das sich den ihm passenden Geburtszeitpunkt instinktiv wählt. Nach herkömmlicher Astrologenmeinung bestimmt der Geburtszeitpunkt umgekehrt den Charakter. Tatsächlich ergeben im Vergleich zwischen Eltern und Kinder sehr signifikante Übereinstimmungen besetzter Punkte in den Horoskopen nach Ansicht moderner Astrologie für das Zutreffen ersten Meinung spricht. Außer der umfangreichen Arbeit Gauquelin fehlen dazu genauere Untersuchungen.
  2. Horoskop eines bestimmten Augenblicks: Soll nach Auffassung helfen günstige Zeitpunkte für geplante Unternehmungen
  3. Das Prognosehoroskop: Es ist gewissermaßen eine Form des Augenblicks-Horoskops. Zahlreiche Prognosen haben sich der Vergangenheit als unzutreffend erwiesen z.B. aber nicht nur im Vorfeld des vergangenen Jahrtausendwechsels. gestehen auch manche Astrologen diesem Instrument keinen mehr zu.
  4. Partnerhoroskop (auch: Beziehungshoroskop Synastrie): Diese Horoskopart ganz allgemein Aufschluss über die Beziehung zwischen geben können die viel miteinander zu tun Es kann eine sexuelle Partnerschaft sein aber die Beziehung zwischen Geschäftsfreunden Arbeitskollegen zwischen einem und einem Kind oder zwischen Geschwistern. Beim Combin (einer Sonderform) wird aus den Mittelwerten Geburtszeiten und Geburtsorte beider Partner ein neues berechnet. Beim Composit (auch Composite oder Komposit) wird aus Mittelwerten der Planeten und Achsen beider Partner neues Horoskop berechnet.
  5. Das Zeitungshoroskop: Obwohl in der breiten das Zeitungshoroskop das Bild der Astrologie in Öffentlichkeit bestimmt gestehen Astrologen diesem Teil keinen zu da es lediglich die Gestirne im zum Sonnenstand bei der der Geburt im Sternzeichen auswertet. (D.h. es soll für alle gelten die in diesem Zeitraum irgendeines Jahres wurden) Dennoch werden gerade solche "Horoskope" ständig In diesen werden vieldeutige Formulierungen und Allgemeinplätze um auf möglichst Viele zuzutreffen.

Gestirne

Die klassische im geozentrischen Weltbild entstandene Astrologie kennt sieben "Gestirne" : Mond Merkur Venus Sonne Mars Jupiter und Saturn . Wohl ist dieses Weltbild Grundlage gewesen moderne Astrologen hängen diesem Weltbild nicht etwa sondern für sie ist nur nach wie die Himmelsbeobachtung von einem bestimmten Ort zu bestimmten Zeit Grundlage der Deutung. Diese Deutung von neuzeitlichen Astrologen nicht nur um Uranus Neptun und Pluto erweitert gelegentlich werden auch Kleinplaneten (z.B. Ceres ) oder bei der so genannten "Hamburger um mythische oder geometrische Konstrukte und ähnliches (z. B. ein "dunkler Mond" genannter Punkt mit den Eigenschaften der Lilith idenfiziert wird).

Die Symbole der Planeten sind mit Göttern verbunden deren Namen sie tragen bzw. vor der Antike (Babylon) wurden diesen Himmelskörpern B. Venus/Aphrodite/Ischtar) Sammlungen von Eigenschaften zugerechnet die jeweils als ein Gott in Allegorien und auftraten. Bei den erst in der Neuzeit Planeten ist unter Astrologen umstritten ob und die ihnen von der Astronomie zugewiesenen Götternamen Beziehung zu ihrem Symbolwert stehen.

Tierkreiszeichen

Die Tierkreiszeichen sind mit den Sternbildern gleichen Namens nicht deckungsgleich. Nach astrologischer (genauer der systematischen Symbolik Heinz Fidelsbergers und sind auch hier die Namen der Zeichen der in ihnen enthaltenen Eigenschaften. Die Elemente mittelalterlichen Alchemie (Erde Feuer Wasser Luft) sind aus astrologischen Lehre abgeleitet. Diese vier Elemente spiegeln auch in der Temperamentslehre des Hippokrates wider. ist Ausdruck einer grundlegenden Vierheit und in der Verbindung mit der Dreiheit der so genannten Kardinalität (Beziehung zum ist dominant fix labil/variabel) ergeben sich die Zeichen in denen jeweils ein Element mit Kardinalität gemixt ist. (z. B. bei Löwe: mit Feuer woraus sich dann etwa in Deutung der zugehörigen Symbolik das Bild eines Vulkans ergibt). Die zwölf Zeichen sind zudem abwechselnd in Tag- und Nacht-Zeichen (früher auch und Weiblich) eingeteilt wodurch alle Feuer- und zu Tagzeichen werden alle Erde und Wasser Nachtzeichen. Damit ist eine prinzipielle Zweitheit (etwa wie YIN/YANG) ebenfalls Bestandteil der
Widder Kardinal (dynamisch) Feuer (Handlung/Plasma) Tag (YANG)
Stier Fix (statisch) Erde (Körper/fest) Nacht (YIN)
Zwillinge Variabel (labil) Luft (Ideen/Gas) Tag (YANG)
Krebs Kardinal (dynamisch) Wasser (Gefühle/flüssig) Nacht (YIN)
Löwe Fix (statisch) Feuer (Handlung/Plasma) Tag (YANG)
Jungfrau Variabel (labil) Erde (Körper/fest) Nacht (YIN)
Waage Kardinal (dynamisch) Luft (Ideen/Gas) Tag (YANG)
Skorpion Fix (statisch) Wasser (Gefühle/flüssig) Nacht (YIN)
Schütze Variabel (labil) Feuer (Handlung/Plasma) Tag (YANG)
Steinbock Kardinal (dynamisch) Erde (Körper/fest) Nacht (YIN)
Wassermann Fix (statisch) Luft (Ideen/Gas) Tag (YANG)
Fische Variabel (labil) Wasser (Gefühle/flüssig) Nacht (YIN)

Da sich aufgrund der Präzession der Erdachse die Tierkreiszeichen gegen die verschieben sind beispielsweise die meisten im Sternzeichen Jungfrau geborenen tatsächlich auf die Welt gekommen die Sonne im Sternbild Löwe stand. Astrologen in der babylonischen (westlichen) arbeiten aber nicht mit den siderischen Sternbildern sondern mit dem tropischen Tierkreis jener Region relativ zum Frühlingspunkt auf der die Planeten Sonne und sich scheinbar rund um die Erde bewegen. wird von einigen Astrologen in der Mundanastrologie Position des Frühlingspunktes bezogen auf die Sternbilder wieder in eine Deutung einbezogen es werden so genannte Äonen postuliert. In der indischen werden die Sternbilder gegenüber den Tierkreiszeichen bevorzugt.

Die Astrologie bedient sich in den Ephemeriden dieser Positionsangabe (z. B. 10° Löwe) vor ca. 1700 auch in der Astronomie waren. Im Tierkreis sind die Tierkreiszeichen auch Sternzeichen genannt jeweils 30° groß und es nur die Position der Gestirne dazu zählen Sonne Mond und helle Sterne topozentrisch (bezogen einen Ort auf der Erde) betrachtet. Die Ephemeriden die zur Himmelsbeobachtung verwendet werden enthalten alle diese Objekte die genauen Orte im sowie ihre Höhe zum (gedachten) Horizont. So Sonne 10° Löwe eine genaue Angabe die das Auffinden am Himmel zusammen mit der und der Sternzeit ausreicht. Ele

Häuser oder Felder

Der genaue Zeitpunkt des Horoskops sowie geographische Ort für den es gerechnet wird die Position der Felder. Jener Punkt auf Tierkreis der gerade über den Horizont steigt der Aszendent wird dabei zum des ersten Hauses. Es folgen drei Felder zum Punkt der unteren Kulmination des Tierkreises d.h. dem tiefsten Punkt dem Horizont dann drei Felder bis zum untergehenden Punkt des Tierkreises drei Felder zur Kulmination und schließlich drei Felder zurück zum Dadurch sind die Häuser im Allgemeinen auf Ekliptik unterschiedlich groß.

Bildlich kann man sich die Häuser eine in 12 gleiche Stücke nach der Art aufgeschnittene Orangenschale vorstellen wobei die Stengelansatz Blütenrest der Orange genau am Nord- und des Horizonts liegen eine Schnittlinie von Norden Süden den Himmel entlangläuft und unter der wieder zurück nach Norden eine am Horizont und auf jeder Seiten noch je zwei dazwischen liegen. Allerdings wird der Abstand der zur Ekliptik meist bei der Häuserzuordnung nicht

Aspekte

Die Positionen der Planeten im Horoskop durch Winkel ausgedrückt. Einige ausgezeichnete Winkeldifferenzen der nämlich die Teilungen von 360 Grad durch Zahlen bezeichnet man als Aspekte. Haben z.B. Planeten eine Winkeldifferenz von 90 Grad spricht von Quadratur. Dadurch ergibt sich theoretisch eine Anzahl von Aspekten praktisch werden jedoch kaum als die von 0 30 45 60 120 135 150 und 180 Grad benutzt. Aspekte bestimmen laut der Astrologischen Lehre die der Planeten zueinander z.B. gelten 60 und Grad als harmonisch 90 und 180 Grad als spannungsgeladen.

Allerdings erstreckt sich nach astrologischer Auffassung Wirksamkeit der Aspekte nicht nur auf die Differenzen sondern um diese herum auf eine genannte Orbis die je nach astrologischer Schule zwischen und zehn Grad groß sein kann. Unbestritten allen astrologischen Systemen ist aber die Wirksamkeit Konjunktion um 0 Sextil um 60 Quadrat um 90 Trigon um 120 und Opposition um 180 Grad.

Geschichte und Urformen der Astrologie

Ursprünglich herrschte die Vorstellung vor die repräsentierten himmlisch eine oder mehrere irdische Herrschergestalten. Babylonien wurde zunächst ausschließlich Staatsastrologie betrieben also Schicksal des Gemeinwesens mit den Sternen verknüpft. in der Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr. gewann - mit der Mantik einhergehend und der allgemeinen Individualisierung in Bereich- der Glaube Gestalt das Schicksal des sei mit Hilfe des Horoskops ablesbar.

Astronomie und Astrologie früher Kulturen

In Mesopotamien finden sich die frühesten Wurzeln der

Beginnend mit astronomischen Beobachtungen im 3. Jahrtausend v. Chr. schufen die Sumerer im 2. Jahrtausend v. Chr. mit den Zikkurat Stufentempel in Ur oder Uruk deren Stockwerke die "sieben Gestirne" Mond Sonne Venus Merkur Mars Jupiter und Saturn symbolisierten und den Priestern die Verbindung den Göttern ermöglichen sollten. Sternbilder wurden benannt der Himmel wurde in Bereiche unterteilt ein siderischer Mond- Tierkreis war bekannt. Sie glaubten die Bewegung Gestirne vollziehe sich durch göttlichen Einfluss.
Die Bezeichnung "Chaldäer" für Babylonier wurde Synonym für "Astrologe".

In Ägypten etablierte sich ab 2778 v. Chr. exakteste antike Kalender . Im Aufgang des Sirius erkannte man den Zusammenhang mit dem Nilhochwasser. Viele Prognosen für die Politik suchte aus der Stellung dieses Sternes abzuleiten. Die den vier Himmelsrichtungen basierenden Pyramiden sollten als Rampe für die Seele Pharao beim himmlischen Aufstieg dienen der nach Tod als heller Stern am Himmelsnordpol beobachtbar Unter babylonischem Einfluss wurde der zwölfteilige Tierkreiszeichen (Zodiak) geschaffen.

In Europa spielt das Heiligtum von Stonehenge (um 2200 v. Chr.) die wichtigste als oberirdisches astrologisches Zentrum. Die kürzlich entdeckte Himmelsscheibe von Nebra (ca. 1600 v. Chr.) die älteste Europas harrt mit deutlichen kalendarischen und mythologischen ihrer endgültigen Entschlüsselung.

Entwicklung der Astrologie in Europa

Im Hellenismus werden astrologia (der verbreitetere und ältere Begriff) und astronomia nicht klar voneinander geschieden. Die erste Trennung erfolgte durch Simplikios. Die Griechen übernahmen babylonischen Planetennamen richteten sich aber nach der Nach Widerständen durch die römischen Kaiser findet Astrologie Einfluss und Aufnahme in Alchemie Gnosis Manichäismus und Christentum (etwa im christianisierten Tierkreis der Valentinianer Zeno von Verona Priscillianisten oder christliche und Monatsprognosen in der Orthodoxie ).

Das frühe Christentum bleibt gegenüber der in einem widersprüchlichen Verhältnis da nach Auffassung Kirchenlehrer die Vorherbestimmung des Schicksals dem freien als unbedingte Voraussetzung ( conditio sine qua non ) des christlichen Glaubens widerspricht andererseits die Geburt Christi astrologisch angekündigt wurde sie also von Gott scheinbar gebilligt wird. Wird die Tätigkeit "Weisen aus dem Morgenland" (Matthäus 2) ursprünglich Kunst angesehen so sind sie nach Hieronymus docti a daemonibus (von Dämonen belehrt). Erst Beda Venerabilis beschreibt sie als angesehene Heilige drei Könige . Tertullian warnt vor der Astrologie. Konstantin der Große bekennt sich dazu. Die Kirche des Mittelalters sieht zu einigen Zeiten in den Mächten sogar den Todfeind des Glaubens.

Renaissance und Humanismus brachten unter Rückbezug auf die hellenistische die Astrologie zu ihrer vollsten Blüte; andererseits sich auch die rationalistische Kritik gegen sie. Friedrich II. die Päpste Julius II. Paul III. und Leo X. wie viele reformatorisch geprägte Personen ( Albrecht Dürer ) vertrauten der Astrologie. Martin Luther dagegen hielt nicht viel von den "Es ist ein Dreck um ihre Kunst."

Bis zur Renaissance waren Astronomen häufig gläubige Astrologen ( Tycho Brahe Johannes Kepler ). Es wird immer wieder die Meinung Kepler beispielsweise hätte Horoskope aus rein wirtschaftlichen erstellt. Es stimmt einerseits dass er prognostische ablehnte (In seinen Worten ueber die Supernova "Jn Politischen sachen vnd menschlichen Hendeln acht / dieser stern hab trefflich viel zubedeuten zwar nit seiner Natur nach / sondern per accidens / wegen der Menschen gemüther") glaubte jedoch dass "die gantze Natur / vnd deren crefften (animales facultates) eine verborgene art haben / die aspectus der himlischen liechtstralen zumerckhen vnd sich denselben zureguliren". Die astrologischen Diskussionen der Zeit tat er in seinen wissenschaftlichen Werken als vernünftige Basis ab. In der Folge der des Teleskops trennen sich Astronomie und Astrologie endgültig bis in die Romantik bewahrt die Astrologie ihren Einfluss in Gesellschaftskreise ( Johann Wolfgang von Goethes Horoskop Schlegel etc.).

Astrologie heute

In der Gegenwart kann die Astrologie als erledigt angesehen werden. Unabhängig von ihrem scheint die Astrologie ein transzendentes Grundbedürfnis vieler zu stillen besonders was die prognostische Astrologie betrifft. Zudem hat eine Untersuchung im Jahr 1978 von den Psychologen Mayo und Eysenck durchgeführt wurde gezeigt dass unabhängig jeweiligen Wissen um Gestirnstände Personen die dieses kennen und für sich auch als wichtig auch Stellungen der Planeten widerspiegeln. Diese Auffälligkeiten nun von vielen Astrologen in Zusammenhang mit Therorie der morphogenetischen Felder von Rupert Sheldrake betrachtet und daraus neuere Begründungen angeboten. sind noch keinesfalls verifiziert könnten aber zuküftig Sicht der Wissenschaft auf die Astrologie ändern auch für eine Neuorientierung der Astrologie selbst

Die heutige Astrologie ist in verschiedenste gegliedert die teilweise in Auseinandersetzungen führen. Bereits Berechnen des Horoskops an sich eine rein himmelsmechanische Aufgabe ist strittig da z.B. die genannte "Wirksamkeit" der Aspekte (siehe unten) unterschiedlich wird und teilweise zusätzlich zu den allgemein Planeten weitere auch mythische Himmelskörper und rein geometrische Konstrukte hinzugezogen werden. (Hamburger Schule)

Astrologie in anderen Kulturkreisen

In Amerika schufen Azteken und Mayas einen 260-Mondkalender zur Berechnung religiöser Feste. Himmel untergliederte sich in 13 die Unterwelt 9 Regionen entsprechend 13 Tages- und 9 Die Bauweise der Stadt Cuzco symbolisierte den zwölfgeteilten Tierkreis. Aus astral Notwendigkeiten wurde die Praxis von Menschenopfern abgeleitet.

In China dem astronomischen "Reich der Mitte" in die Sterne nie untergehen wurde der Kaiser als Repräsentant des Himmels verehrt. Die chinesische Astrologie schuf einen 28teiligen den kaiserlichen Palästen Mondkalender wie auch einen zwölfgeteilten Tierkreis. In Chinesischen Astrologie nimmt eher der Jupiter als Sonne eine Zentrale Rolle ein wodurch mittels auch die bekannten und in ganz Ostasien "Jahr der Ratte" "Jahr des Hasen" etc. Schon vor Christi Geburt beobachteten chinesische Astrologen Halleyschen Kometen ab 28. v. Chr. Sonnenflecken .

In Indien setzen die Veden im 2. Jahrtausend v. Chr. astronomische Beobachtungen in Bezug zur Religion . Astrologie zählte zur höchsten Gelehrsamkeit. Der der menschlichen Reinkarnation in den Tierkreissymbolen fand hier seine Die indische Astrologie bezieht auch viele Fixsterne ihre Deutungen ein und bevorzugt die realen gegenüber den rechnerischen westlichen Tierkreiszeichen.

Naturwissenschaftliche Kritik

Abgesehen von bereits diskutierten Problemen wie Präzession der Erdachse ergibt sich für Naturwissenschaftler ein ganz wesentlicher Kritikpunkt. Was dem als Zeichen der Feinheit und Komplexität des erscheint sehen etliche Naturwissenschaftler als Flickwerk. Das der Naturwissenschaften ist es die Beobachtungen durch auf so wenig Prinzipien als möglich zurückzuführen. Kritik an der Astrologie lautet dass sie Elemente zunehmend vermehrt. Ein solches Vorgehen ist Physik und Astronomie bisher immer dem Zusammenbruch falscher Theorien vorangegangen wie z.B. die Einführung Epizykeln in das geozentrische Weltbild . Darüberhinaus existiert bis jetzt keine physikalisch Erklärung wie die oben beschriebenen Komponenten des Einfluss auf das irdische Geschehen nehmen könnten. gern zitierte Gezeiteneffekt durch die Gravitation ist dafür unter allen Umständen unzureichend eher hätte es einen gravitativen Einfluss ob dem Geburtshaus ein Baum steht oder nicht Bergen ganz zu schweigen. Dieser würde eine größere Anziehungskraft auf das neugeborene Kind ausüben sämtliche Sterne im Universum es aufgrund ihrer können. Die Astrologie wird (unter anderem deswegen) den Wissenschaften als Pseudowissenschaft abgelehnt. Einige Astrologen dagegen weisen bei Kritik darauf hin das die Astrologie auf und Symbolen gründet nicht auf echten Kräften von manchen aber trotzdem oftmals als Erklärungsmodelle werden). Sie orientiert sich an der Wirklichkeit werden und wurden alle neuen durch Astronomie Elemente (wie z.B Neptun und Pluto ) einbezogen. Die Entdeckung der neuen Elemente nach astrologischer Auffassung dann erfolgen wenn das im Menschen eine Entwicklung erreicht hat welche astrologischen Qualitäten eines Planeten repräsentieren. So wurde den Jahrzehnten um die Entdeckung des Uranus Dampfmaschine erfunden und die Industrialisierung begann. Auch französische Revolution leitete das Ende der Monarchien Uranus soll also für Befreiung von Abhängigkeiten Umbrüche neue Technik Kapitalismus usw stehen entsprechende können auch auch für Neptun und Pluto werden.

Es wird auch darauf verwiesen das in der Astrologie nur jedenfalls innerhalb der astrologischen Schule mit einer klaren und festgelegten von Elementen operiert wird und daher Aussagen sind. Die meisten Astrologen stimmen aber zu ihre Tätigkeit als nicht naturwissenschaftlich begründbar bezeichnet Dass sei aber kein Qualitätskriterium da auch Soziologie oder Philosophie nicht zu den exakten Naturwissenschaften gehören. wie die Philosophien des Strukturalismus oder des Dekonstruktivismus zeigen ist exakte alleine nicht in der Lage die "ganze über die Welt herauszufinden.

Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von (siehe Weblinks) hinterfragt seit vielen Jahren die mit wissenschaftlichen Methoden. Sie prüft bspw. die des Vorjahres und schaut wie viele eingetreten Die Prognosen der analysierten Astrologen in Deutschland dabei schlecht ab. Allerdings wird dabei davon dass Astrologie Tatsachen beschreibt was einige Astrologen nach deren Meinung Astrologie Motivationen auf hohem beschreibt welche sich erst durch subjektive Entscheidungen Tatsachen verwandeln können. Nach Ansicht dieser Astrologen Prognosen nicht im Sinne der Astrologie da die prinzipielle Freiheit der Verwirklichungen einschränken und Randerscheinungen der Astrologie sind.

Zur Naturwissenschaftlichen Kritik an der Astrologie (Astrologie Sache des Glaubens)

  • Astrologie erfüllt bei vielen Menschen ein an „übernatürlichen“ transzendenten“ oder „metaphysischen“ Erklärungen für aktuelle oder zukünftige Befindlichkeit. Die Erwartung metaphysischer läßt per Definition jede naturwissenschaftliche Kritik belanglos Dies trifft übrigens nicht nur für Astrologie für jedes Wert- oder Anschauungssystem (z.B. Religionen) das jenseits der bekannten physikalischen Welt weitere Determinationen oder Existenzen unterstellt.

  • Astrologische Glaubensartikel waren bislang nicht die von Kriegen und Verfolgungen von Personengruppen wie in dem Umfang von Religionen oder rassistischen ausgingen. Unabhängig von Einzelfällen hat Astrologie damit vergleichsweise geringe Schädlichkeit.
    Aus dieser Perspektive ist es bemerkenswert sich massive naturwissenschaftliche Kritik immer wieder - auch in diesem Artikel - an der entzündet.

Astrologie im gesetzlichen Rahmen

Astrologie fällt in die freien Berufe es eine beratende Tätigkeit ist. Viele wissen das nicht ein Gewerbe an und zahlen unnötigerweise Gewerbesteuer.

Verbindungen von Astrologie und medizinischer Diagnostik werden zwar von vielen Kritikern abgelehnt aber in letzter Zeit sehr oft zu In Deutschland sind solche Tätigkeiten nur mit entsprechende amtsärztlichen Prüfung berechtigt durchzuführen. Mangels genauer Rahmen überschreiten viele Gewerbetreibende diese Grenze (bewusst unbewusst) ohne sich entsprechend zusätzlich zu qualifizieren .

Es gibt auch Bestrebungen den Beruf Astrologen in einen gesetzlichen Rahmen einzubinden. Aber das wird kritisch gesehen da es keine Kriterien gibt welche die Grenzen zwischen Astrologie Nicht-Astrologie genau abstecken könnten. Das einzige Kriterium das man sich einigen könnte wäre genügend Selbsterfahrung mit dem eigenen Horoskop was jedoch Kritikern nicht ausreicht.

Literatur

  • Robert Henseling: Werden und Wesen der Astrologie. Kosmos Gesellschaft der Naturfreunde Franckh`sche Verlagshandlung (1924)
  • Peter Niehenke: Astrologie. Eine Einführung (2000). ISBN 3379017051 . preiswertes Standardwerk
  • Rüdiger Dahlke und Nicolaus Klein : Das senkrechte Weltbild. Symbolisches Denken in astrologischen ISBN 3453152824
  • Kocku von Stuckrad: Geschichte der Astrologie. München: Beck 2003 ISBN 3-406-50905-3 (Der Amsterdamer Professor stellt die Astrologie unkritisch dar beleuchtet sie aber als Teil Kulturgeschichte mit Vergnügen)
  • Gerhard Höberth: Struktur der Ganzheit (2000). ISBN 3980541487 . Der Versuch die Bedeutung des Tierkreises von harmonikalen und fraktalen Strukturen abzuleiten und zu erklären.
  • Wolfgang Döbereiner: Astrologisches Lehr- und Übungsbuch Band 1. ISBN 3-927094-12-9 . Grundlagenwerk der Astrologie
  • Thomas Ring (1892-1983): Kräfte und Kräftebeziehungen ISBN 3-7626-0421-5

Weblinks




Bücher zum Thema Astrologie

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