Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 17. Oktober 2019 

Atomistik


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Inhaltsverzeichnis

Zur Definition

Die Atomistik ( lat. atomus aus griech. atomos : unteilbar unteilbarer Urstoff) bezeichnet von Leukipp Demokrit Epikur und seinen Anhängern begründete materialistische-philosphische Lehre naturwissenschaftliche Hypothese ) daß die Materie aus kleinsten unteilbaren den Atomen bestehe und ihre Fortentwicklung und bis ins 19. Jahrhundert .

Zur grundlegenden Bedeutung der Atomistik in Geschichte der Philosophie

Die Geschichte der Atomistik bildet eine der Geschichte des Materialismus und des materialistisch-naturwissenschaftlichen Die Auseinandersetzung um die Atomistik die seit Anfangs geführt wurde ist ein Ausdruck des zwischen Materialismus und Idealismus in der Geschichte Philosophie.

Zur Herausbildung des antiken Materialismus

In der Geschichte der griechischen Philosophie die Atomistik den Höhepunkt der Entwicklung des Materialimus dar. Nach Leukipp und Demokrit besteht Materie aus letzten nicht weiter zerlegbaren qualitativ nur ihrer Gestalt und Größe nach voneinander Teilchen den Atomen.

Diese bestehen ewig unzerstörbar undurchdringlich und Zahl nach unendlich. Sie setzen einen leeren als Bedingung ihrer Bewegung voraus. Die Mannigfaltigkeit der Welt resultiert aus der verschiedenartigen der Atome ihrer Vermischung.

Durch das Aufeinanderprallen der Atome entstehen die als Anfang der Weltbildung anzusehen sind. diese Weise entstehen und vergehen unendlich viele die nebeneinander und nacheinander existieren. Analoges gilt die einzelnen Dinge. Das Denken bildet einen der Atombewegung. Die das Denken hervorrufenden Atome lediglich runder und glatter und daher beweglicher die übrigen.

Das geamte Geschehen führt Demokrit so die Bewegung der Atome zurück die er sich selbst d.h. materialistisch erklärt.

Zur Bedeutung der Atomistik und der bei Epikur

Die Bedeutung der Atomistik Demokrits liegt daß sie auf spekulative Weise die Erkenntnis der Ewigkeit und Unzerstörbarkeit der Materie der der Welt und der Einheit von Materie Bewegung vorwegnimmt.

Eine Weiterentwicklung der Lehren Demokrits stellt Atomistik Epikurs dar. Aristoteles hatte auf einen Mangel der Atomistik Demokrits hingewiesen: in einem leeren Raum bewegen sich die Atome bei nur Gestalt und Größe alle gleich schnell. Epikur diesen Mangel indem er neben Gestalt und die Schwere zu einer Grundeigenschaft der Atome Damit antipiziert Epikur die Entdeckung des Atomgewichts seine Weise.

Zur weiteren Korrektur der Vorstellung bei

Eine weitere Korrektur der Atomiostik Demokrits Lukrez im Anschluß an Epikur vor. Er die Wirbelbildung der Atome durch Deklination d.h. geringfügige Abweichungen der Atome von Bahnen. Dabei schließt Lukrez von der willkürlichen der Menschen und Tiere auf eine ebenso der Atome wodurch er der Atomistik den bei Demokrit und Epikur eigenen fatalistischen Charakter ohne das von ihnen errichtete streng materialistische dadurch anzutasten.

Durch Lukrez erhält darüber hinaus die eine unmittelbar kritische Tendenz indem er sie in den Dienst der progressiven gesellschaftlichen und Bestrebungen der Zeit stellte.

Zur Ansicht der kleinsten Teilchen bei

Der Naturphilosoph Averroes (auch Ibn Ruschd genannt) bezeichnete in Kommentar zu Aristoteles die kleinsten Teilchen als Minima naturalia und unterschied zwischen unbegrenzter mathematischer und physikalischer Teilbarkeit. Für ihn waren diese Teilchen Realitäten.

Zur Entwicklung der Vorstellungen in der Neuzeit

Die der Atomistik durch Leukipp Demokrit und Lukrez gegebene Gestalt bildet den Ausgangspunkt die Grundlage aller weiteren atomistischen Ideen.

Während des Mittelalters geriet die Atomistik Vergessenheit. Sie wurde am Beginn der bürgerlichen vor allem durch Pierre Gassendi im Rückgriff auf Epikur erneuert. Weitere der Atomistik im 17. und 18. Jahrhundert waren mehr oder weniger : Rene Descartes Galileo Galilei Giordano Bruno Daniel Sennert Robert Boyle Christian Huygens und Isaac Newton später vor allem Denis Diderot Jean Baptist Robinet auch Pierre de

Die Erneuerung der Atomistik erfolgte im Zusammenhang mit dem Entstehen der neuen Naturwissenschaften unter weitgehend mechanischen Aspekten. Die Bewegung der wird - und das ist das Neue die Atomistik des 17. und 18. Jahrhunderts der antiken Atomistik bringt - auf der der jetzt entdeckten allgemeinen Gesetze der Mechanik

Die Abbildung der mechanischen Bewegung auf Bewegung in der Atomistik

Dergestalt werden den Atomen ausschließlich mechanische Eigenschaften (z.B. Haltevorrichtungen in Gestalt von Häkchen Unebenheiten als Ursache der Atomverbindungen: die Kontaktmechanik) ausschließlich quantitative Bestimmungen (alle Atombewegung wird auf Druck Stoß zurückgeführt) zugeschrieben.

Die Anhänger Newtons ersetzen dann die durch die Mechanik der Kräfte indem sie Lehre von der allgemeinen Gravitation auf den Bereich der Atome anwenden.

Die Vorstellungen bei Leibniz Lomonossow und

Leibniz versucht die Atomistik idealistisch umzuinterpretieren. Er den materiellen Atomen die immatariellen Monaden als letzte Bausteine der Welt entgegen. erste der die Atomistik aus ihrer mechnischen herausführt indem er den Atomen nicht nur sondern auch qualitative Eigenschaften zuschreibt ist Michail Lomonossow. Bei ihm findet sich der Gedanke es qualitativ verschiedene Stufen der Zusammenballung von Materieteilchen(Atomen) geben würde.

Die wissenschaftliche Entdeckung des Atomgewichts durch John Dalton sowie die Entdeckung des periodischen Systems Elemente bedeuteten gleichsam den Abschluß der Atomistik den Übergang zur Atomphysik .



Bücher zum Thema Atomistik

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Atomistik.html">Atomistik </a>