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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 19. August 2019 

Auferstehung


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Auferstehung meint i.A. nach vorherrschender christlicher Prägung Wiedervereinigung der zuvor durch den Tod vom Leib getrennten unsterblichen Seele mit ihrem nunmehr wiederhergestellten und nicht verweslichen Leib . Es handelt sich also nicht einfach eine Rückkehr in das alte durch den beendete Leben. Synonym wird der Begriff Auferweckung benutzt.

Inhaltsverzeichnis

Auferstehungsbegriff des Kynismus

Der Kynismus geht auf den griechischen Philosophen Diogenes zurück (3. Jahrhundert vor Christus). Die verbanden dessen Weltanschauung mit anderen Philosophien wie Stoa und integrierten auch Elemente der griechischen Mythologie . Sie verehrten zum Beispiel den Halbgott Herakles und praktizierten Mysterienkulte um Tod und Auferstehung.

Weblinks:

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Auferstehungsbegriff des Zarathustrismus

Die Schöpfungsgeschichte des Zarathustrismus (auch: Zoroastrismus 1200 v.d.Z. ) besagt das Ahura Mazdā in den 3000 Jahren durch einen langherrschenden Windhauch zuerst eiförmigen Himmel und daraufhin die Erde und Pflanzen erschuf. In dem zweiten Zyklus von Jahren entstanden die Urstiere und danach der Dann ist der Einbruch des Anramainyu erfolgt den Urmenschen und den Urstier tötet und Periode des Kampfes eröffnet die ihr Ende mit der Geburt des Zarathustra erreicht. Und da an werden wieder 3000 Jahre vergehen der Heiland Saoschjant geboren wird welcher die Geister vernichten Und eine neue unvergängliche Welt wird; auch die Toten sollen dann auferstehen .

Im Zarathustrismus nach Zarathustra (630 - 553 v.d.Z.) gelangen die Seelen nach dem Tod an die Činvat-Brücke . Hier wird Gericht über Gute und gehalten. Für den rechtschaffenen Menschen ist die breit wie ein Pfad für den anderen wie eine Messerspitze. Die Guten gelangen in seligen Gefilde des Paradieses Garodemäna (später Garotman) des "Orts der (siehe auch: Himmel ); die Seele des Bösen aber gelangt den "schlechtesten Ort" d. h. in die Hölle . Parallelen zur späteren christlichen Lehre vom jüngsten Gericht und zur Eschatologie im Islam sind unverkennbar.

Weblinks:

Der Einfluß des Zoroastrismus auf das Judentum Link-Text Link-Text

Auferstehungsbegriff des Judentums

Der Tod wird im Judentum vor als das Ende des Lebens angesehen. Das von Vorstellungen die das Leben nach dem das Eingehen in ein Reich der Toten die Auferstehung betreffen haben mindere Bedeutung und in der jüdischen Theologie auch nicht systematisch

  

  

Das Judentum entwickelte nie eine eindeutige Vorstellung über Geschehen im Jenseits nach dem Tode. Es haben sich wesentlich zwei Lehrmeinungen herausgebildet die sich auf unbestimmte Menge von Hinweisen im Tanach beziehen.

  1. Die eine nimmt die Auferstehung der an d.h. die Menschen sterben mit Leib Seele aber werden in der messianischen Zeit und leiblich auferstehen (daniel 12 2; Sanhedrin 1).
Die Auffassung von einer Auferstehung der entwickelte sich im nachexilischen Judentum ( Diaspora babylonische Gefangenschaft ). In der jüdischen Apokalyptik wurde diese Vorstellung weiter ausgebaut zu Auferstehung in Verbindung mit einem Gericht Gottes die Welt. Mit dieser Auferstehung war nach Begriffen eine körperliche Auferstehung gemeint - entweder körperliche Auferstehung aller Menschen oder die körperliche der Menschen die im Bund Israels mit eingeschlossen sind. Das Schicksal des einzelnen Menschen in dieser kollektiven Sicht zurück war aber eingeschlossen. Das Pharisäertum zur Zeit Jesu bejahte den Glauben eine Auferstehung.
  1. Die anderte nimmt an das die Seele unbefleckt durch Geburt Leben und Tod rein zu Gott zurückkehrt. Sie geht von Unsterblichkeit der Seele aus und davon dass dies nach Tod unabhängig vom Körper weiterlebt (Schabbat 152b 12 28). Das herrschende Priestertum (vorwiegend aus Grupper der Sadduzäer ) kollaborierend mit der römischen Besatzung zur Zeit Jesu lehnte die fleischliche ab.
  2. Weiterhin gab es eine Vermengung dieser Lehrmeinungen zur folgenden dass nämlich die Seele Tod des Menschen überlebe und bis zur Zeit weiterlebe und sich schliesslich mit dem neu vereinige und leibhaftig auferstehe.

Für das rezente orthodoxe Judentum ist der Glaube an Leben nach dem Tod von großer Bedeutung auch die Definition wie dieses Leben aussehen wird nicht gleich ist. Es kann ein Weiterleben des des Geistes und Körpers oder irgendeine andere gemeint sein das kann und will man den meisten Ausrichtungen nicht festlegen. Wichtig ist dass der Körper nach dem Tod auf Fall unversehrt bleiben muss also keine Feuerbestattung ist. Obduktionen sind nur erlaubt wenn sie rechtlicher Sicht notwendig sind oder ihre Ergebnisse Menschen zum Leben verhelfen. Dies zeigt dass die Möglichkeit einer leiblichen Auferstehung durchaus nicht hat.

Im nicht-orthodoxen Reformjudentum spricht man dagegen ausschließlich vom Weiterleben Seele oder dem Wiedereingehen der reinen unbefleckten zu Gott und Feuerbestattungen sind erlaubt.

In der Tora lässt sich zur Auferstehung nach dem kein genauerer Hinweis finden. In den 13 des Maimonides heißt es: "Ich glaube in ganzem dass einst zu seiner Zeit wenn es Schoepfer gelobt sei sein Name und erhoben Gedenken immer und ewig wohl gefaellt die auferstehen werden." aber Maimonides meinte dies sicher wörtlich wie man in seinem Mischna -Kommentar lesen kann. Dort steht: "Die Lehrer gesagt die Übeltäter werden zu ihren Lebzeiten genannt die Gerechten aber werden Lebende genannt sie gestorben sind." Wer also ein Leben Gerechter (Zaddik) führt wird auch nach seinem noch leben. Es gibt auch keine Hinweise jüdischen Texten von der Annahme der Auferstehung einzelnen insbesondere eines Messias oder Christus getrennt von der endzeitlichen Auferstehung aller Menschen bzw. Seelen dies trennt vom Christentum.

Im modernen Judentum spielt der Auferstehungsglaube keine Rolle mehr sondern vielmehr die Unsterblichkeit Seele die da göttlich nicht befleckt werden Genaueres über die Wesenhaftigkeit der Seele nach Tod hat das Judentum nie spezifiziert. Heute man eher vom "Weiterleben" der guten Taten Menschen über seinen Tod hinaus.

Weblinks:

  1. Was kommt nach dem Tod?
  2. Tod und Bestattung
  3. Begräbnis und Auferstehung im Judentum
  4. A - Auferstehung
  5. Jüdisches Gottesverständnis
  6. Messias
  7. Jüdisch-Christlicher Dialog
  8. []
  9. []

Auferstehungsbegriff des Christentums

Der Glaube an die fleischliche Auferstehung Jesu Christi ist das zentrale und charakterisierende Element Christentums . Dies wird im Osterfest dem bedeutendsten Fest der Christenheit gefeiert. gibt es im Christentum die traditionelle Lehrauffssung jeder Mensch am Jüngsten Tag auferstehen wird. Das mögliche Empfinden dass Tod endgültig und eine Bedrohung sei von Erbsünde überschattet ist eine existenzielle Beunruhigung für christliche Menschen. Es ist eine wichtige Funktion christlichen Religion diese Beunruhigung ihrer Lehre in der ihrer Anhänger zu mildern oder aufzuheben. Den ist dies dank der bezeugten Auferstehung Jesu im Neuen Testament der Bibel keine Jenseitsvertröstung sondern kraftvolle lebensspendende Glaubensbotschaft im Kontrast zur religiösen Lehrmeinung erbsündlichkeit aller Menschen.

Bezüglich des Neuen Testaments der Bibel der unterschiedlichen Dogmatiken der verschiedene Konfessionen erfolgt dem Tode das persönlichen Gericht zu Himmel Hölle oder Fegefeuer und am Jüngsten Tag das allgemeine Gericht an dem alle einen erneuerten Leib erhalten. "(...)Unter allen erhaltenen stimmen nicht zwei überein.(...)" (aus dem als geltenden Buch:: Campenhausen H.v.: Die Entstehung der Bibel Tübingen 1968.) Im Lukasevangelium fährt Jesus nach seiner Auferstehung in den Himmel auf der Apostelgeschichte nach 40 Tagen und im authentischen nicht ergänzten Markusevangelium fehlt die Auferstehung gänzlich. Vom heiligen ist folgendes überliefert:"(...)Wahrlich wäre es nicht wegen Autorität der katholischen Kirche so würde ich Evangelium keinen Glauben schenken.(...)"

Es gibt im Christentum jedoch auch Auffassung das dieses Gericht für alle Menschen von Jesus am Kreuz als blutiges Menschenopfer Analogie zum Lammopfer des Pessach-Festes des Judentums Ostern (Jesus ist Lamm Gottes siehe Agnus Dei durch die römische Besatzungsmacht vollzogen worden Ohne Parallele in der Tradition und den des Judentums ist jedoch daß Jesus Christus der Erste der von Gott Auferweckten (1Kor15 20). Die Auferstehung Jusu Christi mit der Anfang der endzeitlichen Auferweckung.

Diskussion:

In modernen Strömungen der Theologie gibt es die Sprechweise vom "Selbstgericht" nicht Gott verurteilt gegen den Willen des sondern in der Schau Gottes vollzieht der sein Ja oder Nein zu Gott endgültig eine Entscheidung die er bereits auf Erden getroffen hat. Problematisch ist hier dass die die besonders aufgrund der Fragen der Theodizee von dem Christentum betont wird Gott den Menschen mit freiem Willen nach seinem durch das Dogma der Erbsünde geschwächt wird. Kurz gesagt bleibt den nur die Entscheidung an Jesus als den und an Jesu Auferstehung zu glauben wollten nach dem Tode nicht die Qualen der der Verdammnis erleiden. Die frohe Botschaft ist zugleich eine ängstigende und die Mission des Christentums empfehlende: Der Monotheismus des ist für alle Menschen aber alle sind schuldig und _müssen_ an Jesus Christus glauben erlöst zu werden

Manche Christen halten heute die körperlich-leibliche da sie allen bisherigen Erfahrungen der Menschen für einen geschichtlichen Mythos und nicht für das Zentrum ihres Glaubens . Aufgrund deutlicher biblischer Worte (vor allem Korinther 15) der frühen Glaubensbekenntnisse und (für die protestantischen Kirchen) der der Reformationszeit kommen allerdings alle christlichen Konfessionen um eine Diskussion dieses Bekenntnisses nicht Insbesondere in der Theologie der Befreiung wird der realutopische Gehalt dieser Tradition die Transzendentalität liegt innerhalb dieses Lebens. Die die sich aus dem blutigen Menschenopfer Christi Kreutz ergibt ist wie dieses Dogma eine der frühen Kirche. Der Missionsbefehl wird als der Kirchenväter und ihrer Organisation angenommen. Begründet diese Lehre u.a. von dem jüdischen Pharisäer Paulus.

Inhaltsverzeichnis [AnzeigenVerbergen] 1 Neutestamentliche Berichte 2 im Judentum 3 Wertung 3.1 Literatur

Neutestamentliche Berichte Die Berichte in den über die Auferstehung von Jesus Christus variieren Einzelheiten stimmen aber in den Hauptaussagen überein: Christus wurde nach seinem Tod am Kreuz am Freitag vor dem Sabbat im Felsengrab Josef von Arimathäa bestattet das Grab wurde einem Stein verschlossen. Einige Frauen wollten am Sonntag die Einbalsamierung vornehmen fanden aber den vom Grab weggerollt und das Grab leer die Jünger die sich davon überzeugen wollten. den folgenden vierzig Tagen erlebten die Jünger verschiedenen Umständen Erscheinungen von Jesus die sie körperliche Erscheinungen erlebten (Jesus ass liess sich etc.) und die sie in Verbindung mit leeren Grab überzeugt verkünden liessen Jesus sei Tod auferstanden. Wertung Während kaum jemand bestreitet zwischen dem Tod von Jesus und dem der ersten überzeugten Christen die den auferstandenen als Sohn Gottes verkündigten etwas geschehen sein das diese Menschen in ihrem Weltbild erschütterte die Interpretationen darüber was tatsächlich geschehen ist auseinander.

In der Kirchengeschichte wurde die Auferstehung Christi bis zur Aufklärung als historische Tatsache und traditionelle Christen und Theologen sehen das heute noch so.

Skeptiker aber auch viele moderne Theologen die Berichte in anderer Weise - als oder andere religiöse Erlebnisse oder als Rückprojektionen Theologie der frühen Gemeinde. Die Vorstellung von Totenauferstehung wird zu einem philosophisches Paradigma das viele Christen hervorragend geeignet ist ihre genuine auszudrücken. In der Befreiungsthologie wird dieser Grundsatz neu aufgenommen: Der Körper und das Handeln werden in unmittelbarer Kontinuität zum Leben vor Tod wahrgenommen (Franz J. Hinkelammert). In moderner hat sich die Idee von einem Wiedersehen dem Tode in den Auferstehungsglauben eingefügt.

Das Lehramt der katholischen Kirche hält der Auferstehung Christi als geschichtlicher Tatsache fest das leere Grab voraussetzt. Der Zugang zum ist nur möglich auf Grund der Erscheinungen Auferstandenen an seine Apostel und Jünger. Zugleich der transzendente Charakter des Auferstehungsmysteriums anerkannt: Jesus kehrte nicht einfach ins irdische Leben zurück seine verwandelte und verklärte Leiblichkeit gehört einer Seinsordnung an (vgl. "Katechismus der Katholischen Kirche" 638-658).

Literatur

 * Wolfhart Pannenberg Christologie * N.T. The Resurrection of the Son of God  

Weblinks:

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Auferstehungsbegriff des Islam

Der Tod beschliesst das Leben und den Menschen wieder zu Gott. Niemand kann Tod entrinnen er ist das Ende der Gott gesetzten Zeit auf der Erde. Nach Tod warten die Seelen nach den Vorstellungen Islam auf das Gericht in dem entschieden wird ob ein im Jenseits im Paradies bei Gott möglich ist. Für gläubige ist der Tod also seiner Schrecken beraubt er nur einen Übergang in ein anderes bedeutet nicht das Ende. Tod und Bestattung Islam

 Nach dem Tod warten die Seelen das Gericht in dem darüber entschieden wird ein Leben bei Gott im Paradies sein  
Der Verstorbene muss möglichst schnell beerdigt Weil es in Deutschland an geeigneten Grabstätten und aus Verbundenheit mit der ursprünglichen Heimat eingewanderten Muslime werden viele Verstorbene in ihre überführt.

Bestattung (Jinaza) Nach rituellen Waschungen und soll der Verstorbene umgehend beerdigt werden. Zur wird der Leichnahm in Tüchern gewickeltund seitlich die Erde gelegt wobei der Kopf nach ausgerichtet wird. Viele Muslime in Deutschland haben Zeit ihre Verstorbenen in die frühere Heimat da die traditionellen islamischen Bestattungsregeln mit deutschem nicht kompatibel waren. Es werden jedoch zunehmend Grabfelder auf deutschen Friedhöfen angelegt um eine auch in der B.R.Deutschland zu ermöglichen.

Weblinks:

Tod und Bestattung im Islam Link-Text Link-Text

Auferstehungsbegriff des Atheismus

Im Atheismus wird die Wiederauferstehung von toten Menschen als mit den Ergebnissen der Naturwissenschaft und der evidenten Alltagserfahrung unvereinbar und abgelehnt.

Weblinks:

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Literatur

  • Frans Hinkelamert Das Reich des Lebens das Reich des Todes: Leben und Tod der christlichen Botschaft. In: ders.: Die ideologischen des Todes. zur Metaphysik des Kapitalismus. Münster: (1985) S. 163 ff

  • W. Gunther Plaut (Hrsg.); "Die Tora. jüdischer Auslegung." Band 1 Genesis; Gütersloh 1999

HyperLinks:


Siehe auch:



Bücher zum Thema Auferstehung

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