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Aussterben


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Beim Aussterben handelt es sich um das Verschwinden gesamten Population einer bestimmten Art von Lebewesen ( Pflanzen oder Tiere ) also wenn kein lebendes Exemplar dieser mehr vorhanden ist egal ob in freier oder menschlicher Obhut ( Zoo ).

Im Laufe der Erdgeschichte hat es extreme Fälle von Massenaussterben gegeben so z.B. am Ende der Kreidezeit das zum Aussterben der Dinosaurier führte. Ereignie wird oft als " K-T Grenze " bezeichnet (K steht für Kreidezeit T für Tertiär das darauf folgende Erdzeitalter ). Auch am Ende des Perm gab es ein extremes Massenaussterben dem der Meeresorganismen zum Opfer fielen.

Im Allgemeinen sind die Grenzen der Abschnitte der Erdgeschichte seit dem Kambrium durch Massenaussterben größeren oder geringeren Ausmaßes gezeichnet.

Dem Darwinismus zufolge sterben Arten aus die nicht der Lage sind sich in ihrer durch Mutation (Veränderung) und Selektion (Auswahl) getriebenen Evolution an ihre sich verändernde Umwelt in geeigneter Weise anzupassen ("survival of fittest").

Beispiele für Umweltveränderungen die für ein von Arten verantwortlich sein können:

  • Naturkatastrophen (Meteoriteneinschläge Vulkanausbrüche)
  • Klimawechsel (Änderung der Durchschnittswerte von Temperatur Luftfeuchtigkeit)
  • Wegfall der notwendigen Nahrungsgrundlage (Nahrungspflanzen Beutetiere)
  • überproportionale Zunahme von Nahrungskonkurrenten oder Fressfeinden
  • Expansion des Menschen in den Lebensraum Art
  • Ignoranz einzelner Menschen die aus der am Töten die letzten Tiere einer Art (siehe: Karolinasittich Arabische Oryxantilope)

Beispiele für ausgestorbene Arten (für weitere Liste von ausgestorbenen Arten ):

Um die Artenvielfalt für ein stabiles Ökosystem und die ungenutzten Potentiale vom Aussterben Arten für die Nutzung durch den Menschen erhalten (beispielsweise Medikamente aus tropischen Pflanzen oder Genen von Tieren) werden von entsprechenden Instituten (Vollproben aber auch DNA -Proben) dieser Arten eingelagert.

Ein oft ungesehenes Problem dieser Vorgehensweise die Tatsache dass ein lebender Organismus auf gewisse Umweltbedingungen angewiesen ist und zu diesen Bedingungen auch die Interaktion ( Symbiose ) mit bestimmten Mikroorganismen gehört; letztere werden bei der Einlagerung nicht berücksichtigt.

Europa steht was die gegenwärtige weltweite angeht relativ gut da. In historischer Zeit z.B. lediglich drei Wirbeltierarten (Unterarten nicht gerechnet) Diese sind:

  • Der Riesenalk (Alca impennis) eigentlich eher eine nordatlantische
  • Der Auerochse der aber in Form von Hausrindern gewisser Weise weiterlebt und durch sog. Rückzüchtung als Heckrind wieder eine Rolle im Ökosystem durch ausfüllen der ökologische Nische des spielen könnte.
  • Der Tarpan (Equus caballus gmelini) dessen Artstatus jedoch ist und der ebenfals durch ursprüngliche Pferderassen Rückzüchtungsprogramme in gewisser Weise weiterlebt ( Konik ).

Weitere Arten die zwar in Europa Freiheit ausgestorben waren sind bereits wieder durch Auswilderungsprogramme zurückgekehrt oder stehen kurz davor z.B.:

Machmal werden aber scheinbar ausgestorbene Tiere "entdeckt" wie beispielsweise Chapmans Zwergamazone ( Hapalopsittaca fuertesi ) die das letzte Mal 1911 nachgewiesen konnte und dann in Jahre 2003 wiederentdeckt oder die Mückenhaft ( Bittacus hageni ) ( die Wiederentdeckung des Mückenhafts ).

Siehe auch: Artensterben ausgestorbene Art Ausgestorbene Tierarten Europas



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