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Ayyubiden


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Ayyubiden türkische Dynastie in Ägypten ( 1171 1252 )

Herrscher in Ägypten:

  • Saladin (1171 – 1193)
  • al-Malik (1193 – 1200)
  • al-Adil (1200 – 1218)
  • al-Kamil (1218 – 1238)
  • al-Adil II. (1238 – 1240)
  • as-Salih (1240 – 1249)
  • Thuran Shah (1249 – 1250)
  • al-Asraf Musa (1250 – 1252)

Mit dem Niedergang der Fatimiden in Ägypten begannen verstärkte Angriffe der Kreuzfahrer des Königreichs Jerusalem . Gegen diese riefen die Fatimiden die Zengiden zur Hilfe die Syrien beherrschten. Diese entsandten Truppen unter Sirkuh Ägypten der sich zum Wesir ernennen ließ. seinem Tod wurde sein Neffe Saladin 1169 Wesir und beseitigte die Dynastie der schiitisch-ismailitischen Fatimiden ( 1171 ) und begründete die kurdischstämmige Dynastie der

Unter Saladin ( 1171 1193 ) wurde Ägypten reorganisiert und die Wirtschaft die Förderung von Landwirtschaft und Handel weiter um die Kreuzfahrer aus Jerusalem und Palästina vertreiben zu können. Bis 1181 wurde die Herrschaft über Syrien Obermesopotamien den Jemen und Nubien ausgedehnt so dass Saladin bis auf Bagdad die arabischen Kernländer regierte. Nach Festigung Herrschaft besiegt Saladin die Kreuzfahrer am 04.07. 1187 in der Schlacht bei Hattin bei entscheidend und eroberte Jerusalem. Im nun folgenden 3. Kreuzzug konnten die Kreuzfahrer zwar die Küstenstädte zurückerobern (z.B. Akkon) doch konnte ein erneuter von Jerusalem verhindert werden.

Da Saladin vor seinem Tod das Reich teilte es zunächst zu Machtkämpfen bei den sich ( 1200 1218 ) gegen al-Malik ( 1193 1200 ) durchsetzen konnte. Zwar teilte auch al-Adil Reich vor seinem Tod doch konnte sein al-Kamil ( 1218 1238 ) den Angriff von Kreuzfahrern auf Ägypten abwehren und den 5. Kreuzzug ( 1228 1229 ) unter Kaiser Friedrich II. durch Verhandlungen bei denen das unbefestigte Jerusalem abgetreten wurde beenden. Auch konnte sich in Syrien durchsetzen.

Nach dem Ausbruch dynastischer Machtkämpfe gelang as-Salih ( 1240 1249 ) das Ayyubidenreich wieder zu vereinigen auch Nordsyrien Obermesopotamien und der Jemen endgültig verloren Ebenso wurde Jerusalem entgültig erobert und die vertrieben.

Als während des 6. Kreuzzugs ( 1249 1254 ) wieder Ägypten angegriffen wurde viel der Ayyubide Thuran Shah einer Verschwörung der türkischen Mamelucken im Heer zum Opfer als er Einfluss einschränken wollte. Bis 1257 führte nun Sagarat ad-Dub als Regentin Regierung wobei sie den Mameluckenführer Aybak heiratete. erhob sich als al-Malik al-Muizz 1252 zum Sultan beendete die Dynastie der Ayyubiden in Ägypten und begründete das Mameluckenreich ( 1252 - 1517 .

Seitenlinien der Ayyubiden herrschten in Damaskus und Aleppo noch bis 1260 in Homs bis 1262 und in Hama bis 1341 .

Im Gegensatz zu den Fatimiden und folgenden Mamelucken regierten die Ayyubiden keinen Zentralstaat. wurden die Söhne des Herrschers und andere der Dynastie an der Verwaltung des Reiches Dies führte allerdings nach dem Tod eines immer wieder zu Kämpfen um die Einheit Gesamtreichs.

Literatur: Geschichte der Arabischen Welt Ulrich Haarmann 2001


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Vorgänger bis Gebiet ab Nachfolger
Fatimiden 1169 Ägypten 1250 Mamlucken



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