Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 21. August 2019 

Baar-Ebenhausen


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Kreis : Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
Fläche : 14 7956 km²
Einwohner : 4.891 (11.07.2003)
Bevölkerungsdichte : 331 Einwohner/km²
Höhe : 360 m ü. NN
Postleitzahl : 85107
Vorwahl : 08453
Geografische Lage : 11° 26' 60 n. Br.
48° 40' 00
ö. L.
KFZ-Kennzeichen : PAF
Amtliche Gemeindekennzahl : 09186113
Gliederung des Gemeindegebiets: 3 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Münchener Straße 55
85107 Baar-Ebenhausen
Website: www.baar-ebenhausen.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@baar-ebenhausen.de
Politik
Bürgermeister : Michael Kolisnek (UWG/FWG)

Baar-Ebenhausen ist eine kleine Gemeinde im Regierungsbezirk Oberbayern etwa 12 km südlich von Ingolstadt .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Etwa 10 km südlich von Ingolstadt liegt inmitten der Donauebene zwischen der München –Ingolstadt und der Autobahn A9 ( München Nürnberg ) der Ort Baar-Ebenhausen. Er wurde im 1984 aus den ehemals selbständigen Gemeinden Baar Ebenhausen gebildet. Die heutige Einheitsgemeinde besteht aus drei Ortsteilen Baar Ebenhausen und Ebenhausen-Werk. Vorher 1978 und 1984 bildeten die beiden Gemeinden und Ebenhausen eine Verwaltungsgemeinschaft blieben aber dennoch bis 1984 zwei selbstständige Gemeinden. Seit 1984 befindet sich nun Sitz des Rathauses der politischen Gemeinde im Ebenhausen. Die Gesamtgemeinde Baar-Ebenhausen umfasst eine Fläche 1.477 ha wobei auf den Ortsteil Baar ha und den Ortsteilen Ebenhausen und Ebenhausen-Werk ha entfallen.

Gemeinde Ebenhausen

Die Gemeinde Ebenhausen entstand vermutlich im oder 9. Jahrhundert ihr Name lässt sich von dem Begriff „Häuser in der Ebene“ von „zu den Häusern des Ebo oder der hier als Grundherr und vermutlich als der Ritter von Ebenhusen seine Halbfreien und Hörigen Jene Ritter standen bei den Fürsten des in hohen Ehren. In einer Urkunde einer Äbtissin Gebirga von Geisenfeld welche von 1037 bis 1061 dort wirkte erscheint ein „Chuono von als Zeuge. Im Schenkungskodex des Klosters Undersdorf 1163 der Ritter „Dilcherius von Ebenhusen“ als erwähnt. Die Ritter von Ebenhusen starben im 1509 aus; von da an finden sich ihnen keine urkundlichen Spuren mehr. Im Jahre 1310 wird Ebenhausen als zum Amt Vohburg zugehöriger Markt aufgeführt. Das Marktrecht ging verloren als Ort im Jahre 1505 zum Herzogtum Pfalz-Neuburg kam. Am 1. Januar 1880 wurde der Ort Ebenhausen dem Bezirksamt zugeteilt dem es bis 1972 angehörte. Seitdem war Ebenhausen Teil des Pfaffenhofen. Der Zwiebelturm der St.-Martins–Kirche vielfach als Barock gehalten" bezeichnet ist ein besonderes Wahrzeichen Ortes im Rokoko -Stil. Im Zentrum des Ortes steht eine gut 100 Jahren gepflanzte Eiche die mittlerweile Naturschutz steht und als wahre Naturschönheit gelten Im Laufe der Jahre wuchs Ebenhausen durch Weiterentwicklung zu einer stattlichen Gemeinde.

Gemeinde Baar

St. Maria im Ortsteil Baar

Die Ortschaft Baar erhielt ihren Namen Ursprungs von dem Fluss Paar der sich in einer Schleife östlich den Ort windet dann den Ort Ebenhausen und als rechter Nebenfluss in die Donau mündet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Baar um 1030 in Urkunden des Klosters Münchsmünster. Um 1500 entwickelte sich Baar zu einem landläufig Wallfahrtsort nämlich zu Mariä Himmelfahrt in Baar. Renovierungen im Jahre 1697 entdeckte man die den Sockel der heute noch vorhandenen gotischen eingravierte Jahreszahl 1480 . Das "Heilige Grab" ein seltenes Werk Kunst und Frömmigkeit wurde im Jahre 1721 erstmals errichtet. Am 1. Mai 1753 erlebte die Gemeinde Baar mit der und Aufbewahrung der Gebeine des Hl. Fortunatus die Pfarrkirche ein Fest mit der ganzen und Begeisterung der Barockzeit. Jedoch blieb die Baar auch von Umweltkatastrophen nicht verschont. Ein der Parr nahm beispielsweise am 28. Februar 1784 derartige Ausmaße an dass im Dorf ein Haus vom Wasser verschont blieb. 1866 wurde der Ort mit einem Großfeuer binnen weniger Stunden 16 Wohnhäuser und 36 in Schutt und Asche legte und dadurch Familien obdachlos machte von einem schweren Unglück Die Verlegung der Eisenbahnlinie Ingolstadt–München im Jahr 1867 trug dazu bei dass das Dorf mit seinen 396 Einwohnern im Laufe der seinen bäuerlichen Charakter verlor. In den folgenden entwickelte sich die Gemeinde Baar stetig weiter: einer regen Bautätigkeit wuchs aus dem einst Dorf eine ansehnliche Gemeinde.

Ebenhausen-Werk

Zu erwähnen ist auch noch der Ebenhausen-Werk: Nachdem zuvor die militärischen Pulvermühle zerstört war beschloss man im Jahre 1862 in München im jetzigen Ortsteil Ebenhausen-Werk der früheren Aidmühle eine neue Pulverfabrik zu Jedoch blieb auch diese nicht von Unfällen So explodierten am 9. August 1865 das Walzwerk die zweite Mühle und Zeit später auch das Stampfwerk. Weitere Explosionen sich am 24. September 1866 und am 9. Mai 1867 . Von 1914 bis 1918 wurde die Pulverfabrik zu einem großen ausgebaut der zeitweise bis zu 6.000 Arbeiter Doch mit dem Ende des 1. Weltkrieges kam auch das Ende der Pulverfabrik. Gelände lag mit Ausnahme einiger kleiner Betriebe bis dort 1938 wieder eine neue Pulverfabrik errichtet wurde. 1942 begann erneut die Fabrikation von Pulver 1943 waren alle Gebäude und Einrichtungen in Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden sämtliche Fabrikationsgebäude sowie auch das Kesselhaus und der neu erbaute Wasserturm durch zerstört. Heute sind in Ebenhausen-Werk neben dem des Bayerischen Roten Kreuzes mehrere größere aber auch verschiedenartigste mittelständische kleinere papier- kunststoff- metall- sowie holzverarbeitende Betriebe

Weblinks



Bücher zum Thema Baar-Ebenhausen

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Baar-Ebenhausen.html">Baar-Ebenhausen </a>