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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 17. Oktober 2019 

Bach (Gewässer)


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Flachlandbach: Zenn bei Atzenhof (Fürth)

Ein Bach ist ein nicht allzu breites mal und mal langsam fließendes natürliches Gewässer.

Üblicherweise wird ein Fließgewässer dann als Bach bezeichnet wenn es breiter als 5 m ist. Breitere Fließgewässer als Flüsse .

Kennzeichnend für den Bach sind die des Wassers die Temperaturverhältnisse der Sauerstoffgehalt die Lichtverhältnisse die im Bach auftretenden Organismen sowie die Umweltbelastung durch Chemikalien. Weiterhin charakteristisch für einen Bach dass sein Wasserspiegel oder sinkt im Bach enthaltene Substrate sich ja sogar der Lauf des Baches sich der Zeit verändern kann. Der naturbelassene Bach daher einer natürlichen Dynamik.

Die Strömungsgeschwindigkeit wird durch im Bach Steine Totholz und kleinere Inseln Verengungen örtliche oder flachere Bereiche beeinflusst.

Blickt man auf die Gesamtstrecke eines so lassen sich ein Oberlauf ein Mittellauf ein Unterlauf unterscheiden. Demzufolge gibt es drei Grundtypen von Bächen:

  • Gebirgsbach
  • Mittelgebirgsbach und
  • Flachlandbach .

In Gebirgsbächen herrscht wegen des größeren Gefälles eine stärkere Strömung was für günstige Sauerstoffverhältnisse aber auch eine starke Erosion sorgt. Die Gewässersohle ist sehr steinig. im Gebirgsbach vorkommenden Tiere sind gegen Sauerstoffmangel empfindlich. Wasserpflanzen kommen so gut wie gar nicht

In Mittelgebirgsbächen nimmt das Gefälle und damit die ab. Neben der Erosion kommt es auch einer Sedimentation . Kleinere Inseln und Kiesbänke entstehen immer wieder neu an verschiedenen Die hier entstehenden mannigfaltigen Kleinräume bieten den Wasserlebewesen eine Lebensgrundlage.

Flachlandbach: Kreuzbach bei Altenberg (Oberasbach) im Naturschutzgebiet Sandbruch Treibholz

In Flachlandbächen ist das Gefälle am geringsten. Das fließt gemächlich in weiten Mäandern dahin. Sedimentation und Nährstoffreichtum sind recht so dass die Gewässersohle relativ sandig und organischem Material durchsetzt ist. Bei geringer Strömung zahlreiche Wasserpflanzen im Bach vor.

Die beschriebene Situation kann durch die des Menschen stark verändert sein. Bachbegradigungen und die von Schadstoffen in die Bäche haben in Ballungsgebieten zu erheblichen Störungen des natürlichen Verlaufs zu einer Beeinträchtigung der Selbstreinigungskraft industrienaher Fließgewässer Auch die Überdüngung der Felder in Bachnähe die vielerorts übliche intensive Landwirtschaft sorgt für erhöhte Schadstoffwerte im Bach. Phosphat - und Nitratzufuhr führt zu einem verstärkten Algenwachstum die Einleitung von Abwässern zu einer Massenvermehrung von Bakterien .

Siehe auch: Wildbach

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