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Bandwürmer


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Bandwürmer

Rinderbandwurm (Taenia saginata)

Unterabteilung: Urmünder (Protostomia)
Stammgruppe : Platyzoa
Stamm : Plattwürmer (Plathelmintes)
Klasse : Cestoda (Bandwurmartige)
Unterklasse: Eucestoda (Echte Bandwürmer)
Ordnungen
  • Gyrocotylidea
  • Amphilinidea
  • Caryophyllidea
  • Proteocephalata
  • Pseudophyllidea
  • Tetraphyllidea
  • Trypanorhyncha

Die Bandwürmer ( Cestoda ) sind parasitisch lebende Würmer im Darm von Wirbeltieren die größte Artenvielfalt findet sich in Fischen . Sie kommen auf der ganzen Erde vor. Benannt werden sie nach ihrem Endwirt. Bandwürmer des Menschen tragen den Namen des Ein Beispiel: Der Rinderbandwurm Monieza (hier Bandwurm Rindes) hat als Zwischenwirt eine Hornmilbe der Taenia (hier Bandwurm des Menschen) hat als das Rind.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Der Körper der Echten Bandwürmer (Eucestoda) einem abgeflachten Band (Name!) das aus einzelnen Proglottiden besteht. Jedes Proglottid enthält männliche und Geschlechtsorgane. Demgegenüber besitzen die ursprünglicheren Bandwurmgruppen ("monozoische nur eine einzige Genitalgarnitur. Alle Bandwürmer sind Hermaphroditen . Alle Bandwürmer besitzen weder als Larve als ausgewachsenes Tier einen Darm und haben spezielle Außenhaut die als Syncytium aufgebaut ist..

Am Kopf ( Scolex ) der Bandwürmer befinden sich Haftorgane entweder "Haftgruben" oder komplexere Saugnäpfe sowie Hakenkränze mit sich der Wurm im Darm des Wirtes kann.. Die Größe der Bandwürmer variiert zwischen Millimetern wie beim Fuchsbandwurm ( Echinococcus multilocularis ) bis zu 20 Metern beim Fischbandwurm ( Diphyllobothrium latum )

Lebenszyklus

Der befallene Endwirt scheidet artspezifisch befruchtete Eier oder Proglottiden die der Bandwurm abgibt. Dabei findet die gerade bei den längeren Arten als Selbstbefruchtung wobei die kopfnahen männlich ausgebildeten Proglottiden zur der weiter hinten gelegenen und weibliche ausgebildeten dienen. Aus den Eiern schlüpft die Hexacanthlarve welche von einem Zwischenwirt aufgenommen werden muß. Dort lagert sie im Gewebe ein und wird als Metacestode bezeichnet. Der Wurm verbleibt nun solange im Gewebe bis der Träger (bsp.: Schwein Fisch) als Nahrung für einen geeigneten Wirt (bsp.: Mensch Hund). Der Wurm wird nun dessen Darm frei und siedelt sich an. neue Wirt wird dadurch zum neuen Endwirt in dem der Wurm als Kommensale (Freßgemeinschaft) oder Parasit lebt.

Schadwirkung

Larven des Fuchsbandwurmes

Der Wurm selbst ist für den Endwirt bei mäßigem Befall meistens unschädlich. Nur zu hohem Aufkommen kann der Wirt an Gewicht verlieren. Die eigentliche Gefahr von den Metacestoden aus die sich im einlagern und dort gesundes Gewebe verdrängen oder "krebsartiges" Wachstum ganze Organe zerstören können wie etwa bei der Hydatidenbildung des Fuchsbandwurmes ( Echinococcus multilocularis ) der Fall ist.

Systematik der Bandwürmer

Während die monozoischen Bandwürmer in der wenig bekannt sind gehören den Eucestoda eine sehr bekannter und medizinisch relevanter Arten an:

Weiterführende Literatur

  • Arme C Pappas PW (Hrsg.): " Biology of the Eucestoda "; Academic Press London New York
  • Ax P (1999): " Das System der Metazoa II. Ein Lehrbuch phylogenetischen Systematik "; Gustav Fischer Verlag Jena Stuttgart
  • Dönges J (1988): " Parasitologie. Mit besonderer Berücksichtigung humanpathogener Formen "; Tieme Stuttgart
  • Odening K (1984):" 7. Stamm Plathelminthes "; in " Lehrbuch der speziellen Zoologie begr. von Kästner (Hrsg.) "; Gustav Fischer Verlag Jena Stuttgart
  • Rieger R (1997): " Plathelminthes Plattwürmer "; in Westheide Rieger (Hrsg.): " Spezielle Zoologie Teil 1: Einzeller und Wirbellose "; Gustav Fischer Verlag Jena Stuttgart



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