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Barnaul



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Hafen von Barnaul

Lenindenkmal vor der Bezirksverwaltung in Barnaul

Schriftzug von Barnaul auf einem Hügel (wie Hollywood)

Barnaul ist die Hauptstadt der Altairegion in Russland mit 602.000 Einwohnern. Die Stadt befindet südöstlich von Nowosibirsk und 100 km östlich der Grenze Kasachstan am Fluss Ob .

Barnaul wurde 1730 als Kosakenfort gegründet und ist seit 1771 Stadt.

Die Stadt Barnaul zählt heute ca. Einwohner und ist das Zentrum des gleichnamigen das nach der Abspaltung der Bergrepublik Altai der Hauptstadt Gorno-Altaisk heute nur noch halb groß ist wie vor sechs Jahren.

In Barnaul leben viele Russlanddeutsche. Die Altai ist in den Kreisen Chalbshtadt (Halbstadt) Slavgorod eines der bedeutenden Siedlungsgebiete der Russland-Deutschen Geschichte auf die Verschleppung Deutscher aus ganz in die Region um Barnaul auf Stalins zurückgeht Dort leben heute 128.000 Deutsche. Für wurde 1991 ein "Autonomer Bezirk der Deutschen" Nemeckij nacionalnyj rajon) mit dem Verwaltungszentrum Halbstadt auf russisch: Galbschtadt) eingerichtet.

In Barnaul beschäftigen mehr als 100 Betriebe ca. 120000 Menschen womit die Stadt industrielle Zentrum der Region darstellt. Hier werden wie Diesel Reifen Maschinen der Metallbearbeitung (Schmelzöfen ...) synthetische Fasern Dampfkessel technisches Karbon Bohrmaschinen Möbel Schuhfabrikation Diamantbearbeitung usw. hergestellt und auch

Das kulturelle Leben in Barnaul findet in Theatern von denen es fünf in gibt und in der örtlichen Philharmonie statt. Die drei Museen der Stadt den historischen Part der Bildung ergänzend zu für Russland typischen Kulturhäuser oder -zentren von Barnaul 12 vorweisen kann ab. In den Bibliotheken befinden sich momentan mehr als 1.200.000 obwohl Barnaul nicht zu den Bildungszentren der Novosibirsks zugerechnet werden kann. Trotzdem stellt Barnaul das Zentrum für Bildung für seine Region sechs Weiterbildungseinrichtungen ( Hochschulen Volksschulen etc.) mit 22.000 Studenten.

Erwähnenswert sind auch die großen Sportstadien und besonders der Sportkomplex "Ob" in dem große Sportspiele abgehalten werden.

Geschichte

Barnaul ist eine der ältesten Städte

1727 wird Sibirien Deportationskolonie für Verbrecher politische Gefangene woraufhin sich die Bevölkerungszahl schnell und viele billige Arbeitskräfte zur Verfügung standen. diesem Grund errichtet die Industriellendynastie Demidov (Akinfij 1730 eine Kupferschmelze an der Mündung des Flusses" um die herum sich eine Stadt Die Kupferschmelze befindet sich in der Nähe Flusses was den Transport der Maschinen und Abtransport des Kupfers erleichtert. Zudem ist die zum Wald und damit zum Brennstoff Holz Die weiten Transportwege von den Kupferbergwerken zu weiterverarbeitenden Kupferschmelzen werden dadurch erheblich verkürzt und Kosten gesenkt. Somit entstand das erste industrielles Sibiriens.

Einige Jahre später werden Silbererze im gefunden was zur Errichtung von Silberminen führt. Schmelze und Schmiede für Silber wurde in errichtet. Sie existierten von 1744 bis 1893. diesem Zeitraum wurden pro Jahr ca. 7 Tonnen Silber gefördert die gesamte Region förderte % des Silbers ganz Russlands. Am 1.5.1747 Elizveta Petrovna Herrscherin von Russland ein Dekret Enteignung der Industrie Barnauls und übernimmt Barnaul Zentrum des Silbers in Staatshand.

Im Jahr 1753 kommt es zur der "Junior mining school" einer kleinen Bergbauschule Abschluss zum Besuch der Bergbau- Fachschule in St. Petersburg berechtigte. Diese Zusammenlegung von Ausbildung und führte zum weiteren Wachstum Barnauls.

Ab 1771 war Barnaul die zweite Bergbaustadt Russlands die damit verbundenen Privilegien wie z. B. das Recht zur Geldemission beeinflussten stark die durch umfangreiche Industrieansiedlung Entwicklung der Stadt. 1779 wird die "Senior school" eine Fachschule für Bergbau wie sie St. Petersburg bestand als logische Weiterentwicklung gegründet.

Das erste meteorologische Observatorium Sibiriens wird 1838 in Barnaul erbaut.

In den Folgejahren erlangt der Grenzhandel Barnaul für die Mongolei nach dem 1902 abgeschlossenen Ausbau des Traktes als befahrbarer Handelsstraße über den Kamm Altajgebirges immer mehr Bedeutung und wird ein Handelszweig. Die Anbindung an das Eisenbahnnetz der Eisenbahn 1915 ist für Barnaul die Öffnung größeren Einfluss- und Handelsgebieten in Sibirien.

1917 kommt es zu einem Großbrand Barnaul in dessen Folge die Stadt in Teilen vernichtet wird. Im Zuge des Wiederaufbaus Barnaul nach dem Prinzip der "Gartenstadt" neu was den heutigen Charakter der Stadt unübersehbar

Im Rahmen der stalinistischen Industrialisierung wird Transsibirischen Eisenbahn mit Inbetriebnahme der Turksib 1934 ausgebaut wodurch Barnaul seine Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt Region erlangt.

Weblinks



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