Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 14. Oktober 2019 

Bartgeier


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Bartgeier

Bartgeier ( Gypaetus barbatus )
Systematik
Klasse : Vögel (Aves)
Ordnung : Greifvögel
(Falconiformes)
Familie : Habichtartige
(Accipitridae)
Unterfamilie : Altweltgeier
(Aegypiinae)
Gattung : Bartgeier ( Gypaetus )
Art: Bartgeier ( G. barbatus )

Der Bartgeier ( Gypaetus barbatus ) früher fälschlich "Lämmergeier" genannt ist eine Vogel art aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae).

Inhaltsverzeichnis

Aussehen

Borstenartige Federn hängen dem Bartgeier über Schnabel - einem Barte gleich. Wenn der aufgeregt ist leuchtet ein auffällig roter Ring seine Augen. Er hat lange schmale Schwingen beim Gleiten leicht nach unten hängend gehalten einen langer keilförmiger Schwanz der deutlich größer beim Steinadler ist. Er ist deutlich schmalflügeliger langschwänziger als Gänsegeier und Steinadler . Junge Bartgeier sind dunkel ausgewachsene haben orange-rötliche Körperunterseite und dunkelgraue Schwingen. Mit fünf sieben Jahren tragen die Bartgeier das erwachsene

Größe

Seine Flügelspannweite beträgt 2 5-3 m Körperlänge 110 cm sein Gewicht 4 5-7

Lebensweise

Seine Lebenserwartung beträgt 30-40 Jahre und wird mit 5-7 Jahren geschlechtsreif. Er brütet Januar und März wobei die Eiablage zwischen Januar und Anfang Februar erfolgt. Die Brutdauerbeträgt bis 58 Tage und die Nestlingszeit 110 120 Tage. Das Gelege besteht aus zwei wobei jedoch immer nur ein Junges überlebt. Nahrung besteht zu 80% aus Knochen von Tieren und Aas.

Lebensraum

Typischer Lebensraum sind Bergregionen oberhalb der sowie Schluchten. Er ist von den Pyrenäen über die Alpen den Balkan den Balearen Korsika Kreta und die Türkei bis hin zum Kaukasus und Himalaya verbreitet.

Geschichte

Lebte der Bartgeier in der ersten des 19. Jahrhunderts noch in einem Großteil Alpenbogens wurde er in weniger als hundert in den Alpen restlos ausgerottet. Der Bartgeier als bestialisches Wesen verschrien und die letzten wurden 1886 in der Schweiz ( Visp VS) 1906 in Österreich und 1913 in Italien (Aosta-Tal) erlegt. Ein letztes Nest wurde

In den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts eine Wiederansiedlung möglich denn es gab wieder Mengen wild lebender Huftiere (Ungulata) die als Beute für den in Frage kamen. Dazu trat ein neues in Kraft das den Bartgeier schützte und Anwendung von Strychnin in Ködern untersagte. Angeregt durch Zuchterfolge Innsbrucker Alpenzoo seit 1973 bildete sich eine internationale mit dem Ziel der Wiederansiedlung des Bartgeiers Auswilderung in den Alpen.

1986 wurde im Rauriser Krumltal ( Nationalpark Hohe Tauern ) der Versuch der Auswilderung in Gefangenschaft geborener junger Bartgeier gestartet. wurden etwa 10 Wochen alte noch flugunfähige in einem künstlichen Horst ausgesetzt und bis Erstflug mit ca. 4 Monaten ohne Menschenkontakt Danach wird noch solange Futter im Gelände bis die jungen Geier selbsständig ernähren können.

Wegen des Erfolges kamen in den Jahren noch weitere Freilassungsplätze in den Nationalparks Hochsavoyen Mercantour ( Frankreich ) Stilfser Joch ( Italien ) und im Schweizer Nationalpark sowie in Seealpen (Italien) dazu. Bis im Herbst 2002 ins gesamt 114 junge Bartgeier ausgesetzt worden denen rund 80 in den Alpen überlebt

Junggeier aus Gefangenschaftszucht entwickelten sich problemlos selbsständig überlebensfähigen Individuen. Die Überlebensrate war höher erwartet und liegt bei etwa 70 Prozent. Vögel finden nach wie vor gute Lebens- Brutbedingungen in den Alpen. Der erste Brutversuch 1997 in der Haute-Savoie statt. Seither hat sehr fruchtbare Paar vier weitere Male erfolgreich aufgezogen. Bis heute (2002) haben insgesamt 8 in den Alpen gebrütet sechs davon erfolgreich anderen Paare die sich gefunden haben setzten 16 junge Bartgeier in die Welt. 2002 sechs Jungvögel in den Alpen geboren drei Italien und drei in Frankreich. Der erste in Hochsavoyen geborene Vogel ist jetzt geschlechtsreif ein Nisten der zweiten Generation ist in nächsten ein bis zwei Jahren möglich. 15% aktuell 80-90 in den Alpen lebenden Bartgeier schon aus Freilandbruten. Die Freilassung soll in nächsten Jahren auslaufen. Noch intensiver als bisher für eine natürliche Verwertung abgestürzter Weidetiere durch geworben werden.

Siehe auch: Ausgestorbene Tierarten Europas



Bücher zum Thema Bartgeier

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Bartgeier.html">Bartgeier </a>