Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 19. August 2019 

Berchtesgaden


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Berchtesgaden ist eine Marktgemeinde im äußersten Süd-Osten bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern und ist der Hauptort des südlichen Berchtesgadener Land . Die nächste wichtige Stadt ist das gelegene Salzburg auf österreichischer Seite der Grenze.

Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Kreis : Berchtesgadener Land
Fläche : 34 78 km²
Einwohner : 7.672 (30.06.2002)
Bevölkerungsdichte : 221 Einwohner/km²
Höhe : ab 520m ü. NN bis 1100m
Postleitzahlen : 83471
Vorwahlen : 08652
Geografische Lage : 41° 37' n. Br.
13° 0' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : BGL
Amtliche Gemeindekennzahl : 09172116
Adresse des Rathauses: Rathausplatz 1
83471 Berchtesgaden
Website: www.berchtesgaden.de
E-Mail-Adresse: info@gemeinde.ber...
Politik
Bürgermeister : Rudolf Schaupp ( FWG )

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Berchtesgaden im 1102 was im Jahr 2002 Anlass für eine große 900-Jahr-Feier war.
Von 1102 bis zur Säkularisation im 1803 war Berchtesgaden ein Fürstprobstei und somit den großen Nachbarn Bayern und Salzburg unabhängig. Dies hängt damit zusammen dass ringsum von hohen Bergen umgeben dadurch praktisch von Norden zugänglich war und durch reiche Salzvorkommen wirtschaftlich unabhängig war.

Die reichen Salzvorkommen erregten jedoch immer das Interesse beider Nachbarn was auch die wechselnden Besitzverhältnisse zwischen 1803 und 1810 belegen Frankreich war ein Jahr lang Herr über Berchtesgadener Salz) aber 1810 wurde das Berchtesgadener endgültig Bayern einverleibt.

In den folgenden Jahrzehnten besuchten nicht die bayrischen Könige Berchtesgaden und seine Sehenswürdigkeiten auch Künstler und Schriftsteller wie Ludwig Ganghofer sorgten für einen Aufschwung des Tourismus sich schnell zu einem weiteren Standbein neben Salzabbau und dem Holzhandwerk entwickelte.

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland erfuhr Berchtesgaden viele Veränderungen. wurden die 57 Grundbesitzer (hauptsächlich alte Lehen ) auf dem Obersalzberg vollständig für das Sperrgebiet um Hitlers ("Alpenfestung") enteignet. Am Ende des Krieges wurde der Obersalzberg mit Bomben der Alliierten zugedeckt und schließlich kamen auch noch Flüchtlinge nach Berchtesgaden und den Landkreis. Viele Flüchtlingslager wurden zu neuen Ortsteilen und veränderten nur das Bild sondern auch die Bevölkerung.

In den letzten Jahrzehnten wurde der ein weiteres "Exportprodukt" Berchtesgadens. Sportler wie Georg Hackl finden hier optimale Bedingungen für ihren und der internationale Nachwuchs wird außer an Sportzentren des Bayrischen Bobverbandes auch an der Berchtesgaden auf dem Obersalzberg gefördert.

Geographie

Berchtesgaden ist umgeben von den Berchtesgadener Wenige Kilometer südlich liegt am Fuße des Watzmanns der Königssee sowie die Gemeinde Schönau am Königssee. Nord-Westen hin ist Berchtesgaden über Bischofswiesen und den Hallthurmer Berg mit Bad Reichenhall (18km entfernt) verbunden. Hier führt auch einspurige Bahnstrecke nach Freilassing . Über die Ramsau und die Alpenstrasse man über den Schwarzbachwacht Pass nach Westen Zell am See . Nach Norden Marktschellenberg nach Salzburg (24km) die wichtigsten Anfahrtsrouten. Über den gelegenen Ortsteil Oberau gelangt man Richtung Osten Hallein .

Die Königsseer Ache und Ramsauer Ache sich am Bahnhof zur Berchtesgadener Ache die etwa ab der österreichischen Grenze wieder Königsseer heißt.

Wappen

Die beiden Schlüssel auf rotem Grund an die Schutzpatrone der Stiftskirche Petrus und

Die silbernen Lilien auf blauem Grund von der Mitstifterin Gräfin Imingar von Sulzbach.

Schon im 17. Jahrhundert führte die Berchtesgadener Fürstprobstei dieses Wappen hatte bis zur Vereinigung des Berchtesgadener Lands Bayern in der Mitte das Wappen des

Religion

Zur katholischen Pfarrei St. Andreas gehören:
  • Stiftskirche St. Peter und Johannes der am Schlossplatz
  • Pfarrkirche St. Andreas am Rathausplatz (gleich der Stiftskirche)
  • Franziskanerkirche am Fraziskanerplatz
  • Wallfahrtkirche Maria Gern in Maria Gern
  • Maria am Berg gelegen im Ortsteil

Zur evangelischen Kirchengemeinde Berchtesgaden gehören folgende

  • Christuskirche im Markt Berchtesgaden
  • Zum guten Hirten in der Ramsau
  • Schöpfungskirche
  • Insulakirche im Ortsteil Strub
  • Hubertuskapelle in Unterstein/Schönau a.K.

Sehenwürdigkeiten

Weblinks




Bücher zum Thema Berchtesgaden

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Berchtesgaden.html">Berchtesgaden </a>