. Am 8. März 1837 wird er Stuttgart entlassen. Als Vorbestrafter ist ihm dadurch Weg ins Rabbinat verschlossen und er wendet notgedrungen der Schriftstellerei zu. 1843 gelingt ihm mit seinen "Schwarzwälder Dorfgeschichten" Durchbruch in denen er "ein ganzes Dorf ersten bis zum letzten Hause" schildert das beeinflusst Autoren wie Honoré de Balzac Iwan Turgenjew und Alexej Tolstoi mit den letzteren steht er auch persönlichem Kontakt. Dem zunehmenden Antisemitismus in Deutschland er am Ende seines Lebens verbittert gegenüber konstatiert "Es ist eine schwere Aufgabe ein und ein deutscher Schriftsteller zu sein und dazu ein Jude".
Am 30. Mai 1847 heiratet Auerbach Breslau Auguste Schreiber. Einer der Trauzeugen ist Gustav Freytag . Am 4. März 1848 wird Sohn geboren und eine Woche später stirbt die an Kindbettfieber.
Ende des selben Jahres ist Auerbach Vorträgen in Wien unterwegs und lernt dort Friedrich Hebbel und Friedrich Bodenstedt kennen. Über die macht er auch die Bekanntschaft mit Nina der Schwester des Schriftstellers Heinrich Landesmann. Am Juli 1849 heiratet Auerbach im mährischen Eisgrub Landesmann. Mit ihr hat er drei Kinder: Eugen und Rudolf.
Am 10. November 1859 wirkt Auerbach den Feierlichkeiten zu Schillers 100. Geburtstag mit.
Im Januar 1862 wird ihm Hausorden Herzöge von Coburg-Gotha und der preussische Adlerorden Klasse verliehen.
Im Herbst 1881 zieht sich der siebzigjährige Auerbach eine schwere Lungenentzündung zu. Auf seines Hausarztes geht er auf eine längere nach Cannes. Am 13. Dezember bezieht Auerbach Zimmer in der
Villa Mauvarre