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Besenwirtschaft


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Der "Besen" oder schwäbisch "Besa" ist eine Wirtschaft in der Winzer zu bestimmten Zeiten ihren selbsterzeugten Wein direkt vermarkten.

Der Name leitet sich vom Reisigbesen der Tür ab mit der der Besen dass er geöffnet ist. Häufig wird als Signal eine meist rote Glühbirne verwendet. Besen vor allem im den Großräumen Stuttgart und Heilbronn verbreitet. Gelegentlich werden sie auch als Straußen- oder Heckenwirtschaft bezeichnet.

Die Räumlichkeiten für einen Besen weisen Charakter aus neben gaststättenähnlich eingerichteten Besen findet auch die Scheune die mit einfachen Sitzbänken umgebaut wurde. In früheren Jahrzehnten sollen die auch schon mal ihre Wohnung oder den ausgeräumt haben.

Rechtliches

Im Regierungsbezirk Stuttgart (nördliches Württemberg) gelten nicht als erlaubnispflichtige Gaststättenbetriebe das heißt sie keiner Konzession. Allerdings muß ihr Betrieb vom im Voraus angezeigt werden.

Es sind unter anderem folgende Regeln beachten:

  • Der Besen darf maximal 2-mal im geöffnet sein.
  • Er darf an höchstens 4 Monaten Jahr geöffnet sein.
  • Er darf höchstens 40 Sitzplätze besitzen. Leute sich später tatsächlich auf den Bänken oder ihren Wein im Stehen trinken ist nicht geregelt.
  • Es dürfen nur kalte und einfache Speisen angeboten werden. Als Beispiel nennt die heiße Würstchen und Rippchen mit Sauerkraut.
  • Neben Wein und/oder Apfelwein muß auch ein alkoholfreies Getränk angeboten werden dass es dabei um reines Leitungswasser handelt wird ausdrücklich

Woanders und früher

Neben dem schwäbischen Besen existieren auch anderen Teilen Deutschlands und in Österreich Wirtschaftsformen denen Winzer ihren Wein direkt vermarkten im und der Pfalz werden diese auch als Straußwirtschaften bezeichnet.

Als historische Vorbild wird meist ein Karls des Großen aus dem Jahr 791 - in diesem wurde den Winzern der von "Kranzwirtschaften" erlaubt die durch einen ausgehängten aus Reben oder Efeu kenntlich gemacht wurden.

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