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Beton


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St. Karl in Luzern 1. Betonkirche der

Beton ist ein künstliches Gestein aus Zement Betonzuschlag ( Sand und Kies ) und Wasser . Er kann außerdem Betonzusatzstoffe und Betonzusatzmittel enthalten.

Der Zement dient als Bindemittel um anderen Bestandteile zusammenzuhalten. Die Festigkeit des Betons durch Auskristallisierung der Klinkerbestandteile des Zements wodurch kleinste Kristallnadeln bilden die sich fest ineinander Das Kristallwachstum hält über Monate an sodass endgültige Festigkeit erst lange nach dem Betonguss wird.

Beton kann zwar hohen Druck aushalten aber bei niedrigen Zugbeanspruchungen. Beton wird daher Hochbau häufig in Zusammenhang mit Betonstahl als Stahlbeton verwendet. Bei diesem Verbundbaustoff übernimmt der entsprechend seinem Materialverhalten die Druckkräfte und der Beton umhüllte Stahl die Zugkräfte.

Beton läßt sich unterscheiden nach

  • der Trockenrohdichte (Leichtbeton Normalbeton Schwerbeton)
  • der Druckfestigkeit
  • dem Ort der Herstellung der Verwendung dem Erhärtungszustand (Baustellenbeton Transportbeton wasserundurchlässiger Beton Unterwasserbeton Festbeton)
  • der Konsistenz (selbstverdichtender Beton Fließbeton steifer

Die Betoneigenschaften sind abhängig von der

  • Zusammensetzung (Zementgehalt Menge Anmachwasser Wasserzementwert Kornabstufung der Zuschlagstoffe Mehlkorngehalt)
  • Verarbeitung (Verdichtung Nachbehandlung)

Der Name Beton kommt aus dem französischen und leitet vom lateinischen Bitumen (schlammiger Sand Erdharz Bergteer Kitt) ab.

Geschichte

Schon die Römer kannten vor 2000 Jahren Beton ( lat. opus caementitium ). Die Römer bauten ihre Städte mit Gemisch aus Steinen Sand und Vulkanasche. Ihr ist bis heute unübertroffen schließlich hält das seit mittlerweile über 2000 Jahren. Ein Quantensprung die Erfindung des Stahlbetons durch Joseph Monier (Patent: 1867 ) die hierfür verwendeten Eisenteile heißen bis noch Moniereisen (Häufiger wird allerdings der Begriff Bewehrungsstahl oder Betonstahl für Moniereisen verwendet). Betonfertigteile Verbundsteine werden seit den 60er Jahren produziert.

Beton wird in der Modernen Kunst auch für Denkmäler oder Skulpturen verarbeitet. Exotisch ist die Verwendung im (z.B. in einem Betonboot ).

Betonzusatzstoffe

Betonzusatzstoffe sind pulverförmige Betonzusätze die bestimmte des Betons beeinflussen. Sie dürfen dem Beton zugegeben werden wenn sie das Erhärten des die Festigkeit und die Beständigkeit des Betons den Korrosionsschutz der Bewehrung nicht beeinträchtigen. Sie bei der Betonherstellung als Volumenbestandteile zu berücksichtigen.

Wenn Betonzusatzstoffe verwendet werden sollen muss Vorfeld die Zusammensetzung des Beton mit Eignungsprüfungen sie z.B. die DIN 1045 vorschreibt festgelegt werden.

Verschiedene Betonzusatzstoffe:

Durch die Beimischung von 5% Glasfasern von Schott gelang es dem Ungarn Aron Losonczi (lichtdurchlässige) Betonelemente herzustellen. Der "Leuchtbeton" der unter Namen "Litracon" auf den Markt kommen soll derzeit etwa 1.000-mal teurer als herkömmlicher Beton.

siehe auch: Stahlbeton Spannbeton WU-Beton .



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