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Bier


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Vor allem in Bayern beliebt: Weißbier

Bier ist im engeren Sinne ein alkohol- kohlensäurehaltiges Getränk das durch Gärung aus den Zutaten Wasser Hefe Malz und Hopfen gewonnen wird.

Im weiteren Sinne versteht man unter jedes alkoholhaltige Getränk das auf Basis von Zucker hergestellt wurde ohne dass dabei ein Destillationsverfahren angewandt wurde.

In der Regel wird der Zucker der Stärke von Getreide gewonnen gelegentlich wird aber auch Stärke Kartoffeln und sogar Erbsen herangezogen. Dementsprechend fällt der japanische Sake unter die Definition Bier oder "bierartige In Russland zählt Bier offiziell zu den Getränken.

Das Wort Bier hat seinen Ursprung vermutlich in der der lateinischen Wörter "bibere cervisia" (bibere = cervisia = bier).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bier wird seit ca. 6000 Jahren Es gilt als sehr wahrscheinlich dass Brot nass geworden war und zu gären begonnen den Auslöser zur bewussten Herbeiführung des Gärungsprozesses hat. Diese Entdeckung hat sich wahrscheinlich mehrfach der Geschichte der Menschheit zugetragen. Es lässt also auch nicht genau sagen wo zuerst gebraut wurde.

Die frühesten Nachweise für Bier gibt aus dem mesopotamischen Raum. Die ältesten Überreste von Bier aus einer Zeit von 3500–2900 v. Chr. wurden vor kurzem in Godin Tepe im Mesopotamien (heute im West-Iran) entdeckt. Ähnlich alt der Zeit von 3500–3400 v. Chr) sind aus Hieraconpolis in Oberägypten .

Schriftlich erwähnt wird Bier ( kash auf sumerisch shikaru in Akkadisch) in einer Reihe verschiedener Quellen: Eine vom Amerikaner Samuel Noah Kramer Tontafel aus Nippur (etwa 2100 v. Chr.) Bier im Rahmen medizinischer Verschreibungen – nebenbei die ältesten erhaltenen medizinischen Verschreibungen: Die dort Heilmittel sollten entweder äußerlich angewendet oder eben Bier oder Wein zum Einnehmen verabreicht werden.

Es gibt Abbildungen biertrinkender Sumerer aus der Zeit von etwa 3000 v. Chr. . Der Codex Hammurapi enthält die älteste überlieferte Schankordnung der Dieses babylonische Gesetzeswerk in Keilschrift stammt aus der von 1700 v. Chr. Bier war zu dieser Zeit auch Ägypten Grundnahrungsmittel aller Bevölkerungsschichten einschließlich des Königshauses. wurde hek genannt. Die meisten Biere schmeckten süßlich wurden mit Stoffen wie Safran oder Anis gewürzt und mit Alraune vermischt.

Bei den Römern hieß das Bier Cervisia nach der Göttin der Feldfrüchte Ceres . Allerdings forcierten die Römer zumindest in eher den Weinanbau . Besonders sensibel im Umgang mit dem Hopfennektar zeigten sich die alten Sueben deren erprobte Rezepturen bis heute im den Feiertag schmücken.

Klosterbrauereien führten im Mittelalter zu einem geregelten Braubetrieb. Im Mittelalter Bier auch als geeignetes Getränk für Kinder. einen hatte es einen geringeren Alkoholgehalt als zum anderen war Bier durch die Gärung keimfrei was man vom Wasser damals nicht konnte. Schließlich hatte es wegen seines hohen Kaloriengehaltes einen wichtigen Nährwert.

Während der Fastenzeit wurde ein besonders starkes Bier mit Alkoholgehalt ( Starkbier Bockbier ) gebraut. Später braute man Starkbiere auch anderen Feiertagen.

In Deutschland wird Bier bis heute dem Reinheitsgebot von 1516 gebraut das heißt nur aus Wasser Malz und Hefe. Mittlerweile ist aber aufgrund europäischen Richtlinien auch Herstellung und Vertrieb von mit Zusätzen erlaubt wie in anderen Ländern.

Bier wird in Bayern als Nahrungsmittel Obwohl die Tschechen einen höheren Pro-Kopf-Verbrauch an Bier haben das meiste Bier in den USA und China gebraut wird ist Bier heute vor als Volksgetränk in Bayern berühmt wo es erstes in der heutigen Form mit untergärigen Hefen gebraut wurde. In Bayern sind auch heute besonders viele Biersorten und die größte an Brauereien auf kleinstem Raum (speziell in der Oberpfalz und Franken ) anzutreffen. Aus Bayern kommen auch verschieden rund ums Bier zum Beispiel der Spruch O'zapft is auf dem Münchner Oktoberfest oder der Trinkspruch: Hopfen und Malz – Gott erhalt's (eine Anspielung auf das Reinheitsgebot ).

In einigen Ortschaften der Oberpfalz wird auch heute noch in Komunbrauhäusern Privatpersonen das so genannte Zoigl gebraut. Dies ist ein ungefiltertes untergäriges das entweder hell oder dunkel ist. Es den gleichen Hefeanteil die gleiche Stammwürze sowie gleichen Alkoholgehalt wie das Brauereibier - aber Kohlensäure .

Brauprozess

Im Wesentlichen besteht der Brauprozess für aus folgenden Schritten:

  1. Grünmalzherstellung : Gersten- oder (bei Weißbier) Weizenkörner werden Zugabe von Wasser zum Keimen gebracht. Der sorgt dafür dass die Stärke im Korn kleinere Teilstücke aufgespalten wird.
  2. Darren : Der Keimvorgang wird durch Erhitzen des auf 85–100 Grad Celsius unterbrochen das Malz
  3. Schroten : Das Malz wird grob zerhackt
  4. Maischen : Mit Wasser wird das Malz im vermischt (Einmaischen). Danach wird die Temperatur der in verschiedenen Stufen erhöht. Die in der enthaltenen Enzyme spalten die Stärke im Malz in Malzzucker auf. Auch das im Korn vorhandene wird dabei in Aminosäuren zerlegt. Mit dem wird festgestellt ob die Stärke vollends verzuckert Der Maischprozess dauert zwei bis vier Stunden.
  5. Läutern : Die Maische wird unter Wasserzugabe in Art Filter dem Läuterbottich geklärt. Alle Feststoffe der Maische scheiden sich als so genannter Treber ab der meist als Viehfutter verwendet Das klare Endprodukt aus dem Läuterprozess heißt Würze .
  6. Würzen : In der Würzepfanne oder auch Sudpfanne die Würze zunächst etwas eingekocht. Danach wird (meist in Form von Extrakt) zugegeben und
  7. Ausschlagen : Anschließend werden die in der Würze Hopfenbestandteile ausgefiltert. Dies geschieht im so genannten in dem die Flüssigkeit im Kreis gerührt Durch den dabei auftretenden "Teetasseneffekt" setzt sich der Mitte ein Kegel mit den Trübstoffen Anschließend erfolgt die Bestimmung der Stammwürze .
  8. Abkühlen : In einem Wärmetauscher wird sodann die Würze auf etwa 5 bis 10 Grad heruntergekühlt
  9. Gären : Nun erfolgt der eigentliche Gärprozess: In Gärtanks wird der Zucker in der Würze von fünf bis acht Tagen zu Alkohol Etwa 60–70% des Malzzuckers werden auf diese umgesetzt. Das dabei entstehende Kohlendioxid wird in Regel abgesaugt um dem Bier am Ende Brauprozesses (bzw. beim Zapfen) wieder zugesetzt zu Heute gibt man hier die Bierhefe dazu nach Hefesorte ergibt es untergäriges oder obergäriges früher hat man die Gärung dem Schicksal (die Hefesporen kamen aus der Luft) dadurch nur selten eine Charge gut – diese dann besonders geschätzt und gefeiert –; oft sie auch völlig und musste weggegossen werden. Brauer wurden beneidet und gelegentlich voll Misstrauen sie konnten entweder als Hexer oder als Heilige gelten. So mancher Brauer endete auch dem Scheiterhaufen.
  10. Lagerung : Das Bier wird anschließend in Lagertanks Hier wird nachvergoren: Der noch vorhandene Zucker in Alkohol umgesetzt. Die Lagertanks stehen in Regel unter Druck so dass das entstehende nicht mehr entweicht sondern als Kohlensäure im bleibt. Die Nachgärung kann – je nach – drei Wochen bis drei Monate dauern. die Lagerung erhält das Bier seine Reife endgültigen Geschmack.
  11. Filtrieren : Bei der Mehrzahl der Biere wird Bier nach der Lagerung erneut gefiltert. Bei Bieren entfällt dieser Schritt.
  12. Abfüllen : Anschließend wird das Bier in Flaschen Fässer abgefüllt.
  13. Flaschengärung : Bei einigen Biersorten (zum Beispiel Weißbier) es in der Flasche noch mal zu letzten Gärprozess. Da die Lagerung beendet wird aller Zucker vergoren ist verbleibt auch ein Hefe im Bier.

Einteilung der Biere

Biere werden nach unterschiedlichen Kriterien verschieden Die wesentlichen Kategorien sind Biergattung Bierart und

Gesetzgeberische Eingliederung nach Alkoholgehalt

Aus steuer- und lebensmittelrechtlichen Erwägungen heraus der Gesetzgeber die Biere in unterschiedliche Gruppen In der Regel wird dabei entweder der oder der Stammwürzegehalt zur Beurteilung herangezogen.

Stammwürzegehalt ist ein Wert in Gramm vor der Vergärung. Ein Bier mit dem 12% (manchmal auch 12° geschrieben) enthält pro Liter 120 Gramm Feststoffe.

Deutschland: Biergattungen

Biergattungen sind die in Deutschland verwendete gültige Untergliederung die nur am Stammwürzegehalt festgemacht wird.

  • Einfachbiere mit einer Stammwürze unter 7%
  • Schankbiere mit einer Stammwürze ab 7% bis 11%
  • Vollbiere mit einer Stammwürze ab 11% bis 16%
  • Starkbiere ab einer Stammwürze von mindestens 16%
  • Mischbiere seit 2 Jahren Biere mit Zusätzen Cola Zitronen- und Orangensprudeln (Radler und Alster) exotischen Beigaben wie Tequila oder Energiegetränken

Schweiz: Biersorten

Die Schweiz verwendet die in der Lebensmittelverordnung folgendermaßen definierten Biersorten zur Gliederung:

  • Lagerbiere hell und dunkel: Stammwürze 10–12 % 3 3–4 2 Gewichts-% bzw. 4 2–5 Volumen-%
  • Spezialbiere hell und dunkel: Stammwürze 11 5–14 Alkohol 3 8–4 5 Gewichts-% bzw. 4 7 Volumen-%
  • Starkbiere hell und dunkel: Stammwürze mindestens 14 Alkohol mindestens 4 3 Gewichts-% bzw. 5 Volumen-%
  • Leichtbiere : Stammwürze – keine Vorschrift Alkohol maximal 3 Gewichts-% bzw. 3 0 Volumen-%
  • Diätbiere – kohlehydratarme Biere: Stammwürze 8–9 % maximal 3 6 Gewichts-% bzw. 4 5 Diätbiere sind kohlehydratreduziert nicht aber alkoholreduziert!
  • alkoholfreie Biere : Stammwürze – keine Vorschrift Alkohol maximal 4 Gewichts-% bzw. 0 5 Volumen-%; ein Bier kann also noch Restalkohol enthalten.

Tschechien: Biersorten

In Tschechien wird Bier nicht nach deutschen Reinheitsgebot gebraut nur das für den bestimmte Bier entspricht dem Reinheitsgebot. Deshalb wird in Tschechien angebotene Bier oft als schmackhafter

  • alkoholarmes oder -freies Bier mit bis 2 6° Stammwürze
  • Leichtbier mit 5–8° Stammwürze
  • 'normales' Bier mit 10–11° Stammwürze
  • Lagerbier (Lezak) mit 12° Stammwürze
  • Porter mit 13–18° Stammwürze

Bier mit 10° ist beliebt auch man wegen des vergleichsweise geringen Alkoholgehalts von 3 8–4% relativ viel trinken kann. 'Lezak' den Touristen oder besonderen Feierlichkeiten vorbehalten. Eine bilden Biere wie das 'u Fleku' aus mit 14° Stammwürze oder 'cerveny Drak' mit – sie sind in keine der herkömmlichen einzustufen.

Bierarten

Bierarten sind eine Gliederung die auf Art der verwendeten Hefe abzielt. Dabei unterscheidet

  • Spontangärige Biere bei denen keine Hefe zugesetzt wird frei in der Luft fliegende Hefesporen in offenen Gärbottich gelangen und die Gärung anregen. ist die älteste Art die Maische zur zu bringen und stammt noch aus der in der der Hefepilz den Menschen noch war. Heute wird die spontane Vergärung nur in der Brüsseler Gegend bei den Lambik/Lambic-Bieren eingesetzt.
  • Obergärige Biere bei denen die Hefe nach dem oben auf dem Bier verbleibt. Dies sind "einfache" unkomplizierte Biere. Die Gärung verläuft sehr das Bier hält sich nicht lange und rasch verbraucht werden. Dies ist die ursprüngliche
Klassische Beispiele sind Altbier Kölsch und Weizenbier sowie die meisten englischen Biersorten.
  • Untergärige Biere bei denen die Hefe nach dem auf den Boden des Gärtanks absinkt. Dies gewissermaßen die "ausgebauten" Biere die eine gewisse benötigen aber auch länger haltbar sind als obergärigen. Diese Herstellung benötigt Kühlung ist also erst seit der Erfindung der Kältemaschine möglich.
Die klassischen Sorten hier sind Pils und Export .

Biersorten

Innerhalb der Bierarten unterscheidet man nach Art des Brauens der verwendeten Getreide des und anderer Kriterien folgende Biersorten:

  • Spontangärige Biere
    • Lambik/Lambic
      • Lambik Geuze/Lambic Gueuze
        • Kriek
        • Frambozen/Framboise
        • Cassis
        • Faro

  • Eine Besonderheit stellt das Rauchbier dar das sowohl unter- als auch gebraut werden kann.

Biermischgetränke

Als leicht alkoholisches Getränk das auch größeren Mengen getrunken werden kann sind Biermischgetränke beliebt. Dabei wird das Bier etwa Verhältnis 1:1 mit einem Erfrischungsgetränk wie Limonade oder Cola verdünnt. Ursprünglich nur frisch in Biergärten und Kneipen zusammengemischt werden Biermischgetränke seit 2002 auch zunehmend bereits fertig gemischt von großen Bierherstellern angeboten. Die bekanntesten Mischgetränke sind Radler (aus Export und Limonade in der und im Saarland auch Panaché – aus dem französisch: mischen ) das Alsterwasser (aus Pils und Limonade) und das Krefelder (aus Altbier und Cola).

Siehe auch: Liste von Brauereien Lagerbier alkoholfreies Bier Dünnbier Malzbier (kein Bier i.e.S.) Bierdeckel

Wirtschaft

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im dritten Quartal 2003 in Deutschland 29 6 Millionen Hektoliter abgesetzt das entspricht der gleichen Menge wie Vorjahreszeitraum. Nicht enthalten sind der Absatz von Bieren und Malztrunk sowie das aus Ländern der Europäischen Union eingeführte Bier.

Biermischungen (zum Beispiel Radler) waren 2003 1 0 Millionen Hektolitern oder 3 3% gesamten Bierabsatz beteiligt das ist eine Abnahme 6 1% gegenüber dem dritten Quartal 2002.

Biermaße

Je nach Gegend haben sich verschieden aus den alten Maßeinheiten erhalten:

  • Halber : 0 4 bis 0 5 Liter Bierseidel; Hamburg Schleswig-Holstein
  • Henkel : 0 4 bis 0 5 Liter Bierseidel; Berlin
  • Kugel : 0 3 bis 0 4 Liter der Bierkugel; Berlin
  • Kanne : 1 85 Liter (studentische Maßeinheit)
  • Maß : 1 07 Liter – Bayern
  • Krügel : 0 5 Liter – Ostösterreich
  • Großes : 0 5 Liter – Westösterreich und
  • Halbe : 0 5 Liter – Bayern
  • Seidla : 0 5 Liter – Franken
  • Seid(e)l : 0 3 Liter – Ostösterreich
  • Kleines : 0 3 Liter – Westösterreich und
  • Stange Becher oder Chübeli : 0 3 Liter – Deutschschweiz (der hängt von der Gegend und von der des Glases ab)
  • Kölner Stange : 0 2 Liter – Köln und Umgebung Deutschland
  • Stößchen : 0 1 Liter – Köln und Umgebung Deutschland
  • Pfiff : 0 2 Liter – Ostösterreich
  • Herrgöttli : 0 2 Liter – Deutschschweiz
  • Pint : 0.568 Liter – Großbritannien
  • Half Pint : 0.284 Liter – Großbritannien
  • une pression: 0.4 Liter im Bierseidel; Frankreich
  • una jarra: 0.4 Liter im Bierseidel; Spanien
  • um choppe : 0.66 Liter; Brasilien

Flaschengrößen

In der Schweiz waren bis in Neunzigerjahre des letzten Jahrhunderts Pfandflaschen von 0 Litern üblich. Heute dominieren die europaweit genormten von 0 5 und 0 33 Litern. (Wallis und Tessin) sind auch Literflaschen im In Österreich sind hauptsächlich Pfandflaschen von 0 Litern in Verwendung. Einige Sorten werden allerdings Einwegflaschen von 0 25 Litern angeboten. In (Einwegverpackung) sind 0 5 und 0 33 üblich. In Brasilien sind auch Flaschengrößen von Liter gebräuchlich.

Bier und Ernährung

Bier ja aber in Maßen

"Maßvoller Biergenuß ist nachweislich gesundheitsfördernd!"

Das ist das Resümee vieler internationaler Studien zum Thema Bier die aufgrund der Verbreitung des Getränkes Bier in der Bevölkerung vorangetrieben werden. Durch die ständig neuen Erkenntnisse Bereich der Physiologie des Menschen und der kommt dem Bier als ein Teil der große Bedeutung zu. Denn abgesehen vom Alkohol der damit verbundenen Suchtgefahr sind im Bier ganze Menge von gesundheitsfördernden ja essentiellen Stoffen

  • Mineralstoffe
  • Elektrolyte
  • Vitamine
enthalten.

Biergenuß und Straßenverkehr

Wieviel Bier darf Mann/Frau trinken bevor sich ans Lenkrad setzt? Am besten gar Das ist am sichersten. Für einen verantwortungsbewußten gilt: Entweder Lenkrad oder Bierglas. Sicherlich führt Glas Bier nicht zu einem Alkoholrausch. Dennoch ist keines als eines. Denn das erste Bier macht meistens Lust auf das nächste dann kann es gefährlich werden sowohl für Autofahrer als auch für seine Mitmenschen. Als Grenze eines noch maßvollen Alkoholverzehrs galt lange der Wert von 80 g pro Tag. den letzten Jahren legte man das Körpergewicht und sah einen Verzehr von 1 g pro kg Körpergewicht pro Tag als oberste für einen gesunden und erwachsenen Menschen an. schwanken diese Werte beträchtlich sie sind z.B. von Geschlecht und Gewicht aber auch von persönlichen Konstitution. Neuerdings wird ein täglicher Verzehr 30 ml entsprechend 25 Gramm Alkohol als obere Grenze angesehen. Diese Alkoholmenge ist in 0 7 Liter Vollbier bzw. in einem Leichtbier enthalten.

Woher kommt der Bierbauch nun wirklich

Bier ist ein vergleichsweise kalorienarmes Getränk: g)

  • Vollbier: 47 kcal
  • Wein: 70 kcal
  • Weinbrand: 240 kcal
  • Eierlikör: 170 kcal
  • Traubensaft: 74 kcal
Nur Mineralwasser Kaffee und Tee ohne und Zucker sind kalorienärmer als Bier.

Diese Nachricht mag so manchen überraschen in vielen Köpfen hat sich die Angst dem sogenannten Bierbauch festgesetzt obwohl Wein und eindeutig kalorienreicher sind.

Zwischenzeitlich wurde in Studien belegt daß Körpergewicht durch mäßigen Biergenuß vermindert werden kann. dafür ist jedoch daß man nicht mehr gewöhnlich ißt. Darüber hinaus wurden auch günstige auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel die Blutgerinnung die Blutdruckregulation festgestellt. So nehmen zum Beispiel arteriosklerosefördernden Cholesterinanteile (LDL) im Blut ab während schützend wirkenden Cholesterinanteile (HDL) zunehmen.

B-Vitamine und Mineralstoffe mit jedem Schluck

Über die Rohstoffe Malz Hopfen Hefe Wasser gelangen die B-Vitamine ins Bier. So das Gösser Spezial Bier 1 068 mg (Vitamin B6) pro Liter. Das entspricht immerhin 60% des menschlichen Tagesbedarfs an diesem Vitamin. den reichen Vitamingehalt des Bieres sorgen Hefe Malz. In großen Mengen kommen neben Vitamin vor allem Vitamin B2 (Riboflavin) Pantothensäure sowie vor. Mit einem Liter Bier nimmt der 1490 mg Pantothensäure (Provitamin B6) auf. Diese deckt etwa 25% des Tagesbedarfes ab. Pantothensäure nicht umsonst als "Königin der Hautvitamine" bezeichnet. fördert den Energiestoffwechsel der Hautzellen und deren Ernährung. Auch bei akutem Sonnenbrand beruhigt und sie die Haut. Deshalb finden wir Pantothensäure anderem auch in Wund- und Heilsalben.

Auch Niacin ist für die Haut Es unterstützt die Collagenbildung reguliert die Einwirkung UV-Strahlen und beeinflußt zudem die Pigmentbildung. Mit zu 14 mg/l je nach Biersorte wird Großteil des Tagesbedarfes abgedeckt. Vitamin B2 nimmt Einfluß auf das Wachstum des Menschen und den Heilungsprozeß der Haut. Dasselbe gilt für und Nägel. 20% des täglichen Bedarfs an B2 wird durch einen Liter Bier gedeckt.

In einer Arbeit der TU München festgestellt daß sich die Ansammlung von Mineralien Spurenelementen im Bier günstig auf Nerven und auf den Elektrolythaushalt auf die Aktivierung von und die Hormonsteuerung auswirkt. Ferner helfen Eisen Kupfer bei der Blutbildung. Phosphor fördert den und Magnesium stärkt den Herzmuskel. Zink wird Insulinbildung benötigt Fluor schützt die Zähne vor und Mangan macht das Vitamin B für menschlichen Organismus erst verwertbar.

Problematik Alkohol

Zahlreiche Studien zeigen daß der moderate von Alkohol eine herzschonende Wirkung hat. Daß auch für Bier gilt hat eine Studie Prof. Dr. Ulrich Keil an der Universität Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin ergeben. Die zeichnet sich durch eine besonders genaue Erhebung Trinkgewohnheiten der Teilnehmer aus. Das Ergebnis: Verglichen Personen die keinen Alkohol trinken erleiden Biertrinker nur halb so oft Herzinfarkte. Hierbei entfaltet Bier seine herzschützende Wirkung unabhängig von Alter sportlicher Aktivität und Gewicht der Studienteilnehmer.

Bezieht man andere Todesursachen mit ein zeigt sich daß Biertrinker länger leben als die auf Alkohol verzichten. Dies gilt allerdings für mäßigen Alkoholgenuß. Bei höheren Alkoholmengen steigt Gesamtsterblichkeitsrate wieder an. Ein gesundheitlicher Nutzen kann beim Genuß geringer Mengen Alkohol pro Tag werden. Die niedrigste Gesamtsterblichkeit wiesen der Studie Männer mit einem durchschnittlichen Alkoholkonsum von 20 maximal 40 g (ca. 0 5 bis Liter Bier) pro Tag auf bei Frauen dieser Wert unter 20 g pro Tag bis 0 5 Liter Bier).

Siehe auch


Weblinks

  



Bücher zum Thema Bier

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