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Blauhelmsoldat


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Blauhelme nach der Farbe ihrer Schutzhelme ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für die der Vereinten Nationen die seit 1948 in verschieden Konfliktregionen im Einsatz sind.

Ein Mandat zur Entsendung von Blauhelmen kann nur UN-Sicherheitsrat erteilen. Es gibt zwei Formen von Einsätze zur Friedenserhaltung ( Peacekeeping ) und Einsätze zur Friedenserzwingung ( peace-enforcement ). Friedenserhaltende Maßnahmen können nur dann ergriffen wenn beide Konfliktparteien diesen zugestimmt haben und sind ihren Konflikt zu lösen. Diese Regelung soll verhindern die Blauhelme zwischen die Fronten geraten und Teil des Konfliktes werden.

Auf der anderen Seite können friedenserzwingende auch ohne den Konsens der Konfliktparteien ergriffen werden. Der Sicherheitsrat UNO-Mitgliedsstaaten dazu ermächtigen alle notwendigen Maßnahmen - gehören auch militärische - zu ergreifen um Frieden wiederzuherzustellen. So geschehen im zweiten Golfkrieg gegen den Irak. Zur Zeit sind UNO-Angaben 47.000 Soldaten und Polizisten aus 88 Staaten zur Friedensicherung im Einsatz (Stand 09.02.03). ihr Engagement zur Sicherung des Weltfriedens erhielten die 1988 den Friedensnobelpreis .

Probleme und Kritik

Trotz guter Absichten hat die Vergangenheit gezeigt dass die UNO-Blauhelme nicht immer Frieden sichern konnten. Schuld daran hatte oft Politik . Es hat sich herausgestellt dass das von Truppen durch die UNO-Mitglieder auf freiwilliger nicht funktioniert. Zwar werden regelmäßig rund 150.000 theoretisch als verfügbar gemeldet wenn es aber konkrete Einsätze geht wird von den Regierungen nur ein Bruchteil der offiziell verfügbaren Truppen bereitgestellt. Aber auch die Bürokratie des UN-Sicherheitsrates selbst der als einziges UNO-Organ Mandate zu Blauhelmeinsätzen erteilen kann war in Vergangenheit Ziel von Kritik . Als 1994 in Ruanda angesichts von Massakern schnell gehandelt werden musste brauchte der drei Wochen um die notwendigen Maßnahmen zu Schuld an missglückten Blauhelmeinsätzen waren in der auch falsche Mandate mit denen die Friedenstruppen wurden. Oft konnten sie sich durch mangelnde noch nicht einmal selbst verteidigen und wurden Geiseln genommen. Auch kam es immer wieder dass Blauhelme zur Friedenserhaltung in noch brodelnde geschickt wurden: Man schickt Streitkräfte zur Erhaltung eines Friedens überhaupt nicht existiert (France-Soir). Dadurch wurden die Blauhelme ständig die Auseinandersetzungen verwickelt. Ein weiteres Problem machte im Jahr 2000 der Brahimi-Bericht Er stellte fest dass die 27000 Blauhelme aller Welt von nur 32 Offizieren betreut wurden und dass für die Polizisten nur 9 Personen verantwortlich waren. Auch Sonderstellung der amerikanischen Blauhelme war schon oft für Kritik . Die amerikanische Regierung fürchtet dass es zu politisch motivierten Anklagen gegen die eigenen Truppen kommt und deshalb auf die Immunität ihrer eigenen Truppen.


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