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Kardiovaskuläres System


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Als kardiovaskuläres System wird das System von Herz und Blutgefäßen bezeichnet. Seine Aufgabe besteht darin jede Körperzelle mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Desweiteren werden im Blutkreislauf Hormone und Abfallprodukte wie Kohlendioxid Zellreste und sonstige Stoffe transportiert.

Die rhythmische Pumptätigkeit des Herzens mit Ventilapparat erzeugt ein Druckgefälle zwischen dem linken Herzen und dem Herzen. Das Herz ansich kann durchaus in beiden Hälften geteilt betrachtet werden obwohl es im gesamten um ein einziges Organ handelt. dieser Hälften hat eine andere Aufgabe zu Durch das oben erwähnte Druckgefälle strömt Blut den Körperkreislauf aus dem linken Herzen zum Herzen. Das Blut welches im rechten Herzen wird dann weiter durch den Lungenkreislauf gepumt. nimmt es Sauerstoff auf und kann Kohlendioxid Das Blut strömt dann zum linken Herzen. Existenz zweier Blutkreisläufe (Körper- und Lungenkreislauf) hat wichtigen Vorteil. Der Druck kann in beiden unterschiedlich sein. Im Lungenkreislauf ist er erheblich so dass eine geringere Wanddicke in den für einen besseren Gasaustausch möglich ist. Der wird durch Diffusion ausgetauscht. Der erheblich höhere Druck im macht Säugetiere oder Vögel erheblich leistungsfähiger weil schneller in die verbrauchenden Zellen gelangt.

Jede Seite des Herzens ist wiederrum zwei Kammern eingeteilt: In die Vorkammer (Atrium) in die Hauptkammer ( Ventrikel ). Das Atrium hat die Aufgabe das Blut in den jeweiligen Ventrikel zu pumpen. Pumpleistung (Druckerhöhung) ist durch das Atrium recht Erst die Ventrikel (besonders der linke) erzeugt wesentliche Druckerhöhung.

Hydraulisch gesehen ist der Blutkreislauf eines eine Parallelschaltung verschiedener Strömungswiderstände mit jeweils zwei in geschalteter Pumpen. Eine Pumpe repräsentiert das linke Herz mit den Strömungswiderständen wie Organe Muskeln und Haut dem Gehirn das Verdauungssystem und das Coronarsystem. Die andere Pumpe durch das rechte Herz dargestellt an ihr nur ein Druckwiderstand angeschlossen die Lunge.

Da das Herz rhythmisch schlägt (Verdrängungspumpe) man nun annehmen dass sich auch das rhythmisch durch die Gefäße bewegt. Zum Teil das auch so aber die Strömungsgeschwindigkeit schankt recht gering. Da die Gefäße elastisch sind sie als Druckspeicher. Also während der Systole Ventrikel kontrahiert Blut wird in die Aorta breitet sich eine Druckwelle von der Aorta (genauer gesagt stromab der Aortenklappe) durch das System aus. Durch die lokale Druckerhöhung weitet das Gefäß es speichert so ein Teil Energie. Während der Diastole (es strömt kein aus dem linken Herzen) kann nun die der Gefäßwand gespeicherte Energie wieder an das abgegeben werden. Man bezeichnet das auch als In der Aorta schwankt dann also der so zwischen 120 mmHg und 80 mmHg beim Menschen. Würde Druck nicht durch die elastischen Gefäße gespeichert können so würde also der Druck in Aorta wesentlich dramatischer schwanken. Interessanterweise würde im Mittel aber auch wesentlich weniger Blut durch Gefäße strömen da viel Strömungsenergie für das Beschleunigen des Blutes verzehrt werden würde.

Die Druckwelle bewegt sich beim jungen Menschen mit etwa 6 Meter pro Sekunde alten Menschen hingegen verdoppelt sich die Geschwindigkeit. zunehmenden Lebensalter werden die Gefäßwände immer unelastischer wächst mit dem Lebensalter auch die Geschwindigkeit Pulswelle. Kausaler Weise kann man nun folgern aber auch der Druckspeichereffekt mit dem Lebensalter mehr abnimmt. Daraus folgend wird sich der eben auch mit dem Lebensaltens reduzieren. Es natürlich noch andere Effekte die die Blutströmung können: Ablagerungen in den Gefäßen Rückgang der des Herzens usw.

Geschichte

Erstmalig korrekt beschrieben wurde der Blutkreislauf William Harvey (erste Hälfte des 17. Jahrhunderts) nachdem 14 Jahrhunderte die Ansichten Galens die medizinische Lehrmeinung bestimmt hatten. Wie Blut vom arteriellen in den venösen Schenkel konnte allerdings erst Marcellus Malpighi mit seiner Entdeckung der Kapillaren erklären.



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