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Brandstiftung


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Unter Brandstiftung versteht man das vorsätzliche oder fahrlässige Inbrandsetzen einer Sache. Brandstiftungen ziehen Schäden nach

Brandstiftung nach deutschem Recht

Die Brandstiftung gehört zu den gemeingefährlichen Straftaten . Tathandlung ist das vorsätzliche oder fahrlässige Inbrandsetzen einer Sache. Damit kann die als qualifiziertes Delikt der Sachbeschädigung verstanden werden.

Tatbestand

Die Brandstiftung ist in §§ 306 StGB geregelt. In erster Linie werden durch Brandstiftung Gebäude Maschinen Lager Fahrzeuge Wälder Heiden Moore sowie land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse geschützt. Grunddelikt der Brandstiftung (§ 306 StGB) mit Strafandrohung von einem bis zu zehn Jahren kommen die schwere Brandstiftung (§ 306a StGB) besonders schwere Brandstiftung (§ 306b StGB) die mit Todesfolge (§ 306c StGB) die fahrlässige (§ 306d StGB) und die Herbeiführung einer (§ 306f StGB). Um die mit hoher versehenen Delikte der Brandstiftung zu mildern hat Gesetzgeber in § 306e StGB die tätige vorgesehen die dem Täter sofern er freiwillig Brand löscht Milderung (bei Taten der §§ 306a 306b StGB) oder Straffreiheit (bei Taten § 306d StGB) einräumt.

Die schwere Brandstiftung (§ 306a StGB) ist dann wenn das Tatobjekt ein Gebäude oder Schiff jeweils das eigene) ist das von Menschen wird eine Kirche (oder anderes Gotteshaus) ist ein andere Räumlichkeit in Brand setzt in sich gewöhnlich Menschen aufhalten.

Die besonders schwere Brandstiftung (§ 306b StGB) ist einschlägig durch die in §§ 306 306a StGB Brandstiftungen eine Gesundheitsschädigung mehrerer Menschen (mindestens 20) Die Strafe ist dann eine Mindest freiheitsstrafe von 2 Jahren. Insbesondere ist die schwere Brandstiftung anzunehmen wenn ein Mensch in dadurch gerät die Brandstiftung aus der Absicht unternommen wird um eine Straftat zu ermöglichen zu verdecken oder das Löschen des Brandes oder erschwert wird. In solchen Fällen ist eine Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahre zu

Die Brandstiftung mit Todesfolge (§ 306c StGB) gehört zu den Tötungsdelikten im weiteren Sinne. Als erfolgsqualifiertes Delikt es die Verwirklichung eines Tatbestandes der §§ 306a 306b StGB vor zudem muss leichtfertig Tod eines anderen Menschens verursacht worden sein. Strafe beträgt insofern mindestens 10 Jahre Freiheitsentzug lebenslange Freiheitsstrafe.

Bei der fahrlässigen Brandstiftung (§ 306d StGB) gelten die Brandstiftungsdelikte Dabei ist zu beachten dass naturgemäß gefahrgeneigte wie das Schweißen oder Löten sowie unsachgemäßer mit Zigaretten o.ä. in Betracht kommen können. wenn neben dem eigentlich durch die vorsätzliche anvisierten Objekt weitere Sachen zu brennen beginnen daneben die fahrlässige Brandstiftung treten. Die Strafandrohung fahrlässigen Brandstiftung ist Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Regelungssystematik ist hinsichtlich der fahrlässigen Brandstiftung besonders

Die Herbeiführung einer Brandgefahr (§ 306f StGB) ist ein konkretes Hier genügt bereits der unvorsichtige Umgang wie offenes Feuer oder Licht durch das die § 306 genannten Objekte in die Gefahr Brandes geraten.

Vom Deliktstypus her sind die §§ 306a 306b 306c StGB Verbrechen ; die Delikte nach §§ 306d und StGB sind Vergehen .

Ätiologie

Brandstiftung tritt in zwei verschiedenen Varianten auf. Einerseits als Jugenddelikt (Jugendkriminalität) in der Spiel mit dem Feuer zu unsachgemäßem Umgang aber auch als typisches Rachedelikt gegenüber fremden sich auswirkt (bei Mülltonnen ist das einschlägige die Sachbeschädigung). Andererseits kann auch pathopsychologisches Verhalten Bereich einer Pyromanie Auslöser für Brandstiftungsdelikte sein. Täter erleben Befriedigung durch den Anblick von Flammen als Insofern ist vom Tatgericht her stets auf Anwendung der §§ 20 21 StGB zu



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