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Brennerbasistunnel


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Als Brennerbasistunnel wird ein Österreichisch - Italienisches Gemeinschaftsprojekt zum Bau eines Eisenbahntunnels der Alpen auf der Höhe von Innsbruck in Nord-Süd-Richtung durchqueren soll bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Der Personen- und Güterverkehr über die hat in den letzten Jahren stark zugenommen rechnen bis 2010 mit einem weiteren Wachstum von bis 75%. Da die 1867 fertiggestellte Eisenbahnstrecke über den Brennerpass über ein Drittel des gesamten alpenquerenden Verkehrs abgewickelt schon seit langer Zeit den Kapazitätsanforderungen nicht gewachsen ist wird über eine Möglichkeit nachgedacht Problem zu beheben. Der Brennerbasistunnel an dem der Freistaat Bayern sehr interessiert ist scheint eine gute zu sein. Auch erhoffen sich die Politiker drei beteiligten Staaten eine Verlagerung des LKW -Verkehrs auf die Schiene und damit einen Umweltschutz. Die EU-Kommission in Brüssel sieht den Tunnel als wichtigen Baustein transeuropäischen Verkehrsnetz und wird sich deshalb ebenfalls an Finanzierung beteiligen.
Am 3. Mai 2004 haben die Verkehrsminister Hubert Gorbach (Österreich) Pietro Lunardi (Italien) in Wien einen Staatsvertrag zum Bau des Tunnels was auch vom bayerischen Verkehrsminister Otto Wiesheu sehr begrüßt wurde.
Der Baubeginn soll im Jahre 2006 sein.

Geschichte

Bereits im Jahre 1910 gab es erste Planungen zum Bau Tunnels quer durch das Brenner-Massiv um die Bahnfahrten über den Brennerpass zu umgehen.

Aktuelle Planungen

Haupttunnel

Der etwa 55 km lange zweiröhrige soll in der Nähe der Stadt Innsbruck in den Berg eindringen und von auf einer Höhe von etwa 480 Metern N.N. die an dieser Stelle bis zu Metern hohen Alpen unterqueren bis er bei Franzensfeste in Südtirol wieder ans Tageslicht tritt.

Nördliche Zulaufstrecke

Der Nordzulauf von München bis Innsbruck beträgt 165 km von im Inntal etwa 37 km unterirdisch verlaufen werden. bayerischer Seite ist die Sanierung des Gleissystems abgeschlossenund die Züge der Münchner S-Bahn sind durch einen Ausbau der Strecke 4 Gleise zwischen München und Grafing aus dem Fernverkehrsnetz herausgenommen worden und die Kapazität auf Züge am Tag erhöht. Dennoch sind weitere wie ein Elektronisches Stellwerk bei Rosenheim sowie ein vollständig viergleisiger Ausbau in noch zu verwirklichen.

Südliche Zulaufstrecke

Der 189 km lange Südzulauf Verona - Franzensfeste ist vollständig ausgebaut und besitzt nun Kapazität von 220 Zügen pro Tag. Hier 14 Tunnelbauten errichtet.

Probleme

Finanzierung

Der Kosten für den Haupttunnel sind 5 Milliarden Euro die Kosten für die auf 12 Milliarden Euro veranschlagt worden. Trotz Diskussion ist bisher noch völlig unklar durch diese 17 Milliarden Euro aufgebracht werden sollen. deutsche Bundesregierung in Berlin hat eine Mitfinanzierung eines im Ausland aufgrund knapper Kassen bereits vor abgelehnt und auch die EU will mit 90 Millionen Euro nur sehr kleinen Beitrag leisten. Österreich und Italien sich allerdings nicht imstande den riesigen Betrag 16 Millionen Euro ohne Hilfe zu stemmen hofft so auf weitere Unterstützung aus Brüssel. wurde eine sogenannte Public-Private-Partnership mit der italienischen Autostrada AG in Trento angedacht.

Andere Schätzungen gehen von 50 bis Milliarden Euro Gesamtkosten für das Projekt aus.

Geologie

Der Brenner-Basistunnel wird in einer Zone extrem schwierigen geologischen Verhältnissen der sogenannten Brennerfurche Täler wie auch tiefliegende Pässe - der ist der niedrigste Paß des Alpenhauptkamms in Zentralalpen - haben sich immer dort ausgebildet weiches wasserführendes Gestein vorhanden ist und wo geologische Schichten aufeinandertreffen. Eine solche Beschaffenheit des Gesteins ist aber für einen Tunnelbau äußerst Tunnels können nämlich dort am besten aufgefahren wo festes einheitliches und nicht wasserführendes Gestein da die Bauten sonst einer starken Gefährdung zum Beispiel durch Wassereinbrüche ausgesetzt sind.

Da das Unter inntal und das Etschtal - ebenso wie das Wipptal oder Eisacktal - einer geologischen Störzone folgen ist den Tunnels der nördlichen und südlichen Zulaufstrecke mit erheblichen geologischen Schwierigkeiten zu rechnen.

Umweltschutz

Vor allem beim Bau der nördlichen durch das Inntal ist mit einer erheblichen der Natur und erheblichen Protesten von Seiten Naturschutzverbände zu rechnen.

Weitere Probleme

  • Vor allem die Südliche Zulaufstrecke ist aufgrund Kurvenradien und großer Steigungen nicht vollständig für Güterverkehr nutzbar.
  • Eine Mischnutzung des Tunnels durch Personen- und ist nicht möglich da die langsamen Güterzüge schnelleren Personenzüge behindern würden.
  • Fragliche Rentabilität

Weblinks



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