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Bruno Diekmann


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Bruno Diekmann (* 19. April 1897 in Kiel - †  11. Januar 1982 ) war von 1949 bis 1950 Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein .

Nach einer Elektrikerlehre und dem Besuch Ingenieurschule war er als Telefonbau-Ingennieur bis 1933 Angestellter bei der Deutsche Werke AG in Kiel. Diekmann war seit 1918 Mitglied der SPD . Von 1929 bis 1933 war er Stadtverordneter in Kiel. Nach Machtübernahme 1933 kam er zunächst in Schutzhaft .

Ab 1939 war er dann Leiter der Fernsprechzentrale Marinestation Ost. 1944 erfolgte eine neuerliche Inhaftierung im Konzentrationslager Neuengamme .

Von 1946 bis 1953 war er Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein.

Im Juni 1946 wurde er im von Theodor Steltzer Minister für Wirtschaft und Verkehr . Dieses Amt hatte er bis Ende 1948 inne. Im April 1947 wurde er unter Hermann Lüdemann zusätzlich Stellvertreter des Ministerpräsidenten. Im Februar 1948 übernahm er dann das Amt des für Ernährung Landwirtschaft und Forsten.

Am 29. August 1949 wurde er dann zum Ministerpräsidenten des Schleswig-Holstein gewählt.

Bei der Landtagswahl 1950 verlor die SPD ihre absolute Mehrheit und erreichte nur noch 27 5 der Stimmen. Daraufhin wählte eine Koalition aus CDU FDP und DP den CDU-Kandidaten Walter Bartram zu Diekmanns Nachfolger.

Diekmann übernahm daraufhin den Vorsitz der fraktion .

Von 1953 bis 1969 war er dann Mitglied des Bundestages .


Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein :
Theodor Steltzer | Hermann Lüdemann | Bruno Diekmann | Walter Bartram | Friedrich-Wilhelm Lübke | Kai-Uwe von Hassel | Helmut Lemke | Gerhard Stoltenberg | Uwe Barschel | Henning Schwarz | Björn Engholm | Heide Simonis




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