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Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien


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Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM; ehemals Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften) eine dem Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend angegliederte Bundesoberbehörde. Sie arbeitet selbständig und nicht weisungsgebunden.

Die Prüfstelle existiert weil in Deutschland das Recht auf die freie Entfaltung der ( Grundgesetz Artikel 2) gleichwertig ist mit dem auf Freie Meinungsäußerung ( Grundgesetz Artikel 5) anders als z.B. in USA wo die Freie Meinungsäußerung Vorrang hat.

Aufgabe der Prüfstelle ist die Abwägung oben genannten Grundrechte. Die BPjM prüft auf Antrag oder auf Anregung ob eine Schrift ein Film ein oder sonstiges Medium zu gewalttätig sexuell anstößig rassistisch ist. Diese werden dann auf den genannten Index gesetzt und dürfen gemäß Jugendschutzgesetz im Handel nur an Kunden ab Jahren abgegeben werden nicht importiert oder exportiert nicht im Versandhandel vertrieben werden und nicht jugendlichen zugänglichen Medien beworben oder rezensiert werden.

Anträge führen stets zu Prüfungsverfahren durch die bei Anregungen liegt es im Ermessen der Prüfstelle sie tätig wird. Es dürfen nur vom ermächtigte Stellen Anträge stellen (hauptsächlich Jugendämter ).

Nach eigenen Angaben beschäftigt sich die vorrangig mit folgenden Aufgaben:

  • Jugendgefährdende Medien auf Antrag von Jugendministern -ämtern strafbewehrten Verboten zu unterwerfen damit sie noch Erwachsenen nicht aber Kindern zugänglich sind.
  • Förderung wertorientierter Medienerziehung.
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Probleme des

Geschichte

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften wurde Mai 1954 gebildet nachdem 1953 das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften verabschiedet worden war. Das erste indizierte war ein " Tarzan "- Comic .

Kritik

Kritiker werfen der BPjM oft vor Vorgehen sei nichts anderes als Zensur und Einschränkung der Rede- und Pressefreiheit . Auch wenn die Indizierung nur den durch Jugendliche regelt wird in der Praxis der Zugang durch Erwachsene erschwert da indizierte nicht beworben werden dürfen.

Computerspiele in denen der Spieler gegen Nazis kämpft werden wegen "Gebrauchs Verfassungsfeindlicher Symbole" während der Gebrauch derselben Symbole in Kinofilmen bleibt (Film=Kunstwerk (?) ).

Betrachtet man ältere Einträge auf der indizierter Medien erscheinen die Begründungen für die Indizierung aus heutiger Sicht wenig nachvollziehbar (vgl. River Raid ). Daher wird oft die unbegrenzte Gültigkeitsdauer Indizierung kritisiert die oft dazu führe dass Spiele auf der Liste verblieben wenn der nicht ausdrücklich ihre Streichung beantragt obwohl diese nach heutigen Maßstäben kaum bedenklich seien.

Siehe auch: Zensur Indizierung Giftschrank Index Librorum Prohibitorum Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle

Weblinks



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