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Bundestagswahl 1953


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Hintergrund

Ergebnis

Bei der Bundestagswahl 1953 stellte sich die Regierung von Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) erstmals der Wiederwahl.

Bei dieser Wahl erlebte die CDU / CSU einen großen Triumph: Sie legt zweistellig und wurde nun deutlich stärkste Fraktion nachdem noch 1949 nur knapp vor SPD lag.

Die absolute Mandatsmehrheit verfehlte sie um einen einzigen Sitz.

Für die SPD trat erstmals der und Fraktionsvorsitzende Erich Ollenhauer an der beide Ämter von dem August 1952 verstorbenen Kurt Schumacher übernommen hatte. Die SPD erhielt bei Wahl ihr bislang schlechtestes Wahlergebnis bei Bundestagswahlen

Endergebnis

Im Einzelnen:

  • CDU/CSU: 45 2 % (+14 2 %) Mandate (+104)

  • SPD: 28 8 % (-0 4 %) Mandate (+20)

  • FDP: 9 5 % (-2 4 %) Mandate (-4)

  • Rest: 16 5 % (-11 4 %) Mandate (-35)

Unter den restlichen Parteien befanden sich GB-BHE (Gesamtdeutscher Block-Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) mit 5 9 % und 27 Abgeordneten Fraktionsstärke in den Bundestag einzog. Hinzu kommt Deutsche Partei (DP) die 3 3 % der erhielt und auf Grund des Gewinns von Wahlkreisen über die Grundmandatsklausel mit 15 Abgeordneten den Bundestag einzog.

Die restlichen drei Abgeordneten zogen über Liste der Zentrumspartei in den Bundestag ein die zwar 0 8 % der Stimmen erhielten aber über die Grundmandatslausel einzogen da sie einen direkt gewinnen konnten.

Anders als heute genügte es für Erreichen der Grundmandatsklausel wenn eine Partei einen heute drei) Wahlkreis direkt gewann.

Schon bei der Bundestagswahl 1957 wurde die Zahl der zu gewinnenden auf 3 erhöht so wie es bis gültig ist.

Konsequenz

Die SPD blieb einzige Oppositionspartei so die Regierung Adenauer nunmehr über eine Zwei-Drittel-Mehrheit





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