Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 19. Oktober 2019 

Burschenschaft


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Dieser Artikel befasst sich mit der studentischen Burschenschaft weiteres siehe : Burschenschaft_(Begriffsklärung) .
Die Burschenschaft ist eine Studentenverbindung die sich durch Patriotismus und politisches definiert. Die Deutsche Burschenschaft fühlt sich dem Volk verpflichtet.

Die Burschenschaften entstanden nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon und waren in der Zeit des Vormärz wegen ihrer Ziele wie der Abschaffung deutschen Kleinstaaterei und der Durchsetzung der Demokratie insbesondere den Karlsbader Beschlüssen von 1819 schärfster Verfolgung ausgesetzt.

Die ( 1815 ) gegründete Urburschenschaft war eine national-christlich-freiheitliche Bewegung auf den Werten "Ehre-Freiheit-Vaterland" fußend gleichzeitig staatsbürgerliche ethnische Solidarität und individuellen Freiheitsrechte einforderte. Möglich diese Synthese widersprüchlicher Elemente durch den elitären der in erster Linie die Pflicht des für das Ganze einzutreten betonte.

Der vaterländische Gedanke war die wichtigste für die sich sehr viele Studenten begeistern Um diese Gesinnung der ganzen Welt mitzuteilen am 17.10. 1817 auf der Wartburg bei Eisenach ein Burschenfest gefeiert. Bleibende Bedeutung gewann Wartburgfest durch die von einigen Teilnehmern auf Fest ausgearbeiteten Grundsätze und Beschlüsse:

  • Forderung nach politischer religiöser und wirtschaftlicher Deutschlands. (Aufhebung der Zollbeschränkungen)
  • Ausbau der Wehrkraft
  • Entwicklung konstitutioneller Monarchie mit vaterländischer Verfassung
  • Gleichheit vor dem Gesetz
  • Forderung von Nulla poene sine lege
  • Schutz von Freiheit und Eigentum
  • Forderung nach Rede- und Pressefreiheit Freizügigkeit

Diese Grundsätze finden sich heutzutage in europäischen Verfassungen auch die der Bundesrepublik Deutschland So kam es innerhalb eines Jahres an Universitäten zur Gründung von Burschenschaften die diese vertraten.

Die burschenschaftliche Bewegung griff weit über deutschen Raum hinaus nach Mitteleuropa und zog burschenschftlicher Studentengemeinschaften in Polen Russland und Ungarn sich. Von diesen haben nach 1989 die Letten Polen und Ukrainer wieder ein aktives aufgenommen.

Burschenschaften waren eine treibende Kraft der Revolution von 1848 .

Die burschenschaftlichen Farben Schwarz-Rot-Gold ( Couleur ) wurden zu den Farben der Demokratiebewegung Deutschland. Zum ersten Mal wurden die Farben dem Hambacher Fest 1832 verwendet. Sie wurden später zu den der Weimarer Republik und der Bundesrepublik Deutschland als auch DDR .

Nachdem Fürst Metternich als Staatskanzler von Österreich praktisch den Einfluss in Deutschland hatte verhängte er mit der Karlsbader Beschlüsse ein Verbot über die 1832 wurde dieses Verbot komplettiert und alle Vereine und Versammlungen Fahnen und Abzeichen Feste Reden wurden verboten. Erst nach und nach es zu Lockerungen der Beschränkungen.

Nach der Einigung des Reiches 1871 sahen die Burschenschaften ihr wichtigstes Ziel Zusammenschluss der deutschen Staaten als erreicht an zogen sich aus dem politischen Leben Schritt Schritt zurück. Zum Teil näherten sich die nationalsozialistischen Gedankengut.

Auf Druck der Nationalsozialisten wurden die Burschenschaften im Rahmen der Gleichschaltung wie alle Studentenverbände in den NS-Studentenbund obwohl die Burschenschaften zum Teil anfangs gefördert Nach 1945 kam es zu Wiedergründungen.

Die Burschenschaften sind heute organisiert in Korporationsverbänden Deutsche Burschenschaft und Neue Deutsche Burschenschaft . Die Deutsche Burschenschaft sieht sich in patriotischen Traditionslinie und vereint Verbindungen aus der Deutschland und der Republik Österreich sowie der Chile. Die Neue Deutsche Burschenschaft betont vor allem ihre Verbundenheit mit politischen System der Bundesrepublik Deutschland.

Daneben existieren noch weitere Arten von die sich Burschenschaft nennen insbesondere im Schwarzburgbund und im Ring katholischer Deutscher Burschenschaften.

Siehe auch: Rote Burschenschaft Arminia Liste verbindungsstudentischer Begriffe .



Bücher zum Thema Burschenschaft

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Burschenschaft.html">Burschenschaft </a>