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Bytecode


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Bei Compilierung eines Quelltextes wird bei manchen Sprachen oder Umgebungen z.B. Java nicht direkt ein Maschinencode sondern ein Zwischenprodukt der Bytecode erstellt. Dieser Code ist in der maschinenunabhängig und im Vergleich zum Quelltext und zu Maschinencode relativ kompakt.

Die so genannte Virtual Machine im Falle von Java die Java VM führt dann dieses Zwischenergebnis aus. Dabei zu beachten dass die Virtual Machine für Rechnerplattform auf der das Kompilat laufen soll bereits vorliegen muss.

Java ist heute nur eines der Beispiele für eine Bytecode-basierte Programmiersprache andere Sprachen die Bytecodes verwenden sind C# und Perl .

Die Ausführung von Bytecode durch das das die virtuelle Maschine repräsentiert kostet Zeit. Just-In-Time Compiler (JIT-Compiler) übersetzen Bytecode-Stücke einmal während Programmausführung in entsprechende Maschinencodestücke und führen diese aus. Dadurch lassen sich die Ausführungszeiten jedoch die Startzeiten oft in Bereich von vorübersetztem drücken.

Geschichtliches und Hintergründe

Martin Richards entwickelte in den späten 60er Jahren für seine Programmiersprache BCPL den Vorläufer von C und C++ einen Zwischencode namens O-Code (O für der den eigentlichen Compiler maschinenunabhängig machte. Dies die leichte Portierung dieses Compilers auf unterschiedliche Prozessoren. Der konnte dann interpretiert oder in maschinenspezifischen Code werden.

Die UCSD Pascal Umgebungen aus den 70er Jahren verwendeten p-Code . Der Versuch vollständig portable Computerprogramme auf Basis eines interpretierten Bytecodes zu scheiterte jedoch weitgehend aufgrund der fehlenden Geschwindigkeit damaligen Computersysteme - man konnte und wollte sich dieser Zeit Verlangsamung durch die zusätzliche Indirektion leisten.

Viele interpretierte Sprachen verwenden auch intern das bedeutet dass der Bytecode an sich für den Programmierer und Endbenutzer gehalten wird automatisch als Zwischenschritt der Interpretation des Programmes wird. Beispiele für aktuelle Sprachen die zu Trick greifen sind Perl und PHP .

Auch dieses Verfahren ist sehr alt: BASIC-Versionen der 80er Jahre verwendeten anstelle der Schlüsselwörter Bytes sogenannte Tokens um die Ausführung ihrer Programme zu und den Programmtext in einer kompakteren Form Der restliche Text - zum Beispiel Variable Ausdrücke und Zeichenketten - wurde jedoch unverändert Bei Ausgabe durch den LIST-Befehl wurden die wieder in lesbare Schlüsselwörter umgewandelt.




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