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C64


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Ein C64G mit Zubehör

Der Commodore 64 (kurz: C64 ) war ein Heimcomputer und äußerst populär in den 1980er Jahren.

Er kam Ende 1983 auf den deutschen Markt und war Deutschland wie in allen wichtigen Märkten der (mit Ausnahme von Japan ) kommerziell sehr erfolgreich. Von Commodore Business Machines (CBM) wurde er über 10 Jahre produziert und eine Stückzahl von über 17 verkauft. Während dieser Zeit erfolgten immer wieder sowohl optisch als auch technisch um die Fertigungsmöglichkeiten auszunutzen und die Produktion kostengünstiger zu Obwohl sich das Innenleben der ersten C64 unterscheidet von dem der letzten Versionen so es doch gelungen alle Versionen beinahe stets kompatibel zueinander zu halten. Geändert wurde zum das komplette Platinenlayout von Prozessor Soundchip etc. wurden neue Versionen eingesetzt alle Logikchips wurden in einen Custom-Chip integriert.

Auf dem Gehäuse trägt der C64 Aufschrift Personalcomputer . Damit kommt zum Ausdruck dass es Gerät für den Gebrauch durch eine einzelne ist - noch einige Jahre zuvor waren ja meist große Maschinen die in Rechenzentren waren. Mit dem heutigen PC hatte der C64 aber kaum eine Ähnlichkeit.

Von deutschen Fans wird er manchmal genannt weil die ältere der Gehäusevarianten Ähnlichkeiten einem solchen hat.

Der Vorgänger des C64 ist der VC-20 der große Bruder der C128 sowie C128D die als Nachfolger geplanten C16 C116 und Plus/4 konnten sich nicht durchsetzen. Später wurde C65 entwickelt allerdings nie in Serie produziert man dem Amiga keine Konkurrenz machen wollte. Diesen kann wohl auch als eigentlichen Nachfolger ansehen allerdings der Amiga technisch keine Ähnlichkeit mit den Commodores.

Inhaltsverzeichnis

Die technischen Möglichkeiten

Der C64 verfügt über 64 KB RAM (davon knapp 39k für Basic -Programme nutzbar) und 20k ROM und arbeitet mit einer Taktfrequenz von 1 MHz (0.985 MHz in der PAL-Version 1 02 MHz in der NTSC-Version).

Acht KBytes des ROM enthalten in unveränderter Form den Basic-Interpreter des älteren Commodore PET 2001 (erschienen 1977 ) der ursprünglich von der Firma Microsoft stammt. In weiteren 8 KBytes ist Betriebssystem untergebracht das die Tastatur den Bildschirm Kassetteninterface eine serielle IEC -Schnittstelle zur Ansteuerung von Druckern und Diskettenlaufwerken usw. verwaltet. Auch dieses stammt ursprünglich älteren Commodore-Maschinen. Die restlichen 4 KBytes enthalten Zeichensatz für den Bildschirm in 8x8 Matrixdarstellung werden von der Grafikhardware verwendet.

Das eingebaute Basic bot natürlich keinerlei um die Grafik- und Soundmöglichkeiten des C64 da diese beim PET nicht vorhanden waren. die Basicbefehle PEEK POKE und SYS konnte auf die Hardware zugegriffen werden. Sound- und ließ sich effektiv nur in Assembler oder Basicversion wie Simon's Basic programmieren die jedoch Bestandteil des Lieferumfangs waren.

Der Prozessor ist ein 6510 eine des 6502 von MOS Technologies (diese Firma wurde von Commodore gekauft) hat im Gegensatz zum 6502 zusätzliche Ein/Ausgänge sich über die Speicherstellen 0 und 1 lassen und beim C64 u.a. genutzt werden RAM und ROM umzuschalten.

Der Grafikchip des C64 ist ein 6569 ( VIC II ). Dessen Möglichkeiten ganz formal sind 320*200 Auflösung 16 Farben und 8 Sprites . Dabei gibt es aber viele Einschränkungen ebensoviele Tricks um laut Spezifikation eigentlich unmögliche Dinge machen.

Der MOS 6581 ( SID ) ist der Soundchip des C64 mit damals revolutionären Möglichkeiten. Er bietet dreistimmigen Mono-Sound verschiedenen Wellenformen Ringmodulation Filter und ADSR . Wiederum trickreich ist es auch möglich abzuspielen. Weiterhin hat er 2 allerdings sehr A/D-Wandler welche benutzt werden können um Paddles oder eine Maus anzuschließen.

Weiterhin gibt es eine riesige Auswahl Peripherie angefangen von Datasetten den Original 1541 - und 1581 - Diskettenlaufwerken von Commodore (für 5 1/4 und 1/2 Zoll) DMA -fähige RAM-Erweiterungen ( REU ) EPROM -Brennern bis hin zu Prozessorkarten (Topmodell mit 65816 16bit 20MHz) und Interfaces für IDE - und SCSI -Laufwerke ( Festplatten CD-ROMs ).

Schnittstellen

Der C64 bot recht viele Schnittstellen war daher auch bei Hardware-Bastlern beliebt:

  • Audio/Video Ausgang
  • HF -Ausgang (zum Anschluss eines Fernsehers über dessen Antennen-Buchse)
  • serieller Bus ( CBM-Bus ) z.B. für Drucker und Laufwerke .
  • Anschlussmöglichkeit für eine Datasette
  • Expansions-Port (zum direkten Erweitern der Hardwarekomponenten Spielemodule Speichererweiterungen Beschleunigerkarten... dieser Port enspricht den eines heutigen PCs)
  • User-Port (zum Schalten und Messen 2x 8bit 2 serielle (nicht RS-232 ) Schnittstellen bis 19200bps oder Emulation einer RS-232 bis ca. 1200bps)
  • Joystick - Paddle - und Maus eingänge (2) einer davon auch für Lichtgriffel nutzbar.

Software

Es existiert eine Vielzahl von Programmen alle erdenklichen Anwendungen: Für grafische Anwendungen waren wie "HI-Eddi" von Hans Haberl oder "GIGA-CAD" Stefan Vilsmeier gedacht. Flugsimulationsfreaks lernten mit der "Flight-Teacher" von Uwe Schwesig den Umgang mit Sublogic Flightsimulator (später von Microsoft aufgekauft und bis heute weiterentwickelt) lernen. ersten anspruchsvolleren Spiele waren wohl die Blockgrafikadventures "Spion III" von Steffen Goebbels.

Es gibt sogar eine grafische Oberfläche GEOS die bis heute (Stand 2002 ) gepflegt und erweitert wird.

Im Laufe der Jahre sind gerade die Spiele immer komplexer und grafisch anspruchsvoller Auf dem C64 neben anderen Computern hat auch eine vielfältige Subkultur entwickelt in welcher die fähigsten Köpfe genannte Tricks herausfanden. Teile dieser Computer szene leben heute noch fort (siehe auch Demoszene ) andere schufen die Keimzellen für die Amiga - oder PC-Szene.

C64-Software kann heutzutage auch auf PCs Hilfe von Emulatoren genutzt werden.

Produzierte Varianten

  • C64 mit altem Gehäuse (Brotkasten) und neuem Gehäuse in allen Kombinationen mit alter Platine diversen Varianten der neuen Platine
  • SX-64: tragbar mit eingebauter 1541-kompatibler Floppy und eingebautem 5-Zoll-Farbmonitor.
  • C64GS: C64 als Spielkonsole ein kompletter C64 nur ohne Tastatur

Siehe auch:

Magazine

In Deutschland sind verschiedene Computermagazine speziell den C64 auf den Markt gebracht worden. Bekanntesten war die 64er der Heise Verlag gab mit der INPUT 64 ein Magazin auf einem Datenträger heraus.

Weblinks




Bücher zum Thema C64

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