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Computertomografie


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Die Computertomografie (von griechisch tomós Schnitt gráphein schreiben; Abkürzung CT ) ist die rechnergestüzte Auswertung einer Vielzahl verschiedenen Richtungen aufgenommenen Röntgenaufnahmen eines Objektes zur Erzeugung eines dreidimensionalen ( Voxeldaten ).

Inhaltsverzeichnis

Anwendung

Die Computertomografie wird vorwiegend in der Medizin aber auch in anderen Fachgebieten angewendet CT von Bäumen Mumien in der Materialprüfung). Röntgenstrahlen die durch das Untersuchungsobjekt geschickt werden von mehreren Detektoren gleichzeitig aufgezeichnet. Der Vergleich gemessener und ausgesendeter Strahlenintensität gibt Aufschluss über Abschwächung (Attenuation) durch das untersuchte Gewebe. Die werden mittels eines mathematischen Verfahrens im Computer einem Volumendatensatz zusammengefügt aus dem man Schnittbilder 3D -Ansichten in beliebigen Ebenen rekonstruieren kann. Zur eines Organs wird in der Praxis meist Serie von Schnittebenen angefertigt.

Die Attenuation ("Dichte") in der CT in Grauwerten dargestellt und auf der Hounsfield-Skala Luft hat auf dieser Skala einen Absorptionswert -1000 Wasser von 0 und Metall (z. Implantate) von +1000. Knochengewebe liegt typischerweise bei Hounsfield-Einheiten.

Nachteile

Ein Nachteil der Computertomografie ist die Strahlenexposition . Das damit verbundene Risiko muss bei Indikationsstellung berücksichtigt werden. Die hohe Aussagekraft der rechtfertigt jedoch oft die Durchführung.

Vergleich mit der Magnetresonanztomografie

Die mit der CT verwandte Magnetresonanztomografie (MRT synonym Kernspintomografie) liefert ebenfalls Schnittbilder dem Körper. CT und MRT können sich nach Anwendung ersetzen oder ergänzen. Computertomografien zeigen besonders deutlich während die MRT gut zwischen Weichgeweben abgrenzt. Ein Vorteil der CT liegt der schnelleren Durchführung (wenige Minuten für ein gegenüber etwa 10 bis 45 Minuten für MRT) wobei während der CT-Untersuchung auch therapeutische durchgeführt werden können was im MRT-Gerät wegen starken Magnetfelder problematisch sein kann. Dies und Schnelligkeit sind die Gründe warum in dringenden überwiegend die CT bevorzugt wird.

Spiral-CT

Moderne Geräte arbeiten im Spiralverfahren bei der Patient mit konstanter Geschwindigkeit entlang seiner durch die Strahlenebene bewegt wird während die konstant rotiert. Je nach Gerät können auch Axialebenen (4 bis maximal 16 Stand 2004) eingelesen werden. Dadurch ist das Verfahren sehr und es lassen sich Bewegungsartefakte (z.B. durch Atmung) reduzieren. Auf dem mit dem Gerät Arbeitsplatzrechner werden aus dem Datensatz die gewohnten errechnet.

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