Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 22. Oktober 2019 

Carl Friedrich Gauß


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Siehe die Eigennamenübersichtsseite Gauß für eine Liste der nach Carl Gauß benannten mathematischen und physikalischen Dinge.

Carl Friedrich Gauß

Johann Carl Friedrich Gauß (* 30. April 1777 in Braunschweig 23. Februar 1855 in Göttingen ) war ein deutscher Mathematiker Astronom Geodät und Physiker mit einem breit gefächerten Feld an Er wird als einer der wichtigsten Mathematiker Zeiten betrachtet (und als Fürst der Mathematik oder princeps mathematicorum bezeichnet).

Gauß war Sohn einfacher Leute. Mit Jahren hatte Gauß in der Schule die die Zahlen 1 bis 100 zu summieren. hatte er aber nach kurzer Zeit gelöst er 50 Paare der Summe 101 bildete (1 + 100 2 99 ... 50 + 51) und 5050 Ergebnis erhielt. Mit 19 Jahren konstruierte er regelmäßige Siebzehneck nur mit Zirkel und Lineal und lieferte damit die erste nennenswerte euklidischer Konstruktionen seit 2000 Jahren. Dieser Erfolg den Ausschlag für den Beginn seines Mathematikstudiums. 1807 wurde er Professor und Direktor der Sternwarte Göttingen . Hier blieb er bis an sein

Gauß erfasste früh den Nutzen von komplexen Zahlen so auch in seinem strengeren Beweis dass jede algebraische Gleichung n-ten Grades genau n reelle oder Wurzeln besitzt. Grundlegend für die weitere Entwicklung Zahlentheorie zu der einer seiner Hauptbeiträge der des quadratische Reziprozitätsgesetzes war wurde sein erstes bedeutendes Werk Disquisitiones arithmeticae . Im ersten Kapitel dieses Werkes führte den Begriff der Kongruenz ein.

Gauß fand neue Methoden zur Berechnung der Bahnen von Himmelskörpern (u.a. die Methode der kleinsten Quadrate ) die zur Wiederentdeckung des Planetoiden Ceres ( 1801 durch Giuseppe Piazzi gefunden aber wieder verloren) führten: Heinrich Olbers konnte Ceres nach den Berechnungen von wieder aufspüren. Damit wurde Gauß weltbekannt. Gauß seine neuartigen Rechenverfahren in dem Werk Theorie der Bewegung der Himmelskörper 1809 nieder.

Carl Friedrich Gauß; Porträt auf 10-Mark-Schein

Seit 1820 war Gauß mit Vermessung des Königreiches Hannover beauftragt. Er nutzte die Aufgabe um über die Theorie der Flächen und der Abbildungen durchzuführen. Nebenbei ersann auch das Heliotrop das als Meßinstrument mit Sonnenspiegeln ausgestattet Im Zuge seiner Vermessungsaufgaben befasste sich Gauß früh mit der nichteuklidischen Geometrie unterließ aus Furcht vor dem Unverständnis Zeitgenossen jedoch eine Veröffentlichung seiner Gedanken.

Zusammen mit Wilhelm Eduard Weber arbeitete er in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts auf dem Gebiet des Magnetismus . Gauß erfand das Magnetometer. Auch führte gemeinsam mit Weber die erste elektromagnetische Telegrafenverbindung zwischen dem physikalischen Kabinett und der Damit konnten Nachrichten statt wie bisher in Viertelstunde mit Lichtgeschwindigkeit übermittelt werden.

Gauß arbeitete auf vielen Gebieten veröffentlichte Ergebnisse jedoch erst wenn eine Theorie seiner Meinung nach komplett war. Dies dazu daß er Kollegen gelegentlich darauf hinwies oder jenes Resultat schon lange bewiesen zu haben es der Unvollständigkeit der zugrundeliegenden Theorie nur noch präsentiert zu haben. Kritiker werfen ihm vor daß dies Ausdruck übertriebenen Geltungssucht war. Tatsache ist daß er intensiver Tagebuchschreiber war und dort auch viele seiner notierte. Nach seinem Tod wurden über zwanzig Bände gefunden und so konnte belegt werden er einen Großteil seiner behaupteten Leistungen tatsächlich hat. Es wird angenommen daß nicht alle Tagebücher erhalten sind.

Sein Porträt zierte von 1989 bis zum Jahresende 2001 die Deutsche Mark - Banknote mit einem Wert von zehn Mark.

Nach Gauß wurden unter anderem die Gaußsche Glockenkurve und das Gaußsche Eliminationsverfahren benannt teilweise nach seinen Ideen das Gauß-Krüger-Koordinatensystem .

Werke

  • 1799: Doktorarbeit über den Fundamentalsatz der Algebra
  • 1801: Disquisitiones Arithmeticae
  • 1809: Theoria Motus Corporum Coelestium in conicis solem ambientium (Theorie der Bewegung der
  • 1827: Disquisitiones generales circa superficies curvas Untersuchung über krumme Flächen)
  • 1843/44: Untersuchungen über Gegenstände der Höheren Teil 1
  • 1846/47: Untersuchungen über Gegenstände der Höheren Teil 2

Weblinks



Bücher zum Thema Carl Friedrich Gauß

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Carl_Friedrich_Gau%DF.html">Carl Friedrich Gauß </a>