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Cesare Beccaria


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Cesare Beccaria (* 15. März 1738 28. November 1794 in Mailand ) war ein bedeutender italienischer Rechtsphilosoph .

1758 beendete er sein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Pavia .

Berühmt wurde er durch sein 1764 erschienenes und in viele Sprachen übersetztes Dei delitti e delle pene (Von Verbrechen und Strafen). In diesem Gedankengut der Aufklärung und der utilitaristischen Ethik geprägten Werk vertrat er die daß der Staat nur das Maß an Strafen verhängen sollte welches zur Aufrechterhaltung der erforderlich sei. Bei der Zumessung der Strafen die Verhältnismäßigkeit zu beachten. Nicht die Schwere der sei entscheidend sondern die konsequente Anwendung. Folter und Todesstrafe lehnte Beccaria ab.

Sein Werk bildete in ganz Europa die Grundlage zu Reformen des Strafrechts .

Beccaria forschte auch auf dem Gebiet Volkswirtschaftslehre sein Werk Elementi di economia pubblica erschien posthum 1804 .

Literatur

  • Eberhard Weis: Cesare Beccaria (1738-1794) Mailänder Aufklärer und Anreger Strafrechtsreformen in Europa . Bayerische Akademie der Wissenschaften 1992. ISBN 3-7696-1567-0



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