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Chormusik


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Chormusik (abgeleitet aus dem Lateinischen "chorus" ; bzw. dem Griechischen "choros" = Reigen Tanz) wird von einem Ensemble von Sängern entweder mit oder ohne instrumentale Begleitung (= a capella ) aufgeführt.

Ein Chor kann unterschiedlich besetzt sein:

  • Der gemischte Chor besteht aus den Frauenstimmen Sopran und Alt sowie den Männerstimmen Tenor (Stimmlage) und Bass (Stimmlage) .
  • Die Besetzung des Männerchors sowie des
  • Frauenchors ergibt sich aus der Erläuterung des Chors von selbst.
  • Der Kinderchor und der Knabenchor sind regelmäßig aus verschiedenen Sopran- bzw. zusammengesetzt. In manchen Werken werden sie dem gemischten Chor beigefügt die Stimmen der Kinder sehr hell sind sich daher klar von dem Erwachsenenchor absetzen.

Der A capella -Stil der Renaissance

Chöre gibt es bereits seit der Diese stellten aber eher ein Stück Literatur dar waren handelnde Person im altgriechischen Die Musik war generell einstimmig. Es ist fraglich ob der auf antiken Gegebenheiten aufbauende Choral Chormusik im eigentlichen Sinne darstellt. Bei also in der frühen Epoche der franko-flämischen finden sich zwar komplett textierte dreistimmige Sätze fehlt aber noch die Einteilung in Sopran Alt Tenor und Bass die für die Chormusik bis heute ist.

Im 16. Jahrhundert ist die Chormusik der Neuzeit angekommen. Etwa ab dem Innsbrucklied Heinrich Isaac (ca. 1450 - 1517 ) kann von einem soundsovielstimmigen Satz a capella gesprochen werden.

In der Renaissancemusik bedeutet a capella keineswegs dass keine verwendet werden dürfen. A capella meint wohl eher dass alle Stimmen textiert sind so dass keine Instrumente notwendig um den Satz adäquat zu besetzen. Als dieser Musikform sind Giovanni Pierluigi da Palestrina ( 1525 - 1594 ) und Orlando di Lasso ( 1534 - 1594 ) zu nennen. Vor allem ist hier Musik ein Vehikel um Text zu präsentieren. ist auch für die Renaissance und den wichtig da Musik allein mit Ausnahme spätmittelalterlicher Lieder ( Oswald von Wolkenstein Lochamer Liederbuch) keinen Rückgriff auf die Antike bewirken kann.

Im Laufe des 16. Jahrhunderts werden Chöre immer größer so dass auch zwei Stimmen eingebracht werden können. Die Mehrchörigkeit entsteht.

Die Chormusik der Reformationszeit

Etwas älter als der a capella ist das instrumentalbegleitete Tenorlied. Sein Meister ist Ludwig Senfl (1486 - 1543/44). Das Tenorlied besteht einer textierten Melodie einem Cantus firmus zu als komplexer instrumentaler Kontrapunkt ein deutlich tiefer Bass sowie zwei Oberstimmen hinzutreten. Gelegentlich ist möglich auch die Instrumentalstimmen zu textieren.

Diese Tatsachen nutzen die Komponisten der Reformationszeit für ihre erbaulich-weltlichen Gesänge (z.B. Ein feste Burg ist unser Gott . Diese bestehen ebenfalls aus dem Cantus zu dem weitere Stimmen jetzt nicht mehr sondern vollkommen textierte treten. Es bildet sich auch ohne päpstlichen Wunsch eine Art a Stil heraus. Hauptvertreter dieser Richtung ist der Johann Walter ( 1490 - 1570 ) der auch als Gründer der Dresdner gilt.

Der Opernchor

Bis hin zur Moderne ändert sich der Chormusik nicht mehr viel. Romantische Chöre bisweilen von denen der Renaissance für Laien zu unterscheiden. Lediglich Komponisten wie Anton Bruckner und Max Reger verstehen es durch eine kühne Harmonik Akzente zu setzen. Vielleicht ist zu bemerken das Publikum daran gewöhnt ist dass der firmus regelmäßig in der Oberstimme zu finden so dass bei der Aufführung älterer Musik auftreten könnten.

Ende des 16. Jahrhunderts wird der zunehmend funktional d.h. er wird wie in Antike Agens in verschiedenen umfangreicheren Werken vor aber auch in der Oper . Diese entwickelte sich Ende des 16. auf Grund eines Missverständnisses dass die Dramen griechischen Antike gesungen gewesen seien ein willkommener da man inzwischen über ein entwickeltes Chorwesen Chöre blieben aber vor allem im bürgerlichen die Glanzlichter ernster und komischer Opernaufführungen.




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