Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 19. September 2019 

Christenverfolgung


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Unter Christenverfolgung versteht man in der Regel gezielte eines Staates oder einer religiösen Mehrheit um Christentum zu bekämpfen oder zu beseitigen.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Bei Christenverfolgungen unterscheidet die Kirchengeschichte
  • die "klassischen" Christenverfolgungen im Römischen Reich und Nachbarstaaten bis zum Toleranzedikt von Mailand 313
  • seither (im Gefolge von Gottfried Arnold ) die Verfolgungen christlicher Minderheitengruppen durch christliche sowie
  • die Verfolgung des Christentums als Religion durch Religionen oder bestimmte Ideologien z.B. im Islam Nationalsozialismus oder den Staaten des sozialistischen Systems

Von Christenverfolgungen die um des Glaubens erfolgen sind Verfolgungs- und Strafmaßnahmen gegen Christen aus wirtschaftlichen oder ethnischen Gründen zu unterscheiden. Unterscheidung ist im konkreten Fall freilich schwierig solche Maßnahmen oft als Vorwand benutzt wurden werden.

Von Christenverfolgung werden Glaubenskriege unterschieden.

Christenverfolgungen gab es im römischen Reich zum Toleranzedikt von Mailand 313 gelegentlich unter dem Islam und im fernen Osten im 20. Jahrhundert in der Türkei ( Armenier ) und im Nationalsozialismus in Deutschland in den Staaten des Sozialismus wie in den Diktaturen in Mittel- und Südamerika. Generell entstehen in Staaten oder bei Religionen mit totalitärem

Heute gibt es Christenverfolgungen in China in Indien in einigen islamischen Ländern wie Saudiarabien oder Pakistan und in einigen islamischen Regionen von Ländern wie Nigeria oder Indonesien wo in den Auseinandersetzungen Andersgläubige Christen

Bei allen diesen Verfolgungen können neben auch wirtschaftliche ethnische nationalistische rassistische oder politische beteiligt sein. Verfolgungen die neben Christen auch Minderheiten betreffen sind ebenfalls differenziert zu betrachten. diesem Falle geschieht die Verfolgung der Christen aufgrund des Christ-seins sondern aufgrund des Anders-seins.

Historische Christenverfolgungen

In neutestamentlicher Zeit

Die Anhänger von Jesus von Nazareth wurden in Judäa schon zu neutestamentlicher vom jüdischen Hohen Rat den Pharisäern und den Sadduzäern verfolgt. Ihr Vorwurf war ebenso wie Jesus Christus selbst Gotteslästerung. Der erste Christ der seines Glaubens den Tod findet ist der Diakon Stephanus der in Jerusalem gesteinigt wird ( Apg. 7 56-60).

Paulus von Tarsus berichtet selbst wie er die Christen dem Tod von Stephanus verfolgte um sie Gefängnis zu werfen. ( 1. Kor. 15 9 vgl. Apg. 8 3).

Der Apostel Jakobus der Ältere wird um 44 von Herodes Agrippa I. enthauptet ( Apg. 12 2).

Flavius Josephus und Eusebius von Caesarea berichten dass Jakobus der Gerechte der Bruder von Jesus im Jahr 62 in Jerusalem vom Hohenpriester getötet wurde.

Im Römischen Reich

Entgegen mancher Annahmen wurden Christen im Reich nicht ständig und überall wegen ihres verfolgt. Vor dem Toleranzedikt von Mailand 313 gab es nirgends im römischen Reich Christen eine Rechtssicherheit oder Sicherheit vor Verfolgung.

Das Weigerung der Christen am Kaiserkult den heidnischen Opfern teilzunehmen wurde von der allgemeinen Bevölkerung vom Römischen Staat als bedrohlich empfunden. Oberflächlich die Kulte den Zweck die Götter zu Wer sich ihnen verweigerte konnte daher als für das allgemeine Wohl gelten. Schwerer wog der Einheit stiftende Effekt des Kaiserkultes. Dieser die reichsumspannde Klammer unter der jeder persönliche geduldet und vereint wurde. Die Weigerung der bedrohte also direkt die Pax Romana . Die durch Konstantin herbeigeführte Wende in Politik gegenüber den Christen zielte dann auch die Installation eines neuen reichseinenden Kultes ab der christlichen Reichskirche .

Tertullian schreibt 196: " Den Christen wird die Schuld gegeben für öffentliche Katastrophe und jegliches Unglück das die befällt. Wenn der Tiber Hochwasser hat wenn Nil nicht genügend Wasser führt wenn es oder Hungersnot oder Seuchen gibt sofort erschallt Ruf "Die Christen vor die Löwen" ". Auch zur Zeit von Decius wurden Christen die Schuld gegeben für Naturkatastrophen und Invasion der Goten.

Die rechtliche Grundlage dieser Christenverfolgungen ist heute nicht vollständig geklärt in den meisten dürfte die Grundlage kein kaiserliches Edikt sondern Polizeivollmacht der Provinzstatthalter gewesen sein. In manchen ging auch die Bevölkerung direkt gegen die vor ohne auf behördliche Genehmigung zu warten. gab es Kriminalprozesse wegen fiktiver Anschuldigungen wie (Abendmahl) oder Inzest. Gegen solche Anklagen wehren Apologeten wie Justin der Märtyrer oder Tertullian .

Bekannt ist ein Schreiben von Trajan um 115 an den bithynischen Statthalter Plinius das die Verfahren gegen die Christen regelt: die Christen sollten nicht gezielt ausfindig werden anonyme Anzeigen seien nicht zu berücksichtigen Christ der das Opfer für den Kaiserkult solle aber wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt werden. Nur der Vollzug des Opfers garantierte Nach dieser Regelung wurde für die nächsten Jahre vorgegangen. Damit bestand für alle Christen permanente Rechtsunsicherheit da jeder Nachbar sie verklagen

Die Christenverfolgung unter Nero war keine prinzipielle Verfolgung der Christen religiösen Gründen: Nero suchte den Verdacht der von sich auf die unbeliebte religiöse Minderheit lenken was zu einer Art Kriminalverfolgung führte in einem Blutbad endete: Christen wurden gekreuzigt Säcke eingenäht und Hunden vorgeworfen oder als Fackeln verbrannt. Die Apostel Petrus und Paulus wurden gemäß verschiedenen Kirchenvätern in Rom im Rahmen dieser Verfolgung hingerichtet Paulus römischer Bürger durch das Schwert Petrus als durch Kreuzigung.

Ab dem Ende des ersten Jahrhunderts es unter praktisch allen Kaisern von Domitian ( 81 - 96 ) bis Aurelius Commodus ( 180 - 192 ) territorial begrenzte Verfolgungen die je nach mehr oder weniger blutig waren. Eusebius von Caesarea zitiert in seiner Kirchengeschichte (V 1) Bericht der Gemeinde in Lugdunum (englisch) Lyon in Gallien aus dem Jahr 177 .

Meistens wurden die Christen verbrannt ( Das Martyrium von Polykarp von Smyrna der älteste Märtyrerbericht aus der Mitte 2. Jahrhunderts) römische Bürger wurden enthauptet in Fällen gekreuzigt oder in der Arena von Tieren zerrissen. Bei Bedarf sah man auch der Todesstrafe ab die Männer landeten in wo sie langsam zugrunde gingen Frauen und wurden an Freudenhäuser ausgeliefert.

Die christlichen Märtyrer wurden von den Gemeinden hoch geachtet. typische Merkmale der christlichen Heiligenverehrung entstammen dieser die jährliche Feier des Todestages und die

Die Römer sahen in der Verehrung Götter und dann auch im Kaiserkult einen Faktor im Zusammenhalt ihres Reichs. Sie waren gegenüber anderen Religionen tolerant sofern diese sich bei einer 'zusätzlichen' römischer Gottheiten beteiligten was für polytheistische Religionen gewöhnlich kein Problem war - wer entzog galt als Verschwörer und gefährdete das Besonders der Kaiserkult die Verehrung des Kaisers Abkömmling der Götter spielte dabei eine große

202 erliess Kaiser Septimius Severus ein Verbot bei Todesstrafe aller Bekehrungen Christentum oder Judentum. In der Folge kam zu einer Häufung von lokalen Christenverfolgungen die insbesondere gegen Katechumen Neugetaufte und deren Lehrer

Zur ersten allgemeinen Christenverfolgung kam es Kaiser Decius ( 249 - 251 ) nachdem sich das Christentum stark ausgebreitet Decius erließ 250 ein allgemeines Opfergebot jeder musste sich eine Bescheinigung ausstellen lassen dass geopfert habe. Viele Christen die sich weigerten gefangengesetzt gefoltert und hingerichtet wobei die Verfolgung im Gegensatz zu früher oft auf Folterungen Abfall vom Christentum konzentrierte. Gründe dafür waren

  • die römische Staatsreform bei der Tausendjahrfeier 247 Roms 753 v. Chr. ) die bewusst religiös orientiert war und Kaiserkult festigte
  • die Größe der christlichen Kirche die sich vom öffentlichen Leben fernhielt und so als im Staat' verdächtig wurde
  • der Protest vieler Berufsgruppen (Priester Götzenbildhersteller Veranstalter Spielen etc.) die durch die Ablehnung seitens immer zahlreicheren Christen ihre Existenz gefährdet sahen
  • die Bedrohung des Reichs durch die Germanen im Innern Einigkeit erforderte.

In der Folge dieser Christenverfolgung gab neben Märtyrern auch Bekenner Christen die unter Folter standhaft geblieben waren und die deshalb ihren Glaubensgenossen hoch geachtet wurden. Die Ablehnung Wiederaufnahme der Abgefallenen durch einige Bischöfe führte erheblichen innerkirchlichen Auseinandersetzungen. Die Bewegung der Donatisten spaltete die Kirche seit dem Toleranzedikt Mailand. Der Streit endete erst nachdem die das nordafrikanische Zentrum der Donatisten ihrem Reich

Die Verfolgung unter Decius endete 251 mit dem Tod des Kaisers. Sein Valerian setzte sie nach wenigen Jahren verschärft indem er 257 ein generelles Versammlungsverbot für Christen erließ 258 die Verhaftung und Hinrichtung der christlichen Bischöfe anordnete um die Organisation der Kirche zerstören. Diese Verfolgungen wurden 260 unter Valerians Sohn Gallienus der mit einer Christin verheiratet war eingestellt.

Aus ähnlichen Gründen wie bei Decius es 303 - 313 zur zweiten allgemeinen Christenverfolgung unter Diokletian . Zu den vorherigen Maßnahmen trat jetzt Zerstörung von Kirchen die Vernichtung christlicher Schriften die Deportation standhafter Christen in die Bergwerke. Verfolgung wurde im Westen eher moderat durchgeführt Osten des Reichs verlief sie blutig.

Durch das Toleranzedikt von Nikomedia von Galerius kam es 311 zum tatsächlichen Ende der Christenverfolgungen das das Toleranzedikt von Mailand von Konstantin 314 bestätigt wurde.

Theodosius erklärte 380 das Christentum zur offiziellen Religion. Er 383 nach einem gescheiterten Religionsgespräch ein Häretikergesetz Arianer Donatisten und Manichäer mit Verbannung bedrohte.

Mittelalter

Im Islam

Im Islam wurden Christen zwar prinzipiell -- wenn auch als Bürger zweiter Klasse aber im Mittelalter kam es in Kleinasien Afrika und teilweise in Spanien gegenüber den katholischen und orthodoxen Christen zu kurzen aber heftigen Verfolgungen.

Erst im zwanzigsten Jahrhundert entwickelte ein begründeter Islam in manchen Gegenden eine militante Religionspolitik der viele Christen zum Opfer gefallen In Saudi-Arabien sind weiterhin alle christlichen Gottesdienste Bücher Symbole verboten auch für die christlichen Gastarbeiter den Philippinen und aus einigen anderen Ländern. Private von diplomatischem Personal sind zwar verboten werden gewöhnlich geduldet.

Oströmisches Reich

Monophysiten wurden im Oströmischen Reich mit wechselnder verfolgt.

Im 8. Jahrhundert organisierten die Kaiser Leo III. und Konstantin V. Verfolgungen von bilderverehrenden Christen insbesondere von Mönchen (siehe Byzantinischer Bilderstreit ).

Die häretische dualistisch-christliche Gruppe der Paulikianer die Partei der Ikonoklasten wurde aber nach Sieg der Bilderverehrer verfolgt.

Die ebenfalls dualistisch-christliche Gruppe der Bogomilen theologisch verwandt mit den Katharern wurde vom 10. Jahrhundert an in Serbien und Russland verfolgt.

Abendland

Die Verfolgung von Christen im Abendland begann um die Jahrtausendwende als weltliche begannen nicht-katholische Christen (insbesondere Katharer (Albigenser)) zu verfolgen.

Heinrich der Löwe bot im 12. Jahrhundert an einen Kreuzzug gegen die teilweise Wenden zu unternehmen (anstatt nach Jerusalem).

Im Hochmittelalter wurde die mittelalterliche Inquisition der katholischen Kirche eingerichtet um Ketzer zu bekämpfen. Sie war insbesondere im und 14. Jahrhundert in Italien und Frankreich die Waldenser Katharer und Albigenser aktiv. Da Ketzerei auch weltlichem Gericht als Majestätsverbrechen galt arbeiteten kirchliche weltliche Institutionen zusammen.

Im 15. und 16. Jahrhundert wurden die schon im Mittelalter manchmal unabhängigen Kommunitäten der Beginen (Frauen) und Begarden (Männer) von der Kirche verboten oder in umgewandelt teilweise auch aufgrund von Klagen von Zünftern die in ihnen wirtschaftliche Konkurrenz sahen.

Neuzeit

Spanische Inquisition

Die spanische Inquisition vom 15. und Jahrhundert war noch mehr vom Königshaus und Politik bestimmt. Neben der Verfolgung aller nicht-katholischen praktizierten sie auch eine besondere Form der Opfer waren neu bekehrte Juden und Muslime durch Zwang bekehrt) denen man oft zu unterstellte dass sie versteckt ihre ursprüngliche Religion um sie als "ketzerische Katholiken" zu verurteilen. kamen rassistisch motivierte Pogrome seitens der Bevölkerung deren Ausschreitungen selbst Nikolaus V. zunächst als Diskriminierungen verurteilte. Anfang des Jahrhunderts ließ König Philipp III. alle getauften Moriscos aus Spanien vertreiben.

Reformationszeit

In der Reformationszeit wurden die Täufer (z.B. Mennoniten und Hutterer ) wegen ihres radikalen Christentums verfolgt und zur Emigration nach Russland oder Amerika getrieben.

Spätestens seit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 betrieben die katholischen Herrscher im Heiligen römischen Reich deutscher Nation eine aggressive Rekatholisierung der Bevölkerung die großen Teilen protestantisch geworden war was in Ländern zur erzwungenen Auswanderung jener Protestanten führte die nicht zum Katholizismus zurückkehren ( Gegenreformation ).

Im Frankreich des 17. Jahrhunderts waren reformierten Hugenotten massiven Verfolgungen und Vertreibungen ausgesetzt; ähnliches für die Wallonen .

In England wurden zu verschiedenen Zeiten ( Thomas Morus ) und Protestanten (Maria I. die "Bloody verfolgt später die reformierten aber nicht anglikanischen Puritaner von denen viele unter dem Druck Holland und Amerika auswanderten.

USA

In der Kolonialzeit wurden die Baptisten und Quäker im 17. und 18. Jahrhundert von den Anglikanern in Virginia und den Puritanern in Massachusetts verfolgt. Beide Opfergruppen erlangten im 17. u.a. in Pennsylvania Religionsfreiheit und sollten maßgeblich an der Festschreibung Toleranzidee in der Deklaration der Menschenrechte mitwirken.

Im 19. Jahrhundert wurde die Mormonen von der lokalen Bevölkerung so oft angegriffen dass sie nach Utah emigrierten.

Französische Revolution

Die Französische Revolution 1789 hatte die Abschaffung des Christentums als zum Ziel. Bis 5.000 Geistliche wurden getötet deportiert 1793 wurde die Religionsfreiheit widerrufen und das Christentum verboten.

Türkei

Zwischen 1915 und 1918 gab es in der neu gegründeten Türkei eine Verfolgung der autochthonen christlichen armenischen der etwa eine Million Menschen zum Opfer nachdem bereits Ende des 19. Jahrhunderts etwa 300.000 Armenier getötet und 100.000 zwangsislamisiert worden waren. sahen sich die griechisch-orthodoxe wie die syrisch-orthodoxe Bevölkerungsgruppe massiven Verfolgungen ausgesetzt.

Spanischer Bürgerkrieg

Der Spanische Bürgerkrieg bei dem die katholische Kirche die Konterrevolution unter Franco unterstützte forderte unter der Geistlichkeit nahezu Tote.

Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus vertrat zwar im Parteiprogramm offiziell ein Christentum" ging aber gegen das Christentum als Weltanschauung vor. Nicht bekämpft wurde der große der evangelischen Christen der sich als Deutsche Christen mit dem Nazisytem gleichschalten ließ. Mitglieder der Bekennende Kirche verloren jedoch oft ihre Stellen als wurden teilweise verhaftet und in einigen Fällen in KZs eingeliefert und hingerichtet. (z. B. Dietrich Bonhoeffer ).

Auch gegen Vertreter der Katholischen Kirche in bestimmten Fällen vorgegangen wenn Rom auch Nazideutschland ein Reichskonkordat abgeschlossen hatte. Nach Schätzungen kamen rund Priester mit dem Regime in Konflikt 407 in ein KZ eingeliefert 107 starben dort. 63 wurden von den Nazis hingerichtet. Unter waren Persönlichkeiten wie Bernhard Lichtenberg Maximilian Kolbe oder Karl Leisner .

Die größte religiös verfolgte Gruppe nach Juden bildeten die Zeugen Jehovas mit ca. 1.200 KZ -Todesopfern.

Sozialismus

Den Christenverfolgungen in der Sowjetunion seit der russischen Oktoberrevolution sind Millionen zum Opfer gefallen. Die Zahlen lassen sich nicht erfassen weil Christen als Konterrevolutionäre verurteilt wurden so dass nicht Christen und Regimegegnern unterschieden werden kann. Die Kirche gibt an dass zwischen 1917 und allein 120.000 Priester Mönche Nonnen und kirchliche verhaftet wurden; davon wurden 96.000 erschossen. Ende dreißiger Jahre war weniger als ein Dutzend noch offiziell geöffnet. Ab 1940 wurde die der Orthodoxen Kirche gemildert da Stalin alle Kräfte für den Krieg mobilisieren auch die verbliebenen Gläubigen. Andere kleinere Kirchen weiterhin verfolgt.

Vergleichsweise moderat verliefen die breit angelegten von Christen in Rumänien der CSSR radikal dagegen die Verfolgung von Muslimen Christen in Albanien so dass letzteres verkündete atheistischer Staat der Welt zu sein.

In Ungarn Jugoslawien Polen sowie der DDR versuchte der sozialistische Staat seit den Jahren das Christentum durch gesellschaftliche Benachteiligung der aus der Öffentlickeit zu verdrängen. Eine echte fand hier jedoch nicht statt.

Gegenwart

Lateinamerikanische Diktaturen

Auch in der Gegenwart gibt es Christenverfolgungen bei denen Christen nicht nur diskriminiert bezüglich freier Religionsausübung eingeschränkt sondern konkret an und Leben bedroht sind:
  • In den Diktaturen in Lateinamerika (besonders in El Salvador und Guatemala ) kam es zu einer Verfolgung von nachdem die Kirche sich auf die Seite verarmten und ausgebeuteten Landbevölkerung gestellt hatte. Dabei Tausende von Priestern und Gemeindeglieder auch Ordensleute Bischöfe wie Oscar Arnulfo Romero insbesondere von Basisgemeinden verschleppt gefoltert und (siehe: Befreiungstheologie )

Asien

  • In Nordkorea kommen Christen in Umerziehungslager wo sie behandelt werden und oft umkommen
  • In China erhalten Angehörige von Hauskirchen und Papsttreue Katholiken langjährige Gefängnisstrafen
  • Auf den Molukken in Indonesien wurden seit 1999 über 3000 Christen
  • In Laos hat das Regime 1999 das Christentum "öffentlichen Feind Nummer eins" erklärt. Kirchen wurden und Christen werden verhaftet und zu langjährigen verurteilt.
  • In Pakistan werden christliche Einrichtungen verwüstet und Christen Ebenfalls werden Christen oft wegen angeblicher Verstöße das Blasphemiegesetz verurteilt in einigen Fällen zum Tod.
  • In Indien gab es seit 1998 über 1000 Angriffe auf Christen seitens militanter Hindus die Zerstörung von Kirchen Bibelverbrennungen und von Nonnen einschlossen sowie die Ermordung eines Missionars mit seinen beiden Söhnen. Teile des erließen ein Gesetz dass die "Verwendung von Getränken bei religiösen Zeremonien" unter Strafe stellt.
  • In Saudi-Arabien kommt es zu Verhaftungen und Auspeitschungen Christen.

Afrika

  • Im mehrheitlich islamischen Norden von Nigeria gibt es regelmäßig gewaltsame Angriffe auf
  • In Ägypten sind die Kopten zwar offiziell akzeptiert in der Praxis oft Angriffen aus der Bevölkerung ausgesetzt gegen sie beim Staat kaum Schutz finden und vom Staat auch kaum bestraft werden.
  • Im Sudan wird die Christliche Minderheit im seit 1986 verstärkt verfolgt. Christliche Schulen Krankenhäuser Kirchen werden gezielt bombardiert christliche Leiter ermordet werden als Sklaven verkauft Ländereien von Christen beschlagnahmt und Arabern übergeben. Im Norden gibt für christliche Flüchtlinge eine Nahrungsmittel-für-Religionsübertritt-Politik.

Siehe auch

Religionsfreiheit Verfolgung von Minderheiten Inquisition Ketzer Konfessionskriege Nordirland Hexenverfolgung

Weblinks



Bücher zum Thema Christenverfolgung

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Christenverfolgung.html">Christenverfolgung </a>