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Christoph Blocher


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Dr. iur. Christoph Blocher (* 11. Oktober 1940 in Laufen bei Schaffhausen) ist ein Schweizer Unternehmer und Politiker .

Er ist mit Silvia verheiratet und haben sie drei Töchter und einen Sohn.

Berufliche Karriere

Blocher absolvierte von 1956 bis 1958 eine landwirtschaftliche Lehre in Ossingen. Er holte nach einigen Praktiken in den Jahren 1961 bis 1963 seine Matura nach. Von 1964 bis 1969 studierte er Rechtswissenschaften in Zürich Montpellier und Paris und schloss dieses mit dem Lizentiat Er promovierte 1971 zum Doktor der Rechtswissenschaften mit der Arbeit "Die Funktion der und ihre Vereinbarkeit mit der schweizerischen Eigentumsgarantie" Schulthess 1972 Reihe: Zürcher Beiträge zur Rechtswissenschaft Folge Nr. 389)

Er trat im Jahr 1969 in die Rechtsabteilung der EMS-CHEMIE AG Ab 1972 war er Direktionsvorsitzender und Delegierter des der EMS-CHEMIE AG und Domat/Ems sowie Mitglied Verwaltungsräte der Emser-Gruppe. Er wurde Präsident und des Verwaltungsrates der EMS-CHEMIE HOLDING AG im 1984 nachdem er 1983 die Aktienmehrheit übernommen hatte.

Er verdiente mit der EMS-CHEMIE ein von mehreren Milliarden Schweizer Franken und gehört den reichsten Menschen in der Schweiz. Seine gab er Ende 2003 nach seiner Wahl in den Bundesrat seine Kinder ab.

Politische Karriere

Als Student half Blocher bei der der bürgerlichen Studentengruppe "Studentenring" an der Universität Zürich mit. Gleichzeitig war er Präsident der Fachschaft und Mitglied des Grossen Studentenrates während Zeit an der Universität Zürich.

Von 1974 bis 1978 war er Mitglied des Gemeinderates Meilen und von 1975 1980 Mitglied des Zürcher Kantonsrates.

Von 1977 bis 2003 war Christoph Blocher Präsident der Schweizerischen Volkspartei (SVP) des Kantons Zürich . Er gilt als inoffizieller Präsident der SVP Schweiz da er durch sein Vermögen seinen Bekanntheitsgrad den größten Einfluss hat.

Er war von 1979 bis 2003 Mitglied des Nationalrates . Von 1986 bis 2003 war er zudem Präsident der AUNS (Aktion für eine unabhängige und neutrale

Am 10. Dezember 2003 wurde er in den Bundesrat gewählt. Mit dieser Wahl erhielt die SVP einen zweiten Bundesratssitz und sprengte so so genannte Zauberformel . Dies auf Kosten der CVP welche seither lediglich mit einem Sitz ist. Am 1. Januar 2004 übernahm er von Ruth Metzler das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement .

Christoph Blocher ist einer der umstrittensten der Schweiz. Während ein Teil der Bevölkerung als aufrechten Patrioten und "Ausmister der verfilzten versteht sehen ihn mindestens ebensoviele Menschen als Populisten der mit vereinfachenden Parolen und rhetorischen seine Interessen auf Kosten der Schwächeren und durchsetzt. Er ist bekannt für eine oppositionelle Haltung innerhalb der Regierung weshalb Beobachter sind wie er sich im Bundesrat zurechtfinden Denn dieser basiert auf dem sogenannten Kollegialitätsprinzip. bedeutet dass die Entscheide des Kollegiums von sieben Bundesräten mitgetragen werden. Dieser Umstand lässt Spielraum für eine oppositionelle Haltung.

Vor allem von ausländischen Medien wurde Wahl in den Bundesrat mit Erfolgen von Jörg Haider in Österreich oder Jean-Marie Le Pen in Frankreich verglichen.

Jean-Jacques Bertschi hat im Juli 2003 Strafanzeige wegen Ehrverletzung gegen Christoph Blocher Zu diesem Zweck hat das Bezirksgericht Zürich Bundesrat aufgefordert Blochers Immunität aufzuheben. Dies wurde am 12. März 2004 abgelehnt.

Weblinks


Vorgängerin :
Ruth Metzler-Arnold
Mitglied im Schweizer Bundesrat
Seit 2004



Bücher zum Thema Christoph Blocher

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