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Chronik der deutschen Teilung


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Die Chronik der Teilung Deutschlands vom Ende des 2. Weltkrieges bis zum Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990 .

4. Februar bis 11. Februar Konferenz von Jalta auf der Krim – Aufteilung Europas und Teilung Deutschlands vier Besatzungszonen und die Teilung Berlins in vier wurde von den Alliierten beschlossen.
1. Mai - Die später so genannte "Gruppe traf mit dem Flugzeug aus Moskau in Deutschland ein und hatte bereits nächsten Tag ein erstes Zusammentreffen mit Berliner In den nächsten Tagen setzten sie im der sowjetischen Kommandantur kommunistische Bürgermeister und Bezirksverwaltungen
11. Juni – Neugründung der KPD
15. Juni – Neugründung der SPD
26. Juni – Gründung der CDU (Ost)
5. Juli – Gründung der LDPD
17. Juli bis 2. August Potsdamer Abkommen auf Schloss Cecilienhof in Potsdam – Dort wurden unter anderem die der Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen erörtert das Besatzungsrecht in diesen Zonen.

21. April / 22. April – Vereinigungsparteitag von KPD und SPD in der Sowjetischen Besatzungszone zur "Sozialistischen Deutschlands" ( SED ). Zu gleichberechtigten Vorsitzenden wurden Wilhelm Pieck (KPD) und Otto Grotewohl (SPD) gewählt. Diese Zwangsvereinigung konnte in durch eine Urabstimmung unter den SPD-Mitgliedern verhindert
8. Juni - 10. Juni – Erstes Parlament der "Freien Deutschen ( FDJ ) in Brandenburg an der Havel Erich Honecker wurde zum Vorsitzenden gewählt.
6. September – US-Außenminister Byrnes verkündete in Stuttgart längerfristige Präsenz westlicher alliierter Soldaten in Deutschland.

30. Juni – Gründung der "Gesellschaft zum Studium Kultur der Sowjetunion" daraus wurde später ( 1949 ) die "Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft" (DSF)

19. Juni – Währungsreform in den West-Zonen und später in West-Berlin.
23. Juni – Währungsreform für die Sowjetische Besatzungszone Berlin
24. Juni – Beginn der Blockade der West-Sektoren Berlins durch die Sowjetunion
3. Juli – Aufstellung kasernierter Polizeiverbände (DVP Deutsche Volkspolizei ) durch die sowjetische Besatzungsmacht ( SMAD ). Der Schritt wurde von den Westmächten Vorstufe zu einer ostdeutschen Armee angesehen.

4. Mai – Aufhebung der Blockade gegen West-Berlin
23. Mai – Verkündigung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland von Bayern nicht
29. Mai bis 3. Juni – Dritter Deutscher Volkskongress. Die mehr 2.000 Mitglieder wählten den zweiten Deutschen Volksrat ständiges Organ. Nur 25% seiner 330 Mitglieder aus den Westzonen. Der Volkskongress nahm die ihm erarbeitete Verfassung für eine "Deutsche Demokratische einstimmig an.
15. September Konrad Adenauer wurde Bundeskanzler .
20. September – Gründung der Bundesrepublik Deutschland
7. Oktober – Ratifikation der Verfassung der DDR den zweiten Deutschen Volksrat der sich zur Volkskammer erklärte. Die Deutsche Demokratische Republik war damit gegründet. Wilhelm Pieck wurde Präsident der DDR. Der Ost-Berliner erklärte Berlin zur Hauptstadt der DDR.
10. Oktober – Die Verwaltungsfunktionen in der DDR von der Sowjetunion an die provisorische Regierung DDR übertragen. An die Stelle der SMAD die Sowjetische Kontrollkommission (SKK).

9. August – Churchill plädierte auf einer Tagung Europarats in Straßburg für die Aufstellung einer westeuropäischen Armee. Adenauer formulierte daraufhin am 17. August ein Memorandum das ohne Kenntnis des den westlichen Alliierten übermittelt wurde. Adenauer forderte die Verstärkung alliierter Besatzungstruppen und die Integration Streitkräfte in ein westliches Verteidigungsbündnis.
9. September – Der amerikanische Präsident Truman ordnete die Aufstellung westdeutscher Stretkräfte unter der NATO an.
9. Oktober Gustav Heinemann trat aus Protest gegen die geheimen zur Wiederbewaffnung Deutschlands als Innenminister zurück
20. Oktober – Auf der Prager Konferenz protestierten Ostblockstaaten gegen eine westdeutsche Wiederbewaffnung
24. Oktober – Der französische Außenminister René Pleven der Nationalversammlung einen Plan für die Aufstellung westeuropäischen Armee unter gemeinsamen Oberbefehl vor. Der bezog deutsche Truppenkontingente mit ein.
26. Oktober – Gründung des Amtes Blank durch von Theodor Blank zum "Beauftragten des Bundeskanzlers für die der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen". Amt Blank wurde die Keimzelle der Bundeswehr.

15. September – Die Volkskammer der DDR appellierte den Bundestag gemeinsame Beratungen über eine Wiedervereinigung freie gesamtdeutsche Wahlen aufzunehmen nachdem Adenauer einen Brief von Grotewohl negativ beantwortet hatte.
24. September – Auf einer Konferenz in Washington D.C. beschlossen die Außenminister der drei Westalliierten Aufhebung des Besatzungsstatuts und eine Beteiligung der an der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG).

10. März – Die Sowjetunion schlug in der Stalin-Note Gespräche über einen Friedensvertrag vor der neutrales vereintes Deutschland vorsieht.
26. Mai – Unterzeichnung des Deutschlandvertrages : (Vorläufiges) Ende des Besatzungsstatuts für Westdeutschland.
27. Mai – Unterzeichnung des EVG-Vertrages in Paris . Am gleichen Tag wurden auf Anordnung SED -Führung die Telefonleitungen zwischen West-Berlin und der gekappt.
12. Juli – Zum Abschluss der II. Parteikonferenz SED wurde der "Aufbau des Sozialismus" zur Aufgabe in der DDR erklärt.

17. Juni Volksaufstand in Ost-Berlin und anderen Städten der

25. März – Erklärung der Sowjetunion über die der Souveränität an die DDR
30. August – Die französische Nationalversammlung lehnte den ab. Infolge einer Bindung an diesen Vertrag damit auch der Deutschlandvertrag nichtig.
23. Oktober – Ratifizierung der Pariser Verträge (NATO-Vertrag neuer Deutschlandvertrag). Der Bundestag billigte Verträge im Februar 1955.

5. Mai – Der modifizierte Deutschlandvertrag trat in Das Ende des Besatzungsstatuts für Westdeutschland wurde bekräftigt.
9. Mai – Beitritt der Bundesrepublik zur NATO.
14. Mai – Die DDR beschloss mit weiteren osteuropäischen Staaten den Warschauer Vertrag .
7. Juni – Gründung der Bundeswehr durch Umwandlung Amtes Blank in das "Bundesministerium für Verteidigung" Erster Verteidigungsminister wurde Theodor Blank
14. September – Adenauer besuchte auf Chruschtschows Einladung Moskau. Der Kreml lehnte Adenauers Anspruch der Alleinvertretungs für ab. Nach langwieriger Verhandlung nahm die Bundesrepublik Beziehungen zur Sowjetunion auf.
29. November – Die Sowjetunion erklärte der sowjetische von Berlin ( Ost-Berlin ) sei Bestandteil der DDR und unterliege mehr der Kontrolle durch die Alliierten. Die wiesen dies unter Hinweis auf den Viermächte-Status Stadt zurück.
Dezember – In der Hallstein-Doktrin drohte Westdeutschland jedem Staat mit Abbruch diplomatischen Beziehungen der die DDR anerkennt.
31. Dezember – Nach Angaben des Bonner Ministeriums Gesamtdeutsche Fragen waren 1955 mehr als 250.000 aus der DDR und Ost-Berlin gezählt worden.

2. Januar – Einberufung der ersten 1000 Soldaten die Bundeswehrbereiche Heer Luftwaffe und Marine
18. Januar – Die Volkskammer der DDR beschloss Aufstellung einer Nationalen Volksarmee (NVA).
1. April – In Westdeutschland entstand aus der Organisation Gehlen der Bundesnachrichtendienst als westdeutscher Auslandsgeheimdienst. Erster Präsident war ehemalige Generalmajor Reinhard Gehlen der in der Zeit des Nationalsozialismus die Abteilung Aufklärung Fremde Heere Ost geleitet hatte.
20. September – Im West-Berliner Notaufnahmelage in Marienfelde der einmillionste Flüchtling ein. Insgesamt sollen bis diesem Datum seit Gründung der DDR 1 Millionen Menschen die DDR verlassen haben.
6. Dezember – Nach der Niederschlagung des Volksaufstandes Ungarn wurden in Ost-Berlin Professor Wolfgang Harich der Leiter des Aufbau-Verlages Walter Janka und der Kulturredakteur Gustav Just wegen der "Bildung einer konspirativen Gruppe" und zu Freiheitsstrafen verurteilt.
13. August – Die DDR riegelte die Grenzen West-Berlin und der Bundesrepublik ab und begann dem Bau der Berliner Mauer.
13. März – Der Chemie-Professor an der Ostberliner Robert Havemann wurde wegen regimekritischer Äußerungen amtsenthoben. Der und Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten hatte die Verhärtung von Ideologie und Politik in der kritisiert.
2. November – Nach Inkrafttreten einer Passierscheinregelung besuchten ersten Rentner aus der DDR wieder ihre in West-Berlin und der Bundesrepublik.
20. Februar – Die Volkskammer verabschiedete das Gesetz über die Staatsbürgerschaft der DDR das die bisherige deutsche Staatsbürgerschaft ablösen sollte. Ost-Berlin war in diese einbezogen.
6. Oktober – Aus Anlass des 23. Jahrestages DDR-Gründung erließ die Führung eine Amnestie für und kriminelle Straftäter. Nach offiziellen Angaben wurden als 30.000 Personen entlassen ein Teil von in den Westen.
16. November – Ausbürgerung von Wolf Biermann aus der DDR.

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